Schätze im Keller, Teil 1,

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1 Monat 3 Tage her #1 von Walter Gollhardt
Walter Gollhardt antwortete auf Schätze im Keller, Teil 1,
Lieber Bernd,
dass mit den Schätzen im Keller kennen wir auch!!
Ich hatte da einen kleinen Vorrat Riesling im Keller, wo ich immer ab und zu zusammen mit meiner Frau ein Gläßchen genossen habe. 
Er wurde mit zunehmendem Alter immer besser! Ein Genuss!!
Leider haben wir ihn vergessen und den Höhepunkt verpasst.
Bei einer Inventur haben wir ihn wieder gefunden, und vorsichtig eine Flasche geöffnet.
Leider schmeckte dieser einst excellente Wein nun nach Diesel, bzw. Petroleum.
Alter ist manchen Produkten eben nicht zuträglich.
Daneben liegt ein Rotwein aus Cahors in Südfrankreich. Gekeltert aus den Malbec-Trauben.
Einst der berühmteste Rotwein Frankreichs.
Jung getrunken ist er ein rauher Bursche, aber er wird in der Tat im Alter immer besser!!
Die älteste Flasche ist aus 2004!!
Morgens geöffnet, abends getrunken. Dekantieren nicht vergessen. Hervorragend!! 
Der sehr dunkle Wein schmeckt besonders mit einem Stück Bitterschokolade.
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1 Monat 4 Tage her - 1 Monat 4 Tage her #2 von Bernd Offizier
Schätze im Keller, Teil 1, wurde erstellt von Bernd Offizier
Vermutlich liegt in anderen Kellern auch so mancher Schatz oder Schätzchen.

So auch bei uns.

Bekannt ist das geflügelte Wort, nein Satz: "Der Wein muss alt und...." Un dat stimp nit, wie isch jetz erfahren han.

Wie? Dat will ich jetz in MEINER rheinischen Mundart verzälle. Ming Frau hät für ei paar Woche domet anjefange ahle Wing us däm Keller zo holle un dat Spennjewäbs von dä Fläche us dä 80er Joohre  avzuspöle. 
 

Mer hatten dä Wing für besondere Anlässe, also für "Jood" objehovve.
Un wat es? Se sin nit mie "jood"! -rien ne va plis -       

Ming Frau: "Den Braunsberger Juffer kannst du aber noch trinken."

Wenn du möchtest, du ja, ich allerdings nicht, weil ich seit einigen Jahren keinen Alkohol mehr trinke.
 

Wenn ich zurückblicke, ja früher habe ich so einige Weinproben, insbesondere an der Mosel und im Elsass mitgemacht und hatte eine geschulte Zunge, die jetzt wohl in dieser Richtung verkümmert ist.
​​​​​
Einige Episoden fallen mir soeben aus meiner "Weinzeit" ein.
Der Marketingdirektor von Citroën, Heinz Bergerhausen hatte einen kleinen Kreis vor einer Händlertagung im Düsseldorfer Hilton eingeladen.

Der Kellermeister fragte Herrn Bergerhausen, wer den Wein verkostet. "Herr Offizier". Oh, Schock, welche Ehre!

Unbeachtet, auf welches dünnes Eis ich mich begeben habe, fragte ich spontan, kommt der aus der Nähe von Dijon?

Spannung am langen Tisch, ich denke, alle Augen blickten auf den Kellermeister und mich. Erlösend kam aus Kellermeisters Mund: "Mein Herr, das stimmt."

Natürlich wusste keiner, dass ich eine Woche vorher im Elsass war und auch Dijon-Wein verkostet hatte. 

Vor einem Sylter Promi Lokal, Nähe Strand passierte uns Folgendes: Um innen Platz zu nehmen, wird eine Vorbestellung gewünscht. Bescheiden - wir waren ja keine Promis - setzen wir uns draußen an die Hauswand auf die Holzbank.

Obwohl das Wetter nasskalt war, wurden wir nicht hereingebeten, was sich allerdings bei der Bestellung nicht sofort änderte.

Haben sie auch einen Herrenberg, fragte einer meiner Freunde?

Bei der Bestellung der nächsten Flasche kam allerdings die Frage: "Meine Herren, möchten Sie nicht hereinkommen?" Was wir allerdings trotzig ablehnten.

Wenn ich mich recht erinnere, kostet die Flasche dort 70 D-Mark.

Logisch kannten wir diesen edlen Tropfen und hatten ihn selbst im Keller.

Da siehste mal, et jibt doch zweierlei Menschen.

Teil 2 folgt später.

Zur Information:
 Carl Schmitt-Wagners Maximin Herrenberg wurde in die höchste Klasse der Moselweine eingeordnet.
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