Blätterbuch

 

 

 

  

EIN THEMENMIX
 
AUS LEBENSTRÄUME UND

REALITÄT

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 Wegen eines aufwendigen Handlings sind sie nicht selbst ins Blätterbuch einsetz- und änderbar. 

Ne, ich halte erstmal die Schnauze.

Anflug auf den Flugplatz - auf welchen? Ne, ich halte erstmal die Schnauze.
Wer bekommt schon Recht von einem Lotsen, oder gar eine Entschuldigung? Am besten: Nur nicken.

Es folgt ein Erlebnis auf einem Flugplatz wo die Kommerzielle- und die Zivilluftfahrt getrennt sind.

Exakt 10 Minuten vor der Landung meldete ich mich über Funk. Ich bekam von einer Lotsin die Anweisung mich über einem bestimmten Pflichtmeldepunkt zu melden, was ich auch tat. Vor dem 2. Pflichtmeldepunkt kam von ihr die Anweisung: „Fliegen sie nach rechts.“ Das gab auch Sinn. Vorher, beim ersten Kontakt, hatte sie mir die zu erwartende Landebahn mitgeteilt. Diese Anweisung „fliegen sie nach rechts“ passte exakt dazu. Normal ist allerdings mit der Steuerkursangabe.
In den so geleiteten Queranflug, den ich auch beim Erreichen meldete. - Es waren zwei Maschinen mit dem Landeanflug beschäftigt. Die eine im Endanflug und ich im Queranflug - . Nun, durch meine Meldung aufgeschreckt, funkte mir jetzt ein Lotse zum Pflichtmeldepunkt XYZ zu fliegen.

 

Das Problem basierte auf:
Die Anweisung nach rechts zu fliegen ist, wie es aussieht, dem Lotsen von der Lotsin beim Schichtwechsel nicht weitergeleitet worden. Er ist davon ausgegangen ich würde zum nächsten Pflichtmeldepunkt fliegen und den bei Ankunft melden.

Für mich, "ohne Wenn und Aber", wenn ich mehrere Flugzeuge im Anflug habe, staffele ich sie, beobachte die Bewegungen im Bildschirm, und durchs Fenster und gebe den zu fligenden Kurs in Grad bekannt. Durch die speziellen Transpondercodes werden mit der Flugzeugbewegung die Kennzeichen und die momentane Flughöhe dem Lotsen (wie hier - gesendet von "Mode-S" Transponder) im Bildschirm angezeigt. Die Lotsin hat mich, bevor ich den ersten Pflichtmeldepunkt erreichte, zusätzlich nach meiner Position gefragt. Besonders bei einem Schichtwechsel würde ich aus Sicherheitsgründen gleiches tun um Fehler und Missverständnisse auszuschließen.
Hier Beispiel-Graphiken. 

flugbewegung.jpg

Platzrunde.jpg

- Offenbar, durch den Schichtwechsel, hatte der Lotse seine Funk-Konzentration nur auf eine größere Maschine gelegt, die aus einen direkten Anflug im Endanflug war und von mir erst nach meiner Queranflugmeldung gesehen wurde. Wir flogen allerdings in unterschiedlichen Höhen, einer im Endanflug und ich gerade eingedreht in den Queranflug - deshalb bestand keine Kollisionsgefahr. -

Pflichtmeldepunktsymbol.

Pflichtmeldepunktsybol.gif

PflichtmeldepunkteMünchen.gifKurz vor dem Pflichtmeldepunkt XYZ meldete ich mich wieder.
Nun kam die Anweisung fliegen sie nach Westen. Vielleicht wurde ich wieder vergessen? 6 Meilen von der Landebahn entfernt bekam ich nun die Anweisung: „Melden sie den Queranflug, Landebahn XCX, Landung frei.“ Ok, trotz der Entfernung konnte ich die Landebahn noch sehen. Endlich gelandet bekam ich: „Bitte beeilen sie sich, und rollen sie über XY ab zum Vorfeld XYZ.

Da sich die Tankstelle auch auf dem Vorfeld befindet habe ich zuerst an der Tankstelle gestoppt, was ich auch meldete. Da alle beim Tanken aussteigen müssen schnappte sich meine Frau ihre gelbe Warnweste, ihre„7 Sachen“ und ging schon einmal - mit der übergezogenen Warnweste - zur der nur sehr wenigen Metern entfernten Flugzeugabfertigung (GAT). Ein freundlicher Tankwart tankte unsere Maschine auf. Inzwischen kam meine Frau wieder zurück.

In der Zeit wo der Tankwart den Schlauch einrollte zog meine Frau auch mein Gepäck aus dem Kofferraum und ging auch mit ihm zur Flugzeugabfertigung. Gleichzeitig schloss ich meine Tankdeckel wieder ab. Im Anschluss meldete ich mich aus der Maschine beim Lotsen. Seine Info an mich: „Suchen sie ich ein Platz zwischen den kleineren Maschinen.“ Der Parkplatz war sehr gut besucht. Ich fand einen, den Letzen in der Reihe, in ca. 400 Meter Entfernung.

Was war geschehen? Ich sollte erst tanken, die Maschine parken, die 400 Meter zurücklaufen, einen Gepäckwagen holen, wieder zurück zur Maschine, das Gepäck auf den Wagen laden und wieder zurück zur Flugzeugabfertigung.
Im GAT habe ich heute vor dem Abflug erfahren: Es gibt einen Schuppen seitlich der Parkfläche in der auch Gepäckwagen stehen. Im Wissen dessen hätte sich meine Laufzeit, wie heute, auf ca. 800 Meter verkürzt.

Ansonsten wäre ich mehr als 1 Km gelaufen. Nun, er hatte wohl gerade seine Dienstmütze auf. Jedoch, nach der Schilderung unseres "Tank-Entlade-Handlings" und Erwähnung meines Alters zeigte er Toleranz und Verständnis!

Man hat einen Fahrzeug-Handlingsdienst über eine am Flughafen ansässige Fremdfirma eingerichtet. Dieser muss jedoch vorher bestellt werden!!! Wie lange vorher steht nirgends und die Web-Seite ist nicht erreichbar, nach anklicken kommt: Diese Website ist nicht erreichbar. Die Preise werden offenbar nur telefonisch bekanntgegeben oder Mail: Bitte schicken Sie Ihre Anforderung an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Auch der Artikel vom 2011-03-09: Flughäfen zeigen Fantasie und langen zu von "Pilot und Flugzeug" schafft auch nur eine dunstige (X-Ray) Entschlüsselung der Gebühren und Entgelte von Flughäfen.
- siehe unten -

* Über eine Flughafen-Angestellte habe ich im vergangenen Jahr den Preis erfahren.120.-€ für: Zum Flugzeug hinfahren, Gepäck und Personen einladen und die 400 Meter wieder zurück zum GAT. Geschätzte Zeit 10 bis 15 Minuten. Wenn man den Stundenlohn des Handlingsdienstes hochrechnen liegt der deutlich über 400.-€. Logisch, bei Verträgen verdienen beide Seiten.
Ich denke, ich muss zurückrudern. Der Lotse ist wohl gehalten dieses zu beachten.

In Innsbruck wurde/wird man (bisher) kostenlos, inclusive Gepäck, von einem Lotsenfahrzeug abgeholt und auch wieder zu seinem Vogel gebracht. Das Handling-Fahrzeug am vorbezeichneten Platz hat keine Sonderlackierung und auch keine reflektierenden Warnstreifen, ein ganz normales graues Straßenfahrzeug.

Zur Lotsen-Ehrenrettung in den 20 Jahren vorher, dort und ebenfalls bei anderen nationalen und internationalen Flugplätzen, sowie Durchflügen über in- und ausländische Kontrollzonen hatte ich immer ein „offenes Ohr“ zur Ablenkung von Problemen. Hiervon alleine ca. 60 Starts und Landungen in Köln-Bonn.

Besonders bei den Lotsen von Köln-Bonn, Düsseldorf, Münster-Osnabrück, Langen, Stuttgart, Bremen, Lyon Bron, Empuriabrava, und Gerona. Information habe ich den Eindruck....sie sitzen neben dir im Flugzeug. Hierzu meinen herzlichen Dank. Alle anderen Informationsdienste möchte ich nicht schmälern, nur in den vorgenannten Gebieten war ich öfter unterwegs.

Was ich ihm vorwerfe, er hat offenbar die Flugbewegungen nicht auf seinem Schirm verfolgt, vielleicht durch den Sprech-Funk abgelenkt, und hat dadurch unübliche Flugverkehrs- Situationen herbeigeführt. Im Weiteren hat er versucht mir Schuldzuweisungen zu suggerieren. -"Man muss zuerst einmal vor der eigenen Tür kehren." -

Ich denke, nur durch den Schichtwechsel ist die Staffelung nicht normal verlaufen. Bei meinen vielen vorherigen An/Abflügen war an den Staffelungen nichts auszusetzen.

Da wir alle nicht ohne Fehl und Tadel sind, habe ich mich mit den Worten entschuldigt: „Sollte mich eine Schuld treffen, so bitte ich dieses entschuldigen." Also, wie oben schon erwähnt: „Ich halte erstmal die Schnauze.“

Zur Rekonstruktion: Ich habe zwei GPS-Geräte die meinen Flugweg exakt aufgezeichnet haben.

Rückflug.
Zum Glück regnete es nicht wie im letzten Jahr und wir konnten unser Gepäck trocken über die 400 Meter zur Maschine bringen. Nach der zusätzlichen Verbringung des Gepäckwagens von 2 x 200 Meter waren wir endlich startklar. Rollen, Staffelung und Abflug wurde heute bestens vom Lotsen eingeleitet.
Logisch, man ist ein Team und das muss, wie jetzt, passen.

Nocheinmal zum Handling und Service.
An meinen Heimatflugplatz Bonn Hangelar werden meine Fliegerkollegen und ich offenbar verwöhnt. Um den Fliegen- und Vogeldreck abzuspülen gibt es eine Wasserschlauchtrommel, dazu Wassereimer mit Schwämmen und eine Papierspendertrommel. Auch ein Reifendruck-Füllgerät steht bereit.
Dazu haben wir für Problemlösungen sehr gut ausgestattete Weften und Schulungszentren am Flugplatz.

Von all dem ist auf dem vorgenannten Verkehrs-Flughafen mit abgetrennter Zivilluftfahrt nichts zu sehen. Vielleicht ist einiges auf Anfrage übers kostenpflichtige Handling-Angebot zu bekommen und muss diesbezüglich in die am Ende des Flugplatzes liegende Werft rollen? Nein, die gibt es doch schon lange nicht mehr, nur eine Unterstützung wird bei technischen Problemen übers kostenpflichtige Handling angeboten.
Man beachte: Nur eine Unterstützung. Ohne Mechaniker und technisches Gerät wird wohl vor Ort eine Soforthilfe nicht möglich sein. Nach meinem Wissen gibt es auch kein Öl an der Tankstelle.

Allerdings, die GAT-Besatzung bekommt von mir die Note 1, besser kann man sich ein Service nicht vorstellen.

Über "WO und WANN" halte auch weiterhin die Schnauze. Manchmal muss sich halt etwas von der Seele reden oder schreiben.

Ein Tipp:
Wenn sie auf einem Flugplatz auf Hilfe angewiesen sind fragen sie bei der Feuerwehr nach, vielleicht leiht die Ihnen die benötigten Werkzeuge. Mit dieser Hilfestellung konnte ich mir in Siena selbst helfen.

Liebe Fliegerfreunde, man ist sich bewusst, dass wir, wenn eben möglich, uns nicht in einem Container fliegen lassen, sondern lieber selbst fliegen. Im Wissen dessen lässt man sich allerhand einfallen um an unser Geld zukommen.

Trotz aller Hindernisse, die bisher auf uns zugekommen sind, halten einige, wenn auch mit einem „dicken Hals“, noch „die Ohren steif“.
Die Hindernisse beginnen mit den gestiegenen Ausbildungskosten. Bedingt schon durch die hohen Spritpreise. "Avgas", was in der Cessna - Pipergruppe verfeuert werden muss, ist ca. 1.-€ teurer als Autosuper. Die Jahresnachprüfungskosten, mit dem ganzen Papierwust, liegen auf Ferrari-Niveau.

Auch die Nebenkosten, die z. T. im Fachmagazin „Pilot und Flugzeug“ beschrieben werden, halten immer noch viele nicht ab vom Traum der Menschheit „selbst fliegen zu können“.

Allerdings bricht auch bei mir immer öfter der Ökonom durch. In meiner Pilotenzeit ist der Sprit von 1,64 DM auf ca. 2,50€ gestiegen. Wie früher, sonntagsmorgens mal eben an die See fliegen und abends wieder zurück mache ich nicht mehr und viele andere auch nicht mehr.

Wenn man über die Flugplätze der Nordsee-Inseln fliegt sieht man fast nur noch Gras. Früher war es bedeckt mit großen weißen Metallvögeln. Nur wer es sich noch leisten kann, behält seinen Geier, oder geht in einen Fliegerclub um ab und zu noch mal in die Luft zu kommen. Ja, ja - wir sind schon ein verrücktes Völkchen.
* Ein Artikel über das Gebühren-Chaos an Flughäfen.
Gebühren und Entgelte: Flughäfen zeigen Fantasie und langen zu.
www.pilotundflugzeug.de/artikel/2011-03-09/Kasse_machen_mit_dem_Laerm

 

MICHLE_Gedicht_1.jpg

 

Von Walter Gollhardt

  Walter Gollhardt

Wenn es um nichts geht, entdeckt der Mensch sich selbst und kann sehr viel,
z. B. belegt durch folgende Anekdote:

Isaac Newton liegt vor sich hin träumend in seinem Garten unter einem Apfelbaum.
Ein Apfel fällt herunter und ihm auf den Kopf.

Dieses kleine „Missgeschick“ brachte ihn auf den Gedanken, dass die Himmelsmechanik auf den gleichen Gesetzen beruhen könnte, die den Apfel auf seinen Kopf fallen ließen.

Die Gesetze der Schwerkraft waren entdeckt.

So sind es oft ganz banale und alltägliche Dinge, die im Endeffekt Großes bewirken.

 

 Aus meinem begehrten Fundusordner zum Thema " DAMALS!"

 Früher - als Du und ich noch Kinder waren !

 Was hier folgt ist für alle, die etwa bis in die 70-er Jahre des vergangenen Jahrhunderts ihre Kindheit erlebten, die anderen kennen vieles bestimmt nicht mehr.
Es ist nun mal so, daß man auch im Alter – sogar im hohen Alter gern an seine Kindheit, die oft sogar eine karge Kindheit gewesen sein mag - zurück denkt .

Und es ist zurückblickend kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten !
Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags.
Unsere Bettchen waren angemalt mit Farben voller Blei und Cadmium.
Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel.
Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen und auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.
Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen.

Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang
hinunter, dass wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar.


Wie war das nur möglich?
Der Mercedes der Eltern oder Markenklamotten spielten keine Rolle für die gegenseitige Akzeptanz .
Wer eine liebe Oma oder Tante im Westen hatte und somit schon mal zu etwas Chickerem kommen konnte, hatte eben ein Riesenglück...

Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen.

Urlaub auf Mallorca gab es nicht, aber ins Kinderferienlager konnte jedes Kind fahren – hierauf freuten wir uns jedes Jahr und es war Abenteuer genug für uns.

Außerdem kam es schon mal vor, dass einige von uns als Mutprobe Würmer aßen . Und die Prophezeiungen trafen nicht ein: Die Würmer lebten nicht in unseren Mägen für immer weiter und mit den Stöcken stachen wir auch nicht besonders viele Augen aus.

Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war.
Wer nicht gut war, musste lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen.

Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte damals nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.

 

Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und Zähne, und niemand wurde
deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld außer wir selbst.
Keiner fragte nach "Aufsichtspflicht". Kannst du dich noch an "Unfälle" erinnern?

Wir kämpften und schlugen einander manchmal grün und blau. Damit mussten
wir leben, denn es interessierte die Erwachsenen nicht besonders.
Wir aßen Kekse, Brot mit dicker Butter, tranken sehr viel Limo und wurden trotzdem nicht zu dick.
Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen.

Die Windpocken haben wir uns bei Freunden abgeholt und genossen es, wenn uns unsere Omas – die meistens nicht 400 km entfernt lebten - wieder gesund pflegten.

Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo 64, X-Box, Videospiele, 64 Fernsehkanäle, Filme auf Video, Surround Sound, eigene Fernseher, Computer, Internet-Chat-Rooms.
ABER - Wir hatten Freunde!!!

Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu deren Heim und klingelten. Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein. Ohne Termin und ohne Wissen unserer gegenseitigen Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns...


 

Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und keiner konnte sich verstecken.

Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar, dass die Eltern ihn nicht automatisch aus dem Schlamassel heraushauten. Im Gegenteil: Sie waren oft der gleichen Meinung wie die

Lehrer oder auch die Polizei!

Wenn man Mist gebaut hatte, gab es den Hintern versohlt .

So etwas – kann man kaum glauben ! Apropos Polizei - die gab es tatsächlich zu sehen im Straßenbild .

Wir waren verschont von blödsinnigen Trickfiguren. Biene Maja durfte angesehen und der Sandmann – vielleicht auch zwei, aber den einen fanden wir schon ziemlich doof. 

Wie kann man überhaupt so leben ? 

 

Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht.

Wir hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung.

Mit alldem wussten wir umzugehen!

Die jetzige noch junge Generation ist, meiner Meinung nach, meistens viel zu verwöhnt und zu unwissend, zu gleichgültig, egozentrisch und verantwortungslos. Ich vermisse persönlich immer mehr die " gute alte Zeit!“ Es war in der Tat ganz anders als heute!

ZUM NACHDENKEN
Mit einem herzlichen Gruss von

MICHÈLE MAZAGOL

 

Ein Erfahrungsbericht aus der Schulzeit

An der Schule läuft mittlerweile heutzutage alles so unpersönlich wie möglich. Wahrscheinlich geht es beim Einwohnermeldeamt menschlicher zu.

Kleine Gaben sind an der Schule nämlich sofort verdächtig. Schüler , die ihren Lehrerinnen oder Lehrern etwas schenken, stehen im Verdacht, sich einzuschleimen. Und sollte ein Lehrer einem Abiturienten oder einer Abiturientin etwas mitbringen und sagen: "Hallo, ich habe an Sie gedacht", naja, dann sieht es so aus, als sollte etwas angebahnt werden, das nichts mit dem Lernen zu tun hat.

Fakt ist: Es gibt an der Schule -- aber leider immer mehr auch in unserem Umfeld -- keine Kultur der kleinen Aufmerksamkeit.

Kommuniziert wird aktuell am liebsten sachlich und fachlich über Mailformulare. Weitergeleitet werden offiziell nur die Sachen, von denen man glaubt, dass sie groß und wichtig sind: Thesenpapiere, Hausaufgaben, Klassenarbeiten, Abschlussarbeiten ,Gutachten , Mitteilungen vom Direktor .

 

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Alles läuft heute zu meinem Bedauern so unpersönlich wie möglich.
Das ist ziemlich traurig. Weil das nicht nur Folgen für das allgemeine gesamte Betriebsklima hat. Das Lehren und Lernen selbst ist , meiner Meinung nach , davon immens betroffen.

Es ist ja eine schnöde Binsenwahrheit, dass kleine Geschenke die Freundschaft erhalten. Sie erzeugen Bindekräfte, die dann einige

Belastungen aushalten. Man kann besser zusammenarbeiten. Man tauscht sich besser aus. Und man ist viel eher bereit, den anderen als Menschen wahrzunehmen. Klingt eigenartig. Ist aber so.

Goldig ist etwas, wenn es glänzt, aber nicht wirklich aus Gold ist.

Wo kleine Aufmerksamkeiten kursieren, wendet man sich übrigens auch selbst gern anderen zu. Auch die Dinge, die man weitergibt, verändern sich. Nicht nur lernt man sie besser dadurch kennen, dass man sie zur Weitergabe vorbereitet. Sie laden sich auch auf. Die Empfänger bekommen ja nicht nur etwas geschenkt. Sie bekommen zugleich mit, dass sie es Wert sind, dass ihnen etwas geschenkt wird.

Aber Achtung! Die Voraussetzung ist: Die Geschenke dürfen nicht zu groß sein. Sonst steht der Beschenkte unter Druck. Und der Schenkende kommt schnell darauf, dem anderen vorzurechnen, was er investiert hat.

Für Kinder gibt es dafür einen schönen Begriff: Goldigkeit. Goldig ist etwas, wenn es glänzt, aber nicht wirklich aus Gold ist. Goldig ist die Geste, die der Weitergabe von etwas einen Wert gibt, der nicht im Geschenkten aufgeht. Goldig ist die Blume, die Bastelei, das Fundstück.

Goldig ist, was signalisiert: Ich habe an Dich gedacht...

Das schönste und rührendste Geschenk , das ich als Lehrerin vor 30 Jahren je von einem kleinen Schüler bekam , war 5 rote Gummibärchen , die liebevoll in einer Schtreichholzschachtel eingepackt waren . Drum herum waren ein roter Wollfaden und ein kleines rotes Holzherzchen .
Damals schossen mir Tränen in die Augen ...

 Ich wünsche Euch einen wunderschönen Tag MichèleMICHÈLEMAZAGOL.jpg

Männer, von Walter Gollhardt.
Nun meine Herren, es ist leider so, daß während wir mit unseren häufig sinnfreien testosterongesteuerten Spielchen beschäftigt sind, die Frauen heimlich still und leise dabei sind, uns auf fast allen Gebieten ein, bzw. zu überholen.

Von der Evolution begünstigt, schließlich leben Frauen ja auch einige Jahre länger als wir, haben sie inzwischen vielfach die besseren Hochschul- und Universitätsabschlüsse, dringen auch noch beruflich in die letzten männlichen Bastionen ein. An einer ganz großen Karriere hindern sich die Frauen, bedingt durch ihr meist defensives und auf einen Ausgleich bedachtes Verhalten, allerdings dann meist selber.

Nach der großen Zeit der Emanzipation für Frauen in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts ist es nun an der Zeit, über eine Emanzipation der Männer nachzudenken.

In unseren Schulen kann man es sehen. Während viele Jungen sich mit ihrem Smartphone, Fußball und Ballerspielen im Internet beschäftigen, sind viele ehrgeizige Mädchen intensiv und erfolgreich dabei, die Grundlagen für eine zukünftige Karriere zu legen.
Schaut man sich die Kindergärten und die Vorschulen an, dann betreut und unterrichtet dort überwiegend weibliches Personal, ja man kann schon von einer frühzeitigen Feminisierung unserer Gesellschaft sprechen.


Es fehlt einfach an der für die Entwicklung wichtigen männlichen Komponente, und dies liegt nicht nur an der schlechteren Bezahlung im Grundschul- bzw. Erzieherbereich.

So kann es passieren, daß eine harmlose Rangelei auf dem Schulhof zwischen den männlichen Schüler, was zur Festlegung der Rangordnung innerhalb der Gruppe einfach dazugehört, in den Augen der Lehrerinnen den Einsatz der Schulpsychologin erforderlich macht!!
Abschließend möchte ich noch sagen, der Beweis, daß Frauen vieles „besser“ können als Männer, wurde nach meiner Beobachtung noch nicht erbracht, weder in der Politik noch in den meisten anderen Bereichen.

Frauen machen aber vieles anders als Männer.

In der Geschichte der Menschheit hat es Phasen gegeben, in der ein Matriarchat herrschte, Frauen als Gottheiten verehrt wurden, da sie im Besitz der Fähigkeit sind, neues Leben zu spenden.
Es waren durchaus keine friedlicheren Zeiten, wie uns Feministinnen heute glauben machen wollen.
Allerdings kann man in der heutigen Gesellschaft beobachten, daß viele Männer mit der für sie neuen weiblichen Konkurrenz absolut nicht klarkommen, was sich sicherlich aus einem traditionellen Rollenverständnis und der Erziehung in der Familie erklären läßt. Ganz bestimmt hat auch die Gewalt gegen Frauen in diesem traditionellen Rollenverständnis u. A. ihre Wurzeln.

 Lieber Walter,

als Frau muss ich deinem Aufsatz voll zustimmen!
Aber welche Lehren ziehen wir daraus?
Es muss sich einiges ändern in der Ausbildung der
Lehrer und im Bildungssystem. Auch die Bezahlung der
Erzieher und Grundschullehrer. Doch da sehe ich Schwarz.
Für wichtige Dinge fehlt ja das Geld. Kinder sind doch die Bezahlung
Zukunft für unser Land!!!!!

Deine Gedanken gefallen mir.

Heidi Engler

Von Willi Lauffs: Eine bösartige Verläumdung oder die Schuldzuweisung.

Die Kühe, friedlich und bescheiden,
sieht man meist gemütlich weiden,
und stehst du still am Weidezaun
um ihnen hierbei zuzuschaun,
kommen sie herangesprungen.

Mit großen Augen,rauhen Zungen
Versuchen sie dich zu ergründen,
dein Gemüt herauszufinden,
um,nachdem sie schnell erkannt,
dass du für sie nicht interessant,
die Visite zu beenden
und sich den Gräsern zuzuwenden,
bis sie rundherum zufrieden
gesättigt auf der Wiese liegen
und genüsslich zum verdauen
die Nahrung noch mal wiederkauen.

Die Kuh, so stelle man sich vor,
erzeugt im eigenen Labor
auf diese komplizierte Weise
der Verarbeitung der Speise
mit viel Können und Erfahrung
weiße Milch aus grüner Nahrung
und ist damit nun folgerichtig
für unsere Ernährung wichtig.

Dass es bei der Verdauung prompt
zu einer Gasentwicklung kommt,
ist seit dem es Leben gibt
nichts was unser Dasein trübt.
Doch nachdem was uns erschreckt,
das Ozonloch man entdeckt,
sucht man, um es zu verhindern
fieberhaft nach Umweltsündern
und stieß am Schluss der Sucherei
auf das Treibgas “C02”.

Dieses wird nun ausgestoßen
aus Schloten und aus Haarspraydosen,
drauf verpflichtete man die
verantwortliche Industrie,
nach viel Zank und Reiberei’n
sie möge doch so freundlich sein
und möglichst eine Lösung finden,
die Gefahr zu überwinden.

 
Die Industrie,das weiß ein jeder,
behält nicht gem den "Schwarzen Peter”
und fand dann auch mit wenig Mühe
als Hauptverdächtigte die Kühe.

Um ohne Skrupel und Bedenken
Von sich selber abzulenken,
unterstellen sie den braven Tieren,
die von alldem nichts kapieren,
durch ihre Abgasproduktion
die Zerstörung des Ozon.

Hier macht man, wie der Volksmund sagt, aus einem Furz ' nen Donnerschlag.

Von Walter Gollhardt

"Stell dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin ..." Stammt dieser Satz von Brecht, und ist er pazifistisch gemeint, oder ist er einfach nur aus dem Zusammenhang gerissen, und es folgt anschließend etwas ganz anderes.

Das dazugehörige Gedicht beklagt eher die mangelnde Courage, gegen das Unrecht zu kämpfen.

Anfang der achtziger Jahre, es war die große Zeit der Friedensbewegung, die gegen den von Helmut Schmidt initiierten Nato-Doppel-Beschluß auf die Straße ging, wurde dieser Slogan sehr populär, und irgend jemand hat ihn dann eben Bertolt Brecht zugeschrieben.

Brecht, eher als kämpferischer Revolutionär und Kommunist bekannt, in Wahrheit ein Pazifist? Irgend etwas paßt da doch nicht zusammen.

Kenner des zitierten Gedichtes wiesen schon damals darauf hin, daß es ein unvollständiges und damit sinnenstellendes Zitat sei. Im Original heiße es nämlich:  ("... dann kommt der Krieg zu euch.)

 

Wer zu Hause bleibt, wenn der Kampf beginnt

und läßt andere kämpfen für seine Sache,
der muß sich vorsehen; denn
wer den Kampf nicht geteilt hat,
der wird teilen die Niederlage.
Nicht einmal den Kampf vermeidet,
wer den Kampf vermeiden will; denn
es wird kämpfen für die Sache des Feindes,
wer für seine eigene Sache nicht gekämpft hat."

Alle die oft und gerne dieses Zitat verwendet haben, hätten besser einmal Brecht gelesen, denn die ganze um Brecht herum konstruierte Geschichte stimmt so nicht.

Das so wunderbar griffige und passende Zitat ist amerikanischen Ursprungs: Sometime they'll give a war and nobody will come - und diesen Satz schrieb der Dichter Carl Sandburg 1936 in seinem Gedichtband The People, Yes.

>

 

Um die Aussage in ihr Gegenteil zu verkehren, dichtete jemand die passende Zeile "... dann kommt der Krieg zu euch" dazu.
Den Satz mußte man nun nur noch vor eine Passage aus Brechts Koloman Wallisch Kantate montieren, fertig war der Slogan, hinter dem sich alle während der großen Demonstrationen der Friedensbewegung versammeln konnten.

In der zitierten Kantate geht es allerdings nicht um einen Krieg - sie schildert das Leben des österreichischen Revolutionärs Koloman Wallisch, der 1934 bei den Arbeiteraufständen ums Leben kam.
Ab der Zeile: "Wer zu Hause bleibt ..." beginnt das tatsächliche Brecht-Zitat.

Das man einem Krieg entgehen könnte, indem man zu Hause bleibt, ist wohl kaum möglich, und ob diese Vorstellung den Gedanken Berthold Brechts entsprochen hat, ist wohl auch, bezieht man dabei seinen Lebensweg ein, eher zweifelhaft.
Ein heutiger Krieg, mit seinen auch atomaren Massenvernichtungswaffen wird es immer schaffen werde, zum Volk zu kommen.

Von Bernd Offizier: Mein ungläubiger Pilotenarzt.

beim Smalltalk nach dem Gesundheitscheck bei der Frage nach meiner Tätigkeit kam nicht die
Antwort Rentner, sondern "Strahlensucher" im Bereich „Elektrosmog und Erdstrahlen.“
Doktors Frage: „Also auch Wasseradern? Wasser ist doch fast überall?"

Nach dem ich den Satz „ Reibung erzeugt Energie“ in unsere Unterhaltung eingeworfen hatte, wurde er neugierig.

Folgend brachte ich das Gespräch auf den uns bekannten globalen Wasserkreislauf. Die Sonnenstrahlung bringt das Wasser zum Verdunsten. Aus den geladenen Wolken regnet es wieder herab und verläuft unter- oder oberirdisch. Nur vorher, durch Temperatur- und Reibungseinwirkungen, kann es zu Entladungen, auch in Verbindungen mit Unwettern kommen.

Weitere Reibungen entstehen auch durch Wasserfluss am vorbeistreifenden Erdreich oder Rohren. Das hatte er bisher nicht mit ins Kalkül gezogen.

Nun kamen wir zum Thema Messung. Da Messungen mit aufwendigen Messgeräten auch nichts anderes anzeigen wird diese Energie weltweit mit Ruten gemessen.
Bei meiner Mesung war er sehr erstaunt, dass diese über seinem Sitzplatz die Ruten ausschlugen.

Im Anschluss musste ich sofort in seinem zweiten Behandlungszimmer eine Messung vornehmen. Sehr Erfreut war er, dass über seinem dortigen Sitzplatz die Ruten nicht ausschlugen. Weiter ging es jetzt in den Empfang zu den Assistentinnen. Wunderbar, auch dort keine Rutenausschläge über den Sitzplätzen. Zum guten Schluss wollte er es auch einmal versuchen.

Wie von Geisterhand angetrieben drehten sich die Ruten auch in seinen Händen.
Ich kann seinen Ausdruck nur schwer beschreiben, so zwischen erstaunt und unbegreiflich.
Was wir gemessen haben waren allerdings „sitzplatzvermeidende Erdstrahlenkreuzungen“, aber keine Wasseradern. Ich verabschiedete mich mit den Worten: „Ausgiebige Infos finden sie auf meiner Webseite www.strahlensucher-koeln-bonn.de

 

Von Ulli Münchhalfen

 

Mein Vater erzählte mir und seinen Freunden oft von seiner größten Enttäuschung.

Ich war so etwa 5 Jahre alt, als mein Vater und seine Kumpel viele Wochen vor Weihnachten mit meinem Geschenk, einer riesigen Eisenbahn, zu basteln begannen. Hierfür wurde wohl das Esszimmer gesperrt.

Auf dem Gabentisch fand ich Heiligabend einen bunten Kasper, mit dem ich mich schnell befreundete. Einige Zeit später war dann der große Augenblick gekommen. Mein Vater schob die Schiebetür zum Esszimmer auf und vor uns stand das Prachtstück. Alle schauten auf mich und warteten auf meine Reaktion.

Zu meinem neuen Freund sagte ich:"Guck mal, Kasper, wir haben auch ne Eisenbahn bekommen!"

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Zum Thema Kasper und Eisenbahn fällt mir noch ein, dass viele Fünfjährige heute sauer sind, wenn ein Kasper statt eines Computerspiels auf dem Gabentisch liegt. Und was soll man u. Gottes Willen denn mit einer Eisenbahn? Märklin ist pleite, soviel ich weiß.

Von Bernd Offizier

Für viele ist der Datenaustausch über einen elektronischen Weg nicht mehr wegzudenken.

Es ist schon interessant wie die Entwicklung fortschreitet.
Ich weiß nicht ob Kinder noch Fax kennen.

Ach...was würden die Kinder ohne SMS machen? Spätestens, nach dem Rässelschen, gehört zum 2. Spielzeug schon ein elektronisches Gerät.

Sehr oft höre ich von Leuten über 50: "Da gebe ich mich nicht mehr dran".

Wenn überhaupt - hat man oft nur ein Uralt-Handy ohne Datenaustausch.

Der Chef hat ja seine Mitarbeiter, die für EDV-Abläufe zuständig sind.

 

Opa wird gerne dem Deal zustimmen, er möchte sich ja nicht bei seinen neuen Mitstreitern blamieren.

In der heutigen Zeit ohne Handy aus dem Haus zu gehen ist für viele, auch für mich, undenkbar und dazu leichtfertig.

Wer hat schon bei einem Unfall immer einen Fotoapparat - und dann noch mit vollen Batterien dabei?

Auf eingebaute Auto-Navis verlasse ich mich schon lange nicht mehr - können auch keine Fotos machen.

Google Maps im Handy ist immer up to date. Geschwindigkeitsbeschränkungen werden sofort optisch und akustisch übermittelt.

Nach der Pension, wo er vielleicht in den Stadtrat, oder in einen Vereinsvorstand gewählt wird, muss er sich nun doch mit dem schnellen Weg der modernen Mitteilungstechnik befassen.

Wenn es sich anbietet... bei Enkeln Unterricht nehmen. Hurra, ein gefundenes Fressen für die Enkel, sie werden sich über ein Salär freuen. Denkbar ist: "Opa kauf mir mein altes Handy ab, es ist vom Vorjahr, Du hattest mir ja das Geld dafür gegeben, mit meinem neuen wirst Du so schnell noch nicht klar kommen.

Ich bin in einem Verein eingebunden. Nicht selten werde ich über Handy von Auftraggebern angerufen und kann dann sofort, gleich wo ich gerade bin, die Mitglieder über die Änderungen per Mail informieren.

Bei Auftritten habe ich meist nur mein Foto-Handy dabei, es reicht.
Auch Bilder kann ich sofort Mail weitergeben oder über SMS auch zusätzlich sprachlich kommentieren.

Ein gut ausgerüstetes Handy oder Tablett bekommt man fast zum gleichen Preis wie ein mobiles Navi.

Für mehr muss noch ein PC und Drucker mit Kopier- und Scan-Möglichkeit her. Ich denke, Enkel können Opa auch hier einweisen.

Liebe Großeltern, nutzen Sie die Chance, bald ist der KLEINE GROß und hat keine Zeit mehr. Also, nicht lange überlegen.

Nachher muss Opa noch weiter aufrüsten..er möchte ja, mit den nicht mehr in der Nähe wohnenden Enkeln, audiovisuell und per Text-Chat kommunizieren. Die Enkel werden stolz auf Opa sein!

Zum Glück schreibt meine Frau persönliche Briefe noch mit dem Füllfederhalter, wobei ich nur noch meinen "Wilhelm" als Gruß daruntersetzen muss. Ja, wir sind ein Team.

Von Waltter Gollhardt
"Thesen zur Wirklichkeit in den Betrieben"

1. Das Unternehmen ist nicht mehr der Ort des Erfolges. Der soziale Aufstieg ist blockiert, Diplome garantieren nur noch wenig, und eine Karriere ist damit nicht mehr selbstverständlich.
2. Das Unternehmen ist keine humane Institution. Es kümmert sich nicht im Geringsten um das Wohlergehen der Mitarbeiter, und respektiert die Werte, die es lauthals verkündet selbst nicht.
3. Wir sind nur Bauern auf einem Schachbrett, und die Stelle, die uns das Unternehmen zugesteht, nichts weiter als ein Geschenk auf Zeit. Jeder ist ein Tauschobjekt, das nach Belieben vom Unternehmen plaziert und auch wieder entfernt werden kann.
4. Wir arbeiten, weil wir es müssen! Niemand arbeitet gern! Ansonsten würden die Menschen umsonst arbeiten.
5. Je mehr im Unternehmen von „Etwas“ gesprochen wird, desto weniger ist davon vorhanden. Vor allem die „Ethik“ wird betont, obwohl das Unternehmen an nichts glaubt!
6. Wenn die Vorgesetzten erzählen: „Unsere Mitarbeiter sind unser wertvollstes Gut“, oder „Ihre Ideen sind wichtig für uns!“ dann handelt es sich dabei um folgenlose Banalitäten.
7. Die Arbeit in einem Betrieb dient dazu, das einzelne Individuum zu fesseln, da es sonst anfangen könnte, die bestehende Ordnung anzufechten. Daher gibt man immer dem Gehorsamen den Vorzug, der den Buckel krumm und das Spiel mitmacht.
8. Die Sprache im Unternehmen ist absichtlich nebulös und unverständlich. Schon Joseph Goebbels erklärte, daß er nicht rede, um etwas zu sagen, sondern um Wirkung zu erzielen.

9. Malocher mit befristeten Verträgen erfüllen offiziell nur Nebenaufgaben. Tatsächlich lastet auf ihnen oft die Arbeit, die „Ranghöhere“ nicht erledigen wollen.
10. Der Begriff „Unternehmenskultur“ ist ein Widerspruch in sich. Solange alles gut läuft, ist die Unternehmenskultur sehr nützlich, weil sie ein künstliches Identitäts- und Zugehörigkeitsgefühl schafft. Sobald etwas schief geht, gilt sie als ein Relikt aus der Vergangenheit, das Veränderungen im Weg steht.
11. Da angeblich jeder seine Zeit im Betrieb damit zubringt, die Arbeit seines Vorgesetzten zu erledigen, hat man um so weniger zu tun, je weiter man oben ist.
12. Der moderne Manager glaubt an nichts! Er engagiert sich auch für nichts, außer für sein eigenes Fortkommen. Er empfindet gegenüber dem Unternehmen, in dem er arbeitet, keinerlei Loyalität.
13. Das Grundmodell eines höheren Angestellten ist das eines vollkommen Ungebildeten. Wir werden vom „Homo Oeconomicus Cretinus“ gemanagt. (Frei übersetzt: Volkswirtschaftliche Schwachköpfe!)
14. Das Unternehmen gibt Millionen für zahllose Unternehmensberater aus, die dafür bezahlt werden, daß sie immer das sagen, was ihr Auftraggeber hören will.
15. Ganze Aktivitätsbereiche sind im Unternehmen zu nichts nütze, außer Papierfluten zu verwalten, oder Sitzungen ohne konkrete Ergebnisse abzuhalten.
16. Je weniger Fabriken es gibt, um so weniger Angestellte und Gehaltszettel gibt es – um so besser sind die Posten der Vorstandmitglieder dotiert.

17. Man braucht keine Unannehmlichkeiten zu befürchten, wenn man die „Innere Kündigung“ vollzieht. Man ist ja umgeben von Unfähigen und Waschlappen, denen der Mangel an Eifer kaum auffällt.
18. Was man tut, ist letztendlich zu nichts nütze, und man kann jederzeit vom erstbesten Idioten ersetzt werden. Man sollte sich lieber Zeit dafür nehmen, sich „gut“ zu verkaufen, und ein internes Netzwerk aufzubauen.
19. Man wird nicht danach beurteilt, wie man seine Arbeit erledigt, sondern nach der Fähigkeit, sich anzupassen.
20. Operative Posten meidet man wie die Pest! Ideal ist es, sich auf ein gutbezahltes Abstellgleis schieben zu lassen.
21. Danach vermeidet man tunlichst jede Veränderung. Nur exponierte Mitarbeiter werden entlassen.
22. Man sollte sich klar machen, daß die Ideologie des Unternehmens nicht beständiger ist als z. B. der Marxismus. Alles ist von begrenzter Dauer, und es wird mit Sicherheit zusammenbrechen.

Diese Thesen wurden auf Seminaren mit Führungskräften zur Diskussion gestellt. Erschreckenderweise war die Zustimmung fast uneingeschränkt. Anscheinend haben der knallharte Kostendruck, der globale Wettbewerb, das Shareholder-Value-Denken, die hohen Leistungserwartungen und der starke Konkurrenzdruck selbst jene Mitarbeiter infiziert, die vor Jahren noch halbwegs friedlich miteinander ausgekommen sind.

 

 

So fühlen sich nur 12% der Mitarbeiter ihrem Arbeitgeber wirklich verpflichtet!!
Egal bei welcher Firma, fast überall liegen die Ergebnisse von Mitarbeiterbefragungen in fest verschlossenen Schubladen. Diese Umfragen signalisieren einen massiven Vertrauensverlust, mangelnde Führung, und daß ein leistungsorientiertes Engagement nicht mehr selbstverständlich ist. Nur noch rund die Hälfte der Beschäftigten setzt sich im Job noch richtig ein, bzw. leistet mehr als verlangt wird.

Lieber Walter Gollhardt,
ich finde diesen Artikel klasse. Er stellt die Dinge so dar,
wie es heute in der Arbeitswelt zu geht.
Es gibt kaum noch Unternehmer, die ihre Mitarbeiter schätzen
und sich verantwortlich fühlen. Sie scheinen ausgestorben zu sein.
Hire and fire! Es scheint fast so, das nur noch das amerikanische
System zählt.

Armes Deutschland, armes Europa!!!!
Unsere Kinder tun mir leid.

Danke Heidi Engler

Von Bernd Offizier

Kaufsucht und die Sehnsucht nach Perfektem.

Was einem doch im Urlaub, weg vom Alltag, so alles auf- und einfällt.
In der Sonne, in einem Café sitzend, fiel mein Blick auf die andere Straßenseite der Fußgängerzone.

Ein Klamottenladen hatte einen vollbehangenen Kleiderständer und einen Kasten mit Hüten vors Schaufenster gestellt.

Interessant, die meisten der passierenden Damen, oft zu zweit, fassten prüfend in eines oder in mehrere der ausgestellten Stöffchen und die Begleitende setzte sich, gemeinsam kichernd, ein Hütchen auf.

Durch die zeitweise Blickablenkung schaufelte ich den gutschmeckenden Butterkuchen nur intervallmäßig in mich hinein.

Meine Frau hatte etwas gegen „die meisten“, sie wies auf diejenigen (ich meine "wenigen"), nicht Stoffprüfenden und Hutaufsetzenden hin. Allerdings bemerkte ich, dass diese telefonierend mit angeleintem Hund oder eisessend gequält vorbeigingen .... sie hatten keine Hand frei.

Ohne Frage, dieses Schauspiel hat Spaß gemacht.     >>>

 Natürlich konzentrierten wir uns auch beiläufig auf unseren Butterkuchen und den zwischendurch schon kaltgewordenen Friesenkaffee.

Frauen finden es offenbar normal, im Vorbeigehen auch ohne Kaufabsicht, öfter mal Kontakt mit Anziehbarem aufzunehmen.

Zuletzt sah ich eine Sendung über Kaufsucht. Berichtet wurde, dass sich viele von den Kaufsüchtigen in die Insolvenz steuern.

Wenn ich die vielen Bekleidungsgeschäfte sehe, denke ich, demnach muss eine große Zahl der Bevölkerung von der Kaufsucht befallen sein.

Jede Modeänderung wird damit auch zum Wohle der Industrie mitgemacht. Die Geschäfte machen Umsatz wie nach dem Krieg. Einräumen muss ich, ab und zu sehe ich Damen auch ohne Einkaufstüte..... nun, da sieht man, nicht alle avancieren zur "Shopping Queen".

Shoppengehen ist doch „in“. Wenn man in die zu klein gewordenen Schänke schaut, kommt doch zwangsläufig der Gedanke, und dafür hast du gearbeitet.

 Shoppengehen ist doch „in“. Wenn man in die zu klein gewordenen Schänke schaut, kommt doch zwangsläufig der Gedanke, und dafür hast du gearbeitet.

Nicht zu glauben. Jedoch, wenn Du gerne dafür gearbeitet hast, dann wird es Dich freuen wenn Du den Kleider- und Schuhschrank aufmachst.

Vielleicht ist es auch die Sehnsucht nach dem immer Perfekten, verbunden mit up to date sein und der Schönheit.

*In der Sendung ist/war ein voller begehbarer Schrank, in der Größe eines Zimmers, zu sehen. Mit dem Inhalt könnte man sicher 2 Boutiquen ausstatten. Dabei ist die Besitzerin gerade mal etwas über 40 (geschätzt). Ich denke, ein Anbau für einen weiteren Kleiderschrank muss her.


Lieber Bernd
eine , für dich, typische Einschätzung! !!!! Aber du hast Recht.

Heidi

Von Michèle Mazagol

Weihnachten - einst und jetzt.

Früher, als die Leute noch weniger Ansprüche hatten,
da stellte nicht jedes Geschenk
gleich ein anderes weit in den Schatten.

Früher, als die die Menschen
noch viel mehr freuen konnten,
kamen Honig und Nüsse
noch nicht aus dem täglich Gewohnten.

Früher, als das Licht auf dem Baum
kein elektrisches war,
fiel vom Kerzenschein Glanz
in die Augen und machte sie klar.

Früher, als die Kinder dem Christkind
noch Briefe schrieben
und Puppen sich wünschten,
statt nur den Computer zu lieben,                                            >                                                         

 früher als nicht schon Mitte September

der Christstollen lag auf dem Supermarkt-Tisch
und der Tannenbaum in seinem eisernen Ständer

nach Waldluft noch duftete, sauber und frisch,

früher, als noch die Buben,
für schlimmes Gebaren
von Ruprecht gezogen an Ohren und Haaren,
sich baldigst zu bessern gedachen ,...

das war noch ein schönes, ein frohes Weihnachten!

 

 

Von Bernd Offizier, Tätigkeiten.

Haben Sie schon einmal eine Gruppe geleitet oder sogar einen Betrieb, Verein oder Gruppe gegründet?
Oder wurden sie bisher nur geführt?

Geführt - das wurde ich auch öfter. Es hat den Vorteil, dass man sich nur um sein abgestecktes Feld zu kümmern braucht. Man kann hier seine ganze Energie hinein stecken und bekommt auch schon einmal Anerkennung -wunderbar!

Die nächsten Stufen erfordern mehr: Übernahme einer Führungsrolle, selbständig sein, eventuell Kredite aufnehmen und ein Vertragsverhältnis mit einer Produktions-Firma eingehen, sprich: Du bist Leibeigener mit Anerkennung.

Bei diesen Stufen ist die Fähigkeit, Menschen führen zu können, sehr von Vorteil und erforderlich.

Einen tiefen Einblick in all das erhalten Sie, wenn Sie einen Verein führen oder zur Vereinsführung gehören.

 

 

Hier besteht kein Abhängigkeitsverhältnis wie in einem Betrieb. Sie sind, wie auf offener See, den Gewalten, hier den Mitgliedern ausgeliefert. Am schlimmsten sind die Halbwissenden, Besserwisser, Trittbrettfahrer und "Bengalowefer".

Zu allem können Sie nicht jeweils ihr ganzes Hintergrundwissen erleuteren. Bei eingeschränkten Horizonten, auch bei Profilneurotiker werden Sie gegen eine Wand laufen.

Ist es nicht schade, dass man diesen Satz leider nie erwähnen darf: „Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen“?

Wenn in einer Vereinsversammlung aus diesem Grunde alles stockt, sollte der folgende Spruch alle zum Nachdenken anleiten: "Wenn einer etwas in Frage stellt, wäre es sehr von Vorteil, wenn er mindestens eine praktikable Alternative vorschlägt."

Das geht dann gut - bis zum nächsten Mal - dann sind sie auch wieder da, die Halbwissenden, Besserwisser, Trittbrettfahrer und "Bengalowerfer".

                                                                                       >

 

 

Was möchten Sie, Anerkennung? Warum kandidieren Sie überhaupt wieder? OK, Sie sind ja ein Alpha-Mensch.

Nun, normalerweise wäre das Thema jetzt zu Ende.

Aber, aber - wir haben den Heckenschützen vergessen! Er "züchtet" Hampelmänner. Einer mit Profilsucht gibt Destruktives weiter - was man alles nicht - oder doch braucht - er ist derjenige die Versammlung/Verein splittet und schon haben Sie eine Front vor sich.

Getoppt wird das noch, wenn es einer Ihrer Vertrauten ist, der allerdings geschickt andere für sich an die Front schickt. Ja, auch das ist Standard!

In der Ruhe liegt die Kraft, Sie bekommen es wieder in den Griff.
Jetzt wissen Sie was sie zu tun haben.

"Halte Rat vor der Tat" steht über dem Eingang unseres Rathauses.

Von Walter Gollhardt

Keine Schreibschrift in der Grundschule. Im Augenblick geht eine große Debatte durch alle Medien bezüglich des Lernens der Schreibschrift in der Schule. Ich finde, daß diese notwendige Diskussion sehr gut in unsere Zeit paßt, in der immer mehr Fähigkeiten verlorengehen, und eine Anpassung des Niveaus nach unten stattfindet, denn viele Menschen sind heute schon nicht mehr in der Lage, einen einfachen Vierzeiler zu verstehen, bzw. zu interpretieren.

Na gut, auch meine Generation hat schreiben mit der Hand mit Druckbuchstaben begonnen, aber anschließend hat sich daraus praktisch fast von alleine eine individuelle Schreibschrift entwickelt, die bei vielen sehr schön und bei anderen wie zufällig auf der Seite verteilter Fliegendreck aussieht.

Wenn man heute beobachtet, welche Probleme viele Kinder mit dem Schreiben von Hand haben, wie Rechtschreibkenntnisse verlorengehen, wie die Umgangssprache in bestimmten Kreisen auf das Ausstoßen von Urlauten reduziert wird, Nachrichten sich auf Abkürzungen oder Smileys beschränken, dann kann einem für die Zukunft und die Weiterentwicklung unserer Kultur schon Angst und Bange werden.

Sicherlich kann sich das Leben nicht ausschließlich um Dinge in höheren Regionen drehen, aber die Sprache in Wort und Schrift ist eine Angelegenheit, die man wertschätzen, und mit der man pfleglich umgehen sollte. In früheren Jahrhunderten war das „Schreiben und lesen können“ der Kirche und dem Adel vorbehalten.

Das einfache Volk wurde bewußt von der gefährlichen „Schwarzen Magie“ ferngehalten. Dieses Herrschaftsinstrument wurde erst nach der Erfindung der Buchdruckerkunst mit beweglichen Lettern vor 500 Jahren in Mainz wirkungslos, da Bücher, und damit das Wissen nicht mehr mühsam von Hand durch Mönche in ihren Refektorien kopiert werden mußten.

Mit dieser Methode waren Bücher sehr teuer und selten, und das darin enthaltene Wissen ausschließlich einer kleinen, überschaubaren Oberschicht zugänglich. Lesen und von Hand schreiben sind daher für mich unverzichtbare Bestandteile für die Weiterentwicklung einer aufgeklärten, humanen und demokratischen Gesellschaft, und wir sollten alles dafür tun, daß dieses Wissen und Können nicht verlorengeht.

 Kommentare auf der nächsten Seite.      >

Lieber Walter,
tosender Beifall von Irene.
Werden als Unterschrift drei Kreuze in Blockschrift zugelassen?
Bis bald,
Irene & Bernd

Uli Münschhalfen:

Der US-Bundesstaat Indiana schafft in der Grundschule den Schreibstift und damit die Schreibschrift ab und ersetzt sie durch die Computertastatur. Die Kinder sollen so schneller an den Computer herangeführt werden.

Was ich für einen Scherz hielt, ist in Indiana Realität.
Was ist Ihre Meinung?

Alternativ kann ein Gast aus einem anderen Bundesland unterschreiben :-) 

Von Uli Münchhalfen

Ein Beispiel für erlebte Freude der Unmenschlichkeit.

Ich versuche mich in einen Menschen zu versetzen, der sich voll bewusst seinem Mitmenschen gegenüber verhalten hat.

" Ich bin ein Betreuer in einem Heim. Ich überwache die Essensausgabe, bei der jeder Heiminsasse seinen Ausweis zeigen muss.

Da kommt der alte Kunze mit seinem Krückstock, dem jeder Schritt weh tut. Den kenne ich gut, der vergisst immer seinen Ausweis.

Auch heute sagt er, er habe seinen Ausweis im Zimmer liegenlassen.

Das ist gut, dem werde ich es jetzt zeigen, ihm meine ganze kleine Macht demonstrieren.

Ich schicke ihn wieder zurück, obwohl ich genau weiß, dass er einen Ausweis hat."

Ich hoffe nicht, dass Sie sich in diesem Betreuer wiedererkennen.

Schöne Sprüche bekannter Leute

Man sollte keine Dummheit zweimal begehen - die Auswahl ist schließlich groß genug.
-Jean Paul Sartre

Die Zukunft war früher auch besser...
-Karl Valentin

Man muss die Tatsachen kennen, bevor man sie verdrehen kann.
-Mark Twain

Ich habe ein gutes Rezept, fit zu bleiben: Ich laufe jeden Tag Amok
-Hildegard Knef

Sicher ist, dass nichts sicher ist. Selbst das nicht.
-Joachim Ringelnatz

Manche Hähne glauben, dass die Sonne ihretwegen aufgeht.
-Theodor Fontane

Ich bin so, wie ich bin, die einen kennen mich, die anderen können mich.
-Konrad Adenauer

Am Anfang gehören alle Gedanken der Liebe,
später gehört alle Liebe den Gedanken.
-Albert Einstein

Freundschaft kann nur zwischen Menschen von gleichem Wert bestehen.
-Marie von Ebner-Eschenbach

Wahre Freundschaft kommt am schönsten zur Geltung, wenn es ringsumher dunkel wird.
-Flämisches Sprichwort

Freundschaft ist die Verbindung der Seelen. Es ist keine Freundschaft, wenn nur der Freund schafft!
-Verfasser unbekannt

-Voltaire

Für eine Freundschaft von zweien benötigt es die Geduld von einem.
-Indisches Sprichwort

Man kommt in der Freundschaft nicht weit, wenn man nicht bereit ist, kleine Fehler zu verzeihen.
-Jean de La Bruyére (1645-1696), französischer Schriftsteller

Jeder Mensch wird als Original geboren und viele sterben als Kopie
- wie „ECHT“ erlauben Sie sich selbst zu sein?
-Verfasser unbekannt

 

Machen Sie zur richtigen Zeit den richtigen Schritt.
Geschäfte? Das ist sehr einfach, das bedeutet anderer Leute Geld.“
(Alexandre Dumas, d. Ä. (1802-1870), frz. Roman- u. Theaterschriftsteller.

Motivation
„Alles, was die Menschen in Bewegung setzt, muss durch ihren Kopf hindurch; aber welche Gestalt es in diesem Kopf annimmt, hängt sehr von den Umständen ab.“
Friedrich Engels (1820-1895), deutscher Philosoph und Politiker

Erfolg„= Das gefährlichste aller Rauschgifte.“
Billy Graham (*1918), eigtl. William Franklin Graham, amerik. Baptist. Prediger

Freund
„Aber mit wem soll ich reden? Mit Freunden? Mit diesen redete ich freilich am liebsten. Ich dürfte ihnen nur ein halbes Wort sagen, so verstünden sie mich.“
Friedrich Gottlieb Klopstock (1724-1803), dt. Schriftsteller

Freund
„Auf der höchsten Stufe der Freundschaft offenbaren wir dem Freunde nicht unsere Fehler, sondern die seinen.“

Glück„= Das Zusammentreffen von Phantasie und Wirklichkeit.“
Alexander Mitscherlich (1908-82), dt. Psychologe u. Mediziner, Vertr. d. Psychosomatik

Freund
„Der einzige Weg, einen Freund zu haben, ist der, selbst ein solcher zu sein.“
Ralph Waldo Emerson (1803-82), amerik. Philosoph u. Dichter

Freund
„Der Sieger hat viele Freunde, der Besiegte hat gute Freunde.“
Aus der Mongolei

Freund
„Ehe ein Mann anfängt, seine Feinde zu lieben, sollte er seine Freunde erst einmal besser behandeln.“
Mark Twain (1835-1910), eigtl. Samuel Langhorne Clemens, amerik. Schriftsteller

Arbeitszeit
„Noch nie ist jemand sehr weit gekommen durch eine 40-Stunden-Arbeitswoche. Die meisten der bedeutenden Leute, die ich kenne, versuchen, einen 40-Stunden-Arbeitstag zu managen. (No one ever got very far by working a 40-hour week. Most of the notable people I know are trying to manage a 40-hour day.)“
Channing Pollock (1880-1946), amerik. Dramatiker

Freizeit
„Die ersehnte Ruhe in der Freizeit hat ihre Tücken. Man könnte zum Nachdenken kommen.“
Oliver Hassencamp (1921-87), dt. Schriftsteller

8/2011 Von Karl Heinz Hochkötter

Als leidgeprüfter Papa weiß ich, wovon ich rede. Eine Handyrechnung meiner Jüngsten über mehr als 600 Euro. Oh Schreck. Was war geschehen?

Da machte ein Fernsehsender Werbung für das Bestellen von Klingeltönen. Mit und ohne Video. Pausenlos...

"Für den Klingelton xyz wähle fünfmal die 3, für den Videoklingelton wähle fünfmal die 5". Ich beneide den Werber um seine reisserische Stimme. Pausenlos.

Unten auf dem Bildschirm steht wohl auch irgendwo klein abgebildet der horrende Preis für die Lieferung . Bloß viel zu klein für die Bildschirmauflösung.

Meine Jüngste hat wohl keinen Klingelton ausgelassen.
Und wer bezahlt? Der Papa. Und meine Jüngste? Vielleicht kann ich mich mit ihr auf eine Teilzahlung von 0.50 Euro pro Monat einigen.

Wer kann meine Erfahrung teilen und fragt sich, warum der Gesetzgeber so etwas nicht untersagt?

Von Karl Heinz Hochkötter, Fahrradtour für Anfänger.

Unterwegs im Kölner Süden. Leichte Strecke - wenige Steigungen.
Eine Fahrt durch die Nordeifel (Mechernich - Kall - Gemünd - Vogelsang - Kall)

Start: Bahnhof Mechernich. Ausschnitte aus der Broschüre NORDEIFEL-TOURISMUS

Sie starten am Bahnhof Mechernich. Fahren Sie durch den Mechenernicher Ortskern weiter zum Ort Strempt. Dann zum Ort Schreven entlang der Wasserburgenroute.

Von dort aus geht es über die Wallenthaler Höhe nach Kall. Ab Kall geht es dann weiter über die Wasserburgenroute bis nach Gemünd.

                                                                                                       >

 

Die Eifelhöhenroute führt Sie über eine traumhafte Landaschaft bis zum Urftsee. Diesen können Sie über eine Brücke überqueren. Über eine steile Strecke, die Sie eventuell mit dem Fahrrad schiebend bewältigen, kömmen Sie zur NS-Ordensburg "Vogelsang".

Der Rückweg geht dann zum Walberhof, wo Sie rechts haltend die Wüstung Wollseifen erreichen. Sie folgen dem Weg weiter bis zur Urftseestaumauer, queren diese und halten sich rechts. Über die K7 fahren Sie auf deselben Route wie auf dem Hinweg nach Gemünd, weiter bis Kall zum Bahnhof. Oder Sie fahren weiter bis nach Mechernich zum Bahnhof.

Sehenswertes:
Abstecher zum Besucherbergwerk Mechernich, Freilichtmuseum Kommern, Sommerrodelbahn Kommern
Bunker bei Kall,NS Ordenburg Vogelsang, Kloster Steinfeld (bei Kall). Länge: ca. 43km

Von Bernd Offizier, Eltern 

unsere Autorin Michèle Mazagol hat eine Geschichte über ein undankbares Kind geschrieben.
Ohne Zweifel, wenn’s auch nur eine Geschichte ist, sie verführt zum Nachdenken.

Die Frage kommt, habe ich mit der gleichen Liebe, die meine Eltern mir entgegengebracht haben, geantwortet? Da brauche ich nicht lange nachdenken - und jetzt muss ich NEIN großschreiben.

Ich habe es als normal angesehen, was die Eltern füreinander und für mich getan haben. Sie waren zwar stolz über meinen Mut, dass ich mich als junger Vater aus einer gesicherten Anstellung heraus, Selbständig gemacht habe. Schön, ich habe sie nicht enttäuscht. Aber, bei heutiger Betrachtung hätte von meiner Seite mehr Anerkennung und Liebe zurückfließen können - nein, müssen.

Es wurmt mich, leider kann ich es nicht mehr ändern. Ich gehe auch nicht mehr an die Gräber meiner Eltern. Wenn ich dort war, wurde ich immer an SIE, ihre Liebe zu mir und meine schöne Jugend erinnert. Es ist grausam für mich. Ich kann nichts mehr zurückgeben. Ich kann nur meiner Frau danken, sie kümmert sich liebevoll um die Gräber.

Aber was ist mit den Kindern, die keine Liebe bekommen haben? Elternlos, Trennung, Scheidung, Stiefmutter, Stiefvater und Gleichgültigkeit können Gründe und Auslöser zur Lieblosigkeit sein.

Ich denke, für diese Kinder wird es nicht einfach sein, Liebe weiterzugeben. Sie haben keine bekommen. Jedoch Hut ab, wenn sie es schaffen sollten.
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Lieber Bernd,
Dein Kommentar ist so zutreffend, er hat mich so sehr berührt, dass ich feuchte Augen bekam.

Ich werde umgehend meine alte Mutter anrufen und ihr von ganzem Herzen sagen, dass ich sie liebe .
Danke Bernd. Ein wunderschöner Kommentar, der wach rüttelt. Ich wünsche Dir einen wunderschönen III. Advent

MICHÈLE 

Senat Chor & Freunde der Fidelen Bröhler Falkenjäger KG.

Das Brühler Hospiz sucht immer wieder neue Helferinnen und Helfer.
Zur Erweckung von Aufmerksamkeit werden dazu Aktionen durchgeführt.
Durch unseren Gesang verweilen die Passanten vor uns. Zwischen den Strophen werden jeweils Flyer von den Hospiz-Helfer/innen verteilt und Gespräche geführt. Eine Collage von unserm Auftritt 8/2014, unten 9/2016

Von Bernd Offizier, Einige Pilotenerlebnisse.

Jeder Tag an dem ich nicht in der Luft war, ist ein verlorener Tag, so mein verstorbener Freund „Delta Franz“.
„Delta“ bedarf einer Erklärung. Franz, Zahnarzt, war in jeder Mittagspause auf dem Flugplatz, wo schon irgendeiner, in irgendeinem Flugzeug sitzend, mit der Hand am Zündschlüssel auf ihn wartete.

Franz war ein beliebter Begleit-Pilot. Jetzt zu „Delta“. Delta steht für Deutschland und die anschließenden Buchstaben stehen für die Klasse (Gewicht) und Eigenkennung. Ich denke, Sie haben es schon verstanden. Selbst bei den Lotsen hieß er „Delta Franz“, da er immer mit andren Flugzeugen unterwegs war und dort den Funk „machte“.

Als ich mich als Frischling im Kölner Klub Büro in Bonn Hangelar anmeldete, lief mir Delta Franz über den Weg.
Zur Einführung in die Club-Regularien nahm er mich zum Glück an die Hand.
Nachdem wir öfter mit Club-Maschinen geflogen waren, stellte mir Delta einen Lotsen vor, dessen Flugzeug gegroundet war.

Der Motor der „Papa Mike“ hatte sein Stundenlimit überschritten und der Vogel stand zum Verkauf.
Den Traum, ein eigenes Flugzeug zu besitzen und auch zu fliegen, dem stand zwar ein steiniger Weg entgegen. Kurz, ich kaufte es. 

Vorher hatte ich sechs Morgen Wald verkauft und mit diesem Geld wollte ich den Geier wieder in die Lüfte bringen.

Auf meinem alten Abschleppwagen hatte ich einen Krahn und die Werkzeuge für die erforderlichen Arbeiten dabei. Ich baute dem Motor aus, baute alle Anbauteile ab und kaufte einen Factory-Rebuilt-Motor, den ich mit den abgebauten Teilen komplettierte.

Zwei Mitglieder vom Kölner Klub, Ronny und Billy, integrierten sich noch kurz vor der Fertigstellung in die Schrauberei. Dazu gab mir der Prüfer Andre Bosmans bei seinen Zwischenprüfungen noch wertvolle Tipps.

Am letzten Tag kam die Endkontrolle vom „pingeligen“ Prüfer Bosmans. Er sprach nicht viel. Alle Schauben und Splinte, Schlauchverlegungen, Anschlüsse, Flüssigkeitsstände, Fahrwerk,Tanks, Bremsen, Reifen, Propeller und Zelle mussten seinen kritischen Augen und prüfenden Händen standhalten.

Mir war klar, er suchte nach Fehlern oder einer Verbesserung - fand er auch. Das Ende vom Zug der Vergaser-Vorwärmung hat er rund gebogen. Das wars, nein, er schaute mir in die Augen und sagte: „Du wirst noch mal Prüfer“.Das Lob werde ich nie, nie, vergessen. Zu gerne hätte ich die Fakultät vom Auto zum Flugzeug gewechselt, es ging leider nicht mehr - ich war zu alt, Familie und Betrieb ließen das nicht zu. Mein Name sprach sich schnell rund am „Platz“.

 



 Logisch: Billy, Ronny und Prüfer Andre Bosmans waren ein guter Leumund.
Einige Lotzen (Info-Leute im Turm) flogen ab diesem Zeitpunkt nicht mehr mit den Club-Maschinen, sondern mit meiner „Papa Mike“ (P und M, die letzten Buchstaben in der Kennung).

PM.jpg

Anhören musste ich mir von ihnen:“ Du schraubst ja lieber als das du fliegst“.

OK, sie stellten den Geier immer so ab, wie sie in vorgefunden hatten und der „RP“ glich die Kosten aus.
Mein Liebling war bis nach Portugal unterwegs.

Aus Übermut habe ich ihn annonciert. Einer meldete sich und kaufte ihn zum Festpreis, ich hatte viel Geld verdient. Aber, auweia, ich hatte kein Flugzeug mehr. Ich wollte allen „Scheiß“ kaufen, ich wollte wieder fliegen.

 Zum Glück bremste mich mein Freund Lothar. Irgendwann war ich nicht mehr zu bremsen und kaufte auch wieder eine Piper, allerdings ein stärkeres und neueres Modell.
In einem sehr strengen Winter flog Freund Lothar mich mit seiner Mooney nach Flensburg.

FR.jpg

Die Eisschollen in der Nordsee schoben sich übereinander, es war ein beein-druckendes Erlebnis. In einem Flieger-Club standen zwei Piper 28 Archer zum Verkauf. Die Maschine mit den meisten Motor-Reststunden kaufte ich. Hier im Bild mit der "Neuen" ein Ausflug mit Walter nach Norderny.  Logisch, beim schreiben kehren die Erlebnisse zurück - ja, man erlebt sie ein weiteres Mal :-) 

Es war ein sehr zuverlässiger Vogel. Viele schöne Reisen hat er mit meiner Frau, Delta, Bekannten und mir auf seinem Konto. Nur, er war mir zu langsam. Da er oft in die Nähe der See geflogen wurde, hatte er unter dem Lack einige Korrosion-Unterwanderungen.

Etwas abenteuerlich flogen Freunde und ich mit zwei Maschinen nach Bratislava. Überall Militärposten mit Gewehren. Dort warteten Handlings-Leute auf uns mit denen wir zu einem Militär-Flugplatz in die Karpaten flogen.

Nach der Abbeize wurde die Archer mit einem von mir mitgebrachten 2-Schichtlack versehen und die Poster und die Verkleidungen mit feinstem Leder überzogen.

Der Rückflug war das eigentliche Abenteuer.

Bei nicht besonders guter Sicht musste ich aus dem Tal starten und auf dem Zollflugplatz Bratislava, das war ein MUSS, wieder Landen, und das ging leider nicht. Dort war eine geschlossene Wolkendecke. Dazu funktionierte mein Transponder nicht. Später stellte sich heraus, nach dem Lackieren hatte man die Antenne nicht mehr angeschossen.

Über Bratislava ließ man mich 15 Minuten kreisen. Immer wieder erklärte ich, dass ich zu einem Alternate-Flugplatz möchte, wo z. Zt. keine geschlossene Wolkendecke ist. Mit viel Trara wurde dem stattgegeben.

In Österreich senkte sich über den Bergen langsam die Sonne. Über Linz funkte ich mit Straubing. Der freundliche Mensch im Turm fragte mich: „Wie lange hast Du noch?“ Nach meiner Antwort: "Der Zöllner und ich warten auf Dich“.

Wunderschön, die Straßen entlang der Donau waren hell erleuchtet und die Berge schimmerten im nächtlichen Blau.

Ausgestattet mit der Nachtfluglizenz war die Landung voll im Soll.

Wo gibt es das denn noch? Nach den Formalitäten wurde ich auch noch zu einem Hotel gebracht.

Am nächsten Tag ließ ich in der Werft meine 28er noch auf Vordermann bringen und begab mich auf den Rest-Heimweg.

Das wars aber noch nicht. Einige Zeit später erschien die Kripo beim mir. Beim Deutschen Konsulat hatte man sich über meine Ausreise ohne Zoll beschwert. Mit einem erklärenden Schreiben konnte ich allerdings „die Kuh vom Eis holen“.

Der nun eindruckschindende Vogel war ja jetzt verkaufsfertig....weit gefehlt.

Was, dieses schöne Flugzeug willst Du verkaufen? Ja, es war ein „Hingucker“, es sah aus wie frisch aus dem Laden. Bei allen Bekannten und Freunden stieß ich auf großes Unverständnis.

Der Reiz war so groß, dass ein Schweizer Flieger-Club großes Interesse bekundete und auch ich war schon wieder auf “Brautschau“, jetzt nach einer Piper Turbo Arrow IV.

Schlaugeworden, durch meine flugzeuglotse Zeit, schaute ich mich schon einmal um was auf dem Markt war. In Österreich, in Zweibrücken und in Mühldorf habe ich mir welche angesehen.

Der Reiz war so groß, dass ein Schweizer Flieger-Club großes Interesse bekundete und auch ich war schon wieder auf “Brautschau“, jetzt nach einer Piper Turbo Arrow IV.

Schlaugeworden, durch meine flugzeuglose Zeit, schaute ich mich schon einmal um was auf dem Markt war. In Österreich, in Zweibrücken und in Mühldorf habe ich mir welche angesehen.

Die in Mühldorf sollte mir nicht durch die Lappen gehen. In Amerika ist sie mit Besonderheiten ausgestattet worden. Speedbreaker, druckbelüftete Magnete, verstellbare Zusatzkühlklappen und ein Überwachungsgerät zur Einzel- Zylinderkopf- und Auspufftemperaturmessung dazu ein Ladeluftkühler zur Verhinderung von Leistungsverlust durch zu warme Ansaugluft (Einströmluft). Es wird wohl wenige vergleichbare Exemplare auf der Welt geben.

Ich machte eine Anzahlung. Nun war ich darauf angewiesen, schnellstens mein Prunkstück zu verkaufen, sonst wäre die Anzahlung weggewesen. Zur Preisfindung - es war kein Festpreis ausgelobt - machte ich jedoch vorher deutlich, dass ich mit mir noch schwanger gehe, mich von meinen jetzigen schönen Stück zu trennen.

Von Mühldorf flogen wir bei schönstem Wetter über München in die Schweiz. Vom Geschäftsführer, Fluglehrer und zwei Technikern wurden wir auf einem in den Bergen liegenden Grasplatz empfangen.

Nach der optischen Begutachtung und dem Probeflug hatten sie „leider“ nichts, außer meinem Festpreis, zu bemängeln. Ich gab mich cool mit den Worten, ich habe noch mehrere Interessenten. Wir trinken noch unseren Kaffee aus und gehen wieder in die Luft.

Kein Wort von mir zur Verhandlungsbereitschaft. Ich musste pokern. Sie lenkten ein: „Bei so einer Entscheidung müssen wir erst den ganzen Vorstand zusammenrufen“. Ja dann, vielleicht bis bald, tschüss.

Zum Glück lenkte mich meine Tätigkeit im Betrieb von meinem Poker ab.

Einige Tage später, es war Donnerstag 21,30 Uhr, ich war noch im Betrieb (meinem Wohnzimmer), Anruf aus der Schweiz: „Flugzeug ist gekauft, bitte nicht mehr verkaufen“. Nachdem ich den Hörer aufgelegt hatte kamen Freudenschrei und Luftsprung zusammen.

Ich benötigte dringend das Geld, um die Arrow IV auszulösen.
Allerdings musste ich das ganze Prozedere für die Auslandüberführung übernehmen.
Am besten ersichtlich über den Link.
www.lba.de/SharedDocs/Downloads/DE/Formulare/T4/Info/Info02.pdf?__blob=publicationFile&v=2

 

 Es ist ein Airworthiness Review Certificate (EASA Form 15a bzw. 15b je nach Fall) vorzulegen, das nicht älter als 60 Tage sein darf. Zusätzlich ist eine Erklärung des Antragstellers zur Erfüllung der Forderungen des Importstaates notwendig.

Nach drei Wochen hatten wir alles zur Ausfuhr erforderliche erledigt.

Hurra, umgehend wurde die speziell zur Ausfuhr inspizierte Archer mit den dazu erforderlichen Prüf- und Ausfuhrdokumenten abgeholt, und ich konnte endlich die Turbo Arrow IV PLUS auslösen. Das PLUS steht u. A. für Plus 20 PS. 

 



Lothar, mit seiner schnellen Mooney, flog Werner und mich nach Mühldorf. Der Einweisungsflug, mit drei Landungen, wurde von einem Prüfer abgenommen, und umgehend gings in Richtung Bonn Hangelar. Mit diesem „Turbo-Dampfhammer“ verging und vergeht die Zeit „wie im Fluge“.

Leider hatte sie inzwischen einige Wehwehchen. Dazu wurde sie mit einigen neuen Instrumenten und einem Kollisionswarnsystem bestückt. Die Kosten konnte ich mit einer mir ausgezahlten Lebensversicherung abdecken.

Nun ist sie 'up to date'. Es gibt schon Spekulanten. Nix da, bis der Flieger-Arzt sagt: „Junge, jetzt lasse dich fliegen“. So lange müssen die Spekulanten noch warten.

Verwaltungsneubauten, u. a. das Brühler Rathaus, was soll der Blödsinn?

DeutscherMichel

Die Kundenkontaktpersonen kann man in behindertengerechten Besucherzentren zusammenhängend erreichbar machen.
Vernetzt den Rest der Diensttuenden und schickt sie nach Hause. Einmal abgesehen von den beiderseitigen Einsparungen können sich - durch mehr Flexibilität -vielleicht auch einige der arbeitenden Familien ihre Kinderwünsche erfüllen? Die vielen Protz-Büroräume wird demnächst kein Mensch mehr brauchen. Vermietet sie, wenn ihr überhaupt noch einen dafür findet.Leute, es ist aber doch verständlich, sie kommen ja nicht vor die Tür. Wie im Kaiserreich bearbeiten sie die Papierberge. Anderswo liegen sie gescannt im Server und können dezentral bearbeitet werden. In den Ämtern muss alles über die eingefahrenen Dienstwege und deren Blockaden abgewickelt werden. Michel, zieh doch mal die Schlafmütze aus! In der Industrie hat diese ökonomische Vorgehensweise schon lange Einzug gehalten.Über den Bildschirm-PC sitzt man mit dem Kollegen Tür an Tür.In Konzernen stehen schon ganze Etagen leer.

 

Leider ist das in vielen Verwaltungen noch unbekannt. Sie halten an ihrer verknöcherten Denkweise fest.
Ist es nicht so? Jede Partei wollte zumindest auch ein bisschen "GRÜN" sein. Demnächst gibt es nur SCHNELLES PARKEN auf unseren Straßen. Auszug vom 27/28.102016 aus "Bild", Aufbruch NRW, von Professor Dr. Ferdinand Dudenhöffer: "Über Nacht sind fast alle Brücken marode geworden. Schläft etwa unser Landesbetrieb Straßen NRW über Tag? Im Weiteren: "Wir müssen schneller werden und unsere Politiker zwingen, sonst verpassen wir den Anschluss. Siehe Dazu auch:http://lebenstraeume-und-realitaet.de/forum/12-politik/332-verwaltungsneubauten-u-a-bruehler-rathaus-was-soll-der-bloedsinn Die Politiker haben die Fahrzeugsteuern zweckentfremdetet verwendet. Jede Partei wollte ein bisschen "GRÜN" sein. Spritpreise hoch, wo sind die Zusatzsteuern geblieben? Für die längst fälligen Sanierungen für unsere Patchwork-Straßen, Brücken- auch Neubauten sowie Umgehungsstraßen und Parkraumbeschaffung auch über Tiefgaragen und an Stadträndern, installiert man u. A. Verwaltungsneubauten. Das bisschen "GRÜN" hat alles auf den Kopf gestellt, durch Stop and Go häuft sich die Umweltbelastung. Über Risiken und Nebenwirkungen hat man sich nicht schlau gemacht.Termine einhalten bei diesem weiter steigenden Verkehrschaos kann keiner...keiner! Wer kann die Kosten für alle Versäumnisse vorhersehen? Also, erst mal ran wo der Schuh drückt. Wir müssen in die Zukunft sehen. Ohne "Wenn und Aber", Rhetorik wird nicht helfen. Nachher wird's wohl wie so oft sein - abgesegnet mit Konrad Adenauer's, Parole: „Mer kennt sisch, mer hilft sisch“ - Erkenntnis: Einen Schuldigen wird man nicht finden.                                                                               >>>

                                                       

 

Bei der ohnehin verschuldeten Stadt Brühl wäre dann wohl kaum noch Geld für andere Sanierungen und Schaffung von Einrichtungen für Nichtchristen. Die Mittel, die fürs Sozialamt benötigt werden, ziehen sich mit Sicherheit in einer Spirale nach oben. Wer kann diese Kosten vorhersehen? Also, mal ran ans Sparen. Wir müssen in die Zukunft sehen. Unsere Zuwanderer kommen aus anderen Kulturkreisen und haben meist nicht unseren Bildungsstand. Sprachprobleme sind auch bei der Kindererziehung hinderlich. Bis sie sich auch nur kosten-neutral bei uns integriert haben - ist nicht abschätzbar -. Es wird noch eine lange, lange Zeit dauern bis: “Wir schaffen das/schaffen die das/schaffen wir es zusammen?“ - Es auch vollzogen ist. Also, mal ran ans Sparen. >>> In der Hansezeit saßen Fabrikanten, selbständige Kaufleute und Handwerker im Rathaus und vielleicht ein Lehrer. Heute muss man das „Vielleicht“ an eine andere Stelle positionieren. Im Wandel der Zeit stehen heute die Kaufleute und Handwerker entmündigt mit dem Megaphon vor dem Rathaus. Sie haben kein Festgehalt und bekommen keine bezahlte Freistellung. Da der Ratsbürgerentscheid in Brühl bzgl. des Rathaus-Neubaus nur knapp sein Ziel verfehlt hat, ist jetzt ist ein Parteien- und Bürgerinitiativen-Streit ausgebrochen, jeder hat Position bezogen. Damit sich alle wieder lieb haben wird vielleicht noch ein „Flaschendrehen" in Erwägung gezogen? Jeder von den Streitern möchte wohl das Beste für sein Umfeld, nur ist es auch das Beste für den Nächsten und die Allgemeinheit? Jetzt ist Besonnenheit gefragt.

Wirtschaftliches Denken, von Bernd Offizier. Vielleicht ist es normal, dass man nicht oft an diesen Ausdruck denkt. Wirtschaftliches Denken gehört einfach zu jedem Haushalt. Von der Bundesregierung und den Abgeordneten hört man schon öfters etwas über den Haushaltsplan, der uns ja alle angeht.

Ohne ihn geht es auch hier nicht. Ob unsere gewählten Leute allerdings haushalten können, erfahren wir nur teilweise/gefiltert/beschönt von ihnen selbst und über die Medien.
Aber den Ausdruck „Haushalsloch“ kennen wir, ihn hört man öfter. Wenn die Hausfrau ein „Haushaltsloch“ hat, muss sie sich einschränken und angepasst wirtschaften, um über die Runden zu kommen.

Leider zeigen immer wieder Heerführer dieser Erde, dass sie sich selbst überschätzen. Oft haben sie nicht die Fähigkeiten von Hausfrauen oder gestandenen Kleinbetriebs-Betreibern, die auch in schweren Zeiten verstehen zu wirtschaften.
Auch oft zu sehen, dass Menschen aus mittelständigen Schichten sich in sozialen Bereichen betätigen. Hierzu sind die „WULFFER“ zu schwach, sie brauchen selbst „Stütze“.

Soweit wie wir die Geschichte zurückverfolgen können, wurden immer wieder die gleichen Fehler gemacht, die mit dem Untergang der Reiche endeten.  >>>

Auch in der Neuzeit haben viele nichts dazu gelernt. Sehr deutlich sieht man‘s oft in den afrikanischen Staaten. Selbstherrlichkeit und mangelndes soziales Verhalten sind die Prioritäten dieser Heerführer. Wirtschaftliches Denken nur in die eigene Tasche/Schweiz. Querdenker werden ausgegrenzt.

Vorteilnahme und eingeschränkte finanzielle Transparenz belastet auch die Eurozone. 
Der 2011 gespannte Wirtschafts-Rettungsschirm wurde zum Zirkuszelt. Dieses Zelt musste die Misswirtschaft anderer unfähiger/leichtlebiger Heerführer beherbergen. Eine Insolvenz eines EU-Landes muss nach Möglichkeit vermieden werden.

Als Konsequenz aus der Schuldenkrise haben die Euro-Staaten jetzt einen dauerhaften Krisenmechanismus installiert. Der alte Rettungsschirm „EFSF“ wird durch den neuen „ESM“ abgelöst.
Die veränderte Struktur besitzt mehr Möglichkeiten. Der neue Mechanismus hat das Ziel, schwächelnde Staaten der Eurozone zu unterstützen, die in große Finanznöte geraten sind. Mit diesem Mechanismus soll auch die Eurozone stabilisiert werden. Wer um Finanzspritzen und Hilfen bittet, muss dafür die Auflagen erfüllen (Griechenland).
Ich denke, es ist ein Teufelskreis, je größer die Hilfe, desto härter die Auflagen. Wir können nur hoffen, dass es in den betroffenen Ländern mit einem passenden stützenden Wirtschafts-Controlling zum Wohle aller wieder aufwärts geht, wo es z. Zt. noch nicht nach aussieht. Eine Vetternwirtschaft ist nicht leicht abzuschaffen und Fanatismus überhaupt nicht. Jedoch - die Hoffnung stirbt zuletzt.

Beim Orthopäden, von Walter Gollhardt.

Vor ein paar Wochen war ich mit leichten Schmerzen im linken Knie beim Orthopäden. Bei einem Spaziergang mit dem Hund meines Nachbarn im Wald war ich ausgerutscht. Der Orthopäde meines Vertrauens erholte sich gerade von den Strapazen seines Berufes samt Frau und Kindern auf einer ausgedehnten Südostasienreise, so daß ich eine mir fremde Praxis aufsuchen mußte.
Bisher habe ich geglaubt, daß ich doch recht fit und auch noch einigermaßen gesund wäre. Wie man sich doch täuschen kann! Nach eingehender Untersuchung, allen möglichen Tests, schließlich will der Arzt ja auch leben, habe ich die Praxis dann doch leicht frustriert als halber „Krüppel“ verlassen. Irgendwie hatte das Bild, das ich bisher von mir hatte, erhebliche Kratzer bekommen.

Auszugsweise der O-Ton des Arztes: Sie sind ja ganz schief, haben sie das nicht schon mal beim Blick in den Spiegel bemerkt? Außerdem haben sie unterschiedlich lange Beine. (Meine laienhafte Bemerkung, daß alle Menschen nicht auf den Millimeter genau gleich lange Beine hätten, überging er dabei souverän. Schließlich sei er ja nun mal der Fachmann).

Außerdem gäbe es da leichte Kalkablagerungen im Gelenk, es wäre aber nicht weiter schlimm und auch altersgemäß normal, wir könnten da ja mal mit Hilfe einer CT genaueres herausbekommen.



Ich habe innerlich sofort beschlossen, daß da auch weiter nichts herauskommen wird, als nach dem Motto:

 Außer Spesen nichts gewesen!Ich habe innerlich sofort beschlossen, daß da auch weiter nichts herauskommen wird, als nach dem Motto: Außer Spesen nichts gewesen!

Nachdem er mir etwas „Wasser“ aus dem Knie entfernt, und mir eine (Cortison)Spritze verpaßt hatte, verließ ich die Praxis fast schmerzfrei und fluchtartig.

Zum Glück besitze ich genügend Selbstbewusstsein, so daß mich dieses Erlebnis nicht längerfristig in meiner im Großen und Ganzen positiven Selbstwahrnehmung verunsichern konnte.
Schmerzen im linken Knie?? Welche Schmerzen??
Bei der obligatorischen Nachkontrolle ein paar Wochen später, welcher Arzt läßt sich diese Einnahme schon entgehen, wollte der gute Onkel Doktor wohl mein damals im ersten Moment sichtlich angeknackstes Selbstwertgefühl wieder aufbauen, nachdem ich ihm zuvor mitgeteilt hatte, daß ich auch unter Belastung keine Schmerzen mehr hätte. Er bescheinigte mir eine gute körperlicher Verfassung, was natürlich jeder gerne hört.

Mit den leichten altersgemäßen Kalkablagerungen im linken Knie kann ich im Übrigen gut leben, denn wären sie im Kopf, fände ich das viel schlimmer!!
 

 

 

 Ein wunderschönes philosophisches Gedicht
 aus meiner Heimat Frankreich.


Michèle Mazagol

IN WÜRDE ALT WERDEN

Vieillir en beauté, c'est vieillir avec son cœur;
Sans remord, sans regret, sans regarder l'heure;
Aller de l'avant, arrêter d'avoir peur;
Car, à chaque âge, se rattache un bonheur.

Vieillir en beauté, c'est vieillir avec son corps;
Le garder sain en dedans, beau en dehors.
Ne jamais abdiquer devant un effort.
L'âge n'a rien à voir avec la mort.

Vieillir en beauté, c'est donner un coup de pouce
À ceux qui se sentent perdus dans la brousse,
Qui ne croient plus que la vie peut être douce
Et qu'il y a toujours quelqu'un à la rescousse.

Vieillir en beauté, c'est vieillir positivement.
Ne pas pleurer sur ses souvenirs d'antan.
Être fier d'avoir les cheveux blancs,
Car, pour être heureux, on a encore le temps.

Vieillir en beauté, c'est vieillir avec amour,
Savoir donner sans rien attendre en retour;
Car, où que l'on soit, à l'aube du jour,
Il y a quelqu'un à qui dire bonjour.

Vieillir en beauté, c'est vieillir avec espoir;
Être content de soi en se couchant le soir.
Et lorsque viendra le point de non-recevoir,
Se dire qu'au fond, ce n'est qu'un au revoir.

Beltracchi, von Walter Gollhardt

In den letzten 25 Jahren hat sich der internationale Kunstmarkt dermaßen kommerzialisiert, dass es Malern, bzw. Fälschern wie Wolfgang Beltracchi sehr leicht gemacht wurde, ihre Bilder bzw. Fälschungen zu horrenden, ja aberwitzigen Preisen zu verkaufen.

Die menschliche Gier und das Bestreben etwas „Besitzen“ zu wollen, was andere nicht haben, bzw. sich nicht leisten können, haben da Menschenverstand und Vorsicht einfach beiseite gefegt. Zusätzlich ist die Rolle der Kunstexperten, Galerien und Auktionshäuser auch nach der Verurteilung Beltraccihs und seiner Frau mehr als dubios.

Dabei ist ja Wolfgang Beltracchi kein einfacher Bilderfälscher, der berühmte Maler kopiert hat. Er hat Bilder aus dem späten 19. Jhdt. und aus dem frühen 20. Jhdt. nach alten Verzeichnissen sozusagen aus der Sicht des Künstlers „nachempfunden“, wobei er darauf geachtet hat, dass die Originale unauffindbar sind, bzw. auch keine Fotos oder Reproduktionen derselben existierten.

 

Dies ist ihm offenbar so perfekt gelungen, dass Dorothea Tanning, die Witwe von Max Ernst über eine von Beltracchis Fälschungen gesagt hat, dies sei der schönste Max Ernst, den sie je gesehen habe.

Beltraccihs Erfolg erklärt sich sicherlich auch daher, dass er überwiegend Bilder der Klassischen Moderne gefälscht hat wie Max Ernst, Fernand Leger, Heinrich Campendonk, Andre Derain und Max Pechstein, also meist französische und deutsche Expressionisten, darunter sehr viele der Künstler, die sich unter dem Begriff „Der Blaue Reiter“ zusammengeschlossen hatten.

Dies alles soll keine Rechtfertigung für Wolfgang Beltracchi sein, der ein so genialer Maler ist, dass er auch mit dem Verkauf eigener Bildern sicherlich seinen Lebensunterhalt hätte bestreiten können, dann ganz bestimmt aber ein paar Nummern kleiner.
Die Aussage von Gerhard Richter, dem Schöpfer des Pixelfensters im Kölner Dom, in der er sich über die 12 Millionen Euro mokiert, die für eines seiner Bilder gezahlt wurden, zeigt doch in aller Deutlichkeit, inwieweit der internationale Kunstmarkt inzwischen aus dem Ruder gelaufen ist.

Zum Schluss noch ein sinngemäßes Zitat über die Begriffe „Künstler“ und „Kunst“:
Ein Künstler ist jemand der Kunst macht.
Und zu allerletzt: Wann ist etwas Kunst? Für den Zyniker definiert sich der Begriff Kunst über das Geld.

Zum Schluss noch ein sinngemäßes Zitat über die Begriffe „Künstler“ und „Kunst“:
Ein Künstler ist jemand der Kunst macht.
Und zu allerletzt: Wann ist etwas Kunst? Für den Zyniker definiert sich der Begriff Kunst über das Geld.

Nachtrag: Beltracchi und seine Frau wurden für nachgewiesene 14 gefälschte Bilder verurteilt, lt. Aussage Beltracchis könnten es aber auch über hundert sein, die weltweit im Privatbesitz sind, bzw. in irgendwelchen Museen hängen.
Vielleicht haben Sie ja schon vor irgendeinem gestanden und es ausgiebig bewundert, und wer gibt schon gerne zu, dass er einem genialen Fälscher auf den Leim gegangen ist, Konrad Kujau und die „Hitlertagebücher“ lassen grüßen.

Normalität/Gewohnheiten/Leibeigene/Misswirtschaft.
Von Bernd Offizier 

Modernes Vereinsleben?---- Nein, nein wie immer und es war schon immer so, der Vorstand liegt sich in den Haaren wegen dem Haushalt und die übrigen frönen ihrem Hobby, das ist eine bekannte Normalität.

Gespräch mit einem Unbekümmerten:
„Waren sie schon einmal in einem Verein?“
„ Nein?“
„Bestimmt nicht?“
„Nein“
„Sind Sie nicht wenigstens Mitglied in einer Glaubensgemeinschaft?“
„Nein“
„Sie lesen aber doch bestimmt Zeitung?“
„Nein“
„Weshalb nicht?“
„Zu teuer, habe ich auf dem Handy!“

“Dann lesen sie die Zeitung auf Ihrem Handy? “
„Nee, kann man so nicht sagen.“
„Wie möchten Sie es dann sagen?“

„Ich könnte.“
„Nun, dann liegen Ihre Interessen wohl auf anderen Gebieten?“
„Ja, das kann man so sagen!“                                                                                                
„Vielen Dank für das aufschlussreiche Gespräch.“

Der Glückliche-zahlt keine Kirchensteuer und keinerlei Beiträge. Hierfür Gespartes gibt so manchen Liter Sprit mehr für seine Karre. Und mehr noch, vielleicht spielt er noch den Weihnachtsmann für seine Freundin? 

Ihre up to date Haar- Kleidung- Schuh- und Handtaschenmode erfährt immer seinen Hausmann-Beifall. 

Achtung! Schnell wird so etwas zur Normalität.

Abweichen vom Eingefahrenen sind oft nicht problemlos, z. B. wenn er sich erst später Freigang nimmt und Vereinsabende einlegt, dann sitzt sehr schnell "die Eule auf dem Dach"..... Das Mädel ist aufmerksames Dauerhändchenhalten gewohnt!

Bei diesen Erkenntnissen muss man in der Tat Veränderungen vorher abwägen!

Ohne Freigang wird man - trotz finanzieller Sicherheit - schnell zum Leibeigenen.

Eine andere bekannte Leibeigenschaft - auch mit finanzieller Sicherheit - ist auf der folgenden Seite beschrieben. 

                                                                                 

Uli Hoeneß saß als "Leibeigener" in der JVA, obwohl Staats-Geldverschwender, vielleicht sogar als Gewohnheitstäter mit Eigennutz, es eher verdient hätten. Z. B. die Vergabe- und Kontroll-Verantwortlichen, die verantwortungslos Missplanungen quer durch unser Land abgenickt, unterstützt und durchgereicht haben.

BER: Wenn der neue Flughafen in Betrieb geht, wird die Stadtautobahn (A 100/A 113) den Verkehr nicht mehr
aufnehmen können. Es wird zu einem permanenten Stau kommen. So steht es in einem ernst zu nehmenden Gutachten, das jetzt an die Öffentlichkeit gelangte. Im Weiteren sind Stuttgart 21, und die Kölner Oper Beispiele hierfür. Alles zu Lasten der arbeitenden Bevölkerung. >>> Ich denke an eine Holzpritsche ohne Matratze! 

Mit etwas mehr "Hoeneß-Gen" in Richtung Betriebswirtschaft und Unternehmergeist hätten viele Vereine, Betriebe,

Gemeinden, Kommunen, Länder und der Bund weniger Finanzprobleme. 

Siehe, der Verein FC-Bayern ist gesund!

Gastvorträge von Herrn Hoeneß könnten hierzu bestimmt Wege aufzeigen, nur, man gockelt wohl lieber unbekümmert alleine in seinem Hühnerstall vor sich hin....man ist ja wer.


.

Meine heutige persönliche Gefühlsreise
Ein spontaner Appell von Michèle Mazagol

Ich stelle immer wieder ein großes Problem in unserer schnelllebigen Zeit fest, nämlich, dass viele Menschen sich keine Auszeiten für sich selbst gönnen, sich verbieten, sich fallen zu lassen, ja regelrecht ein schlechtes Gewissen bekommen, wenn sie irgendwelche Schwäche zeigen und sich vor allen Dingen nicht trauen, tiefe Gefühle zuzulassen.

Das ist wirklich sehr schade, das macht unsere Gesellschaft kälter und kälter. Ich bin der festen Meinung, dass Gefühle zuzulassen und auszuleben nichts mit Schwäche zu tun hat .

Gefühle stärker auszuleben kann für uns allen von unschätzbarem Vorteil sein, sowohl in der Beziehung zu einem Partner als auch in jeder anderen zwischenmenschlichen Beziehung. 

Dadurch gewinnt die Beziehung an Tiefe und Intensität. Ohne diese Fähigkeit führen viele unter 

uns gewissermaßen nur eine Beziehung an der Oberfläche. Vor allem aber berauben sich viele Menschen damit wundervolle Momente, ja ich denke, ich 

kann sagen, sie berauben sich damit dem, was das Leben wirklich ausmacht.

Traut Euch auf eine wundervoll angenehme und feinfühlige Weise Eure Gefühle zu erforschen und diese vor allem auch ohne 

Bedenken zuzulassen.
Löst Euch von Eurer seelischen Isolation und habt Vertrauen ins Hier und jetzt.
.

Ehct ksras,
von Walter Gollhardt

Es ist schon erstaunlich, zu welchen Korrektur- bzw. Ergänzungsleistungen unser Gehirn beim Lesen eines Textes in der Lage ist:

D45 G3HT J4 W1RKL1CH !

Gmäeß eneir Sutide eneir Uvinisterät, ist es nchit witihcg, in wlecehr Rneflogheie die Bstachuebn in eneim Wort snid, das ezniige was wcthiig ist, das der estre und der leztte Bstabchue an der ritihcegn Pstoiin snid.

Der Rset knan ein ttoaelr Bsinöldn sein, tedztorm knan man ihn onhe
Pemoblre lseen. Das ist so, weil wir nicht jeedn Bstachuebn enzelin leesn,
snderon das Wort als gzeans enkreenn.

Ehct ksras! Das ghet wicklirh!
Und dfüar ghneen wir jrhlaeng in die Slhcue!

 

Und als absolute Steigerung dieses hier:

D1353 M1TT31LUNG Z31GT D1R, ZU W3LCH3N GRO554RT1G3N L315TUNG3N UN53R G3H1RN F43H1G 15T!
4M 4NF4NG W4R 35 51CH3R NOCH 5CHW3R, D45 ZU L353N, 483R

M1TTL3W31L3 K4NN5T DU D45 W4HR5CH31NL1ICH 5CHON G4NZ GUT L353N, OHN3 D455 35 D1CH W1RKL1CH 4N5TR3NGT.

D45 L315T3T D31N G3H1RN M1T 531N3R 3NORM3N L3RNF43HIGKEIT. 8331NDRUCK3ND, OD3R? DU D4RF5T D45 G3RN3 KOP13R3N, W3NN DU 4UCH 4ND3R3 D4M1T 83G315T3RN W1LL5T.

Was ist das?  (Es war mein 1. Artikel vor ca. 5 Jahren)

Von Walter Gollhardt.

Ich möchte etwas ganz Leichtem beginnen, nämlich mit einer Preisfrage.

Was könnte das sein:
Weizenmehl, modifizierte Maisstärke, Wasser, Pflanzenfett, Glukosesirup, Salz, Dinatriumdihydrogendiphosphat, Natriumacetat, Natriumstearoyl-2-lactylat, Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren, Aroma, Tomate, Rapsöl, Branntweinessig, Stärke, Eigelb, Zucker, Senfsaat, Gewürze, Speisesalz, Xanthan, Guarkernmehl, Johannisbrotkernmehl, Natriumalginat, Gouda, Citronensäure, Natriumglutamat, Saccharin-Natrium, Beta-Carotin, Gurke, Ascorbinsäure, Natriumnitrit (... kann Spuren von Sellerie, Milch und Soja enthalten)?

Wie - das wissen Sie nicht? Dann tut es mir allerdings schrecklich leid für Sie.

Das alles steckt nämlich in dem immer wieder gern gegessenen - man hat ja Hunger und freut sich, wenn es überhaupt was zu essen gibt - Käsebrötchen.

Na dann, guten Appetit!!

Dat Wasser von Kölle es jot, von Bernd Offizier
Damit das Angezeigte auch weiterhin für alle lesbar ist, habe ich es hier angehangen.

Als langjähriger Besucher der Claudius Therme - und im Wissen der Wasserqualität - übernehme ich den angezeigten Bericht aus der Kölnischen Rundschau vom 16.11.2014.

Unterstrichen wird Angezeigtes auch im Lied von den "Bläckfööß" >siehe unten in "youtube.com" Dat Wasser vun Kölle es jot!

www.youtube.com/watch?v=dP43jdrxquA

Dat Wasser von Kölle es jot!

Hier ist der Beweis: Weitere Infos über den nachstehenden Link.  www.claudius-therme.de/de/

Hier ein Bericht
aus dem Brühler Marktmagazin, der mir, Bernd Offizier,

mitten aus den Rheinländer-Herzen geschrieben wurde.

www.bruehler-markt-magazin.de Nr.202-08/2011

-Von Manfred Damaschke-

Da beschweren sich die Kölner Bands, dass man bundesweit die Kölner Musik - die Ausnahme der Höhner bestätigt die Regel außerhalb der Karnevalszeit nicht wahrnimmt.

Unrecht haben sie nicht, denn allgemein gewinnt man den Eindruck, dass wir als Rheinländer mittlerweile oft nur als Spaßvögel der Nation wahrgenommen werden - alle Welt glaubt, bei uns ist dauernd Karneval.

Leider wird unsere Sprache, auch außerhalb der Musik, sofort in die Schublade „lustig" gesteckt.
Deshalb lädt man in Talkshows auch wirkliche Fachleute wie Politiker Prof. Karl Lauterbach, oder im Fußball den wirklichen Kenner Reiner Calmund hauptsächlich wegen ihres Unterhaltungswertes ein, weniger wegen der Inhalte.

Ein Phänomen über das Bayern, Schwaben und Sachsen im Übrigen nur lachen können - genauso wie die Leute im Pütt.

Hören Sie doch mal beim „ach so kölschen" WDR rein.

Sie werden feststellen, dass außerhalb des Karnevals dort kein rheinischer Einschlag zu hören ist - dafür aber bei fast jedem Sprecher Ruhrgebiets- Slang oder westfälische Ausdrucksweisen. Wuast, Duast, Bährge (Wurst, Durst Berge) - 80% der Sprecher dort sind des Hochdeutschen nicht mächtig, machen sich aber gern über uns Rheinländer
lustig.

Das ärgert mich, denn ich bin der Meinung, dass unsere Region viel mehr zu bieten hat. Sieht man mal vom rheinischen Größenwahn á la „Hätz vun d'r Welt" ab, so findet sich hier eine Kulturlandschaft mit enormer Geschichte und Tradition und einer eigenständigen Sprache auf die wir stolz sein können.
Es darf einfach nicht sein, dass auch hiesige Eltern und Schulen unsere Sprache als unfein empfinden und ihren Kindern keine Chance geben, Kölsch zu lernen.

Wenn das Rheinische tatsächlich nur noch für Pappnasen" steht, dann verlieren wir unsere Identität und mutieren irgendwann endgültig zu den Deppen der Nation.

Einen schonen September wünschen Manfred Damaschke und das Team vom BRÜHLER MARKT MAGAZIN

Wie das Leben so spielt, von Walter Gollhardt.
 Als ich noch etliche Jahre jünger war, habe ich oft den Wunsch verspürt, in einer Sache so richtig gut zu sein, wie z. B.
Klavier spielen zu können wie Glenn Gould oder Evgenie Kissin, einen Bestseller zu schreiben, nach dem die Menschen in der Buchhandlung Schlange stehen, in der Firma die richtig große Karriere zu machen, richtig gut malen zu können, usw...

Leider, oder vielleicht zum Glück sind all diese Wünsche nicht in Erfüllung gegangen, teils aus dem Mangel an Talent, teils weil ich nicht bereit war mich zu quälen, oder auf viele andere für mich ebenfalls interessante und wichtige Dinge im Leben zu verzichten.

So ist aus mir nur ein mittelmäßiger Klavierspieler geworden, für den Hausgebrauch eben, aber ich habe ein besonderes Gespür und Gehör für klassische Musik.

So brauche ich ein Stück nur einmal zu hören, um anschließend jeden Ton zu kennen.

Ich habe auch in meinem Leben vieles geschrieben, aber ein Bestseller ist nicht darunter, die berufliche Karriere hat mich ins mittlere Management eines Unternehmens geführt, zwar ganz schön weit, aber eben nicht bis ganz nach oben, und zum Malen fehlt mir jedes Talent.

Ich bin aber ein sog. Augenmensch, mit einem untrüglichen Blick für Farben und Formen.

Dass ich trotzdem ein glücklicher, recht erfolgreicher und zufriedener Mensch geworden bin, liegt wohl vor allem daran, dass ich mich nie verbiegen musste, sondern immer ganz ich selber sein konnte. Vielleicht hat dabei auch das Gespür dafür geholfen, dass Bodenhaftung im Leben für den Erfolg ein sehr wichtiges Kriterium ist.
Heute, in der Rückschau und mit der inzwischen angesammelten Lebenserfahrung würde ich ganz gewiss alles wieder genauso machen.

 

Lieber Walter,
herzlichen Glückwunsch zu Deiner/Eurer Zufriedenheit. Ich denke, Deine Frau hat hierzu auch ihren Beitrag geleistet.

Wir kennen uns nun schon so viele Jahre und es gibt nicht viele Kunden von uns, wo beide so ausgeglichen daher kommen. Das ist einfach so.

Es ist schön, wenn man so etwas von sich sagen kann, da die allgemeine Zufriedenheit heutzutage Mangelware ist!
Herzlichst Bernd Offizier

Zum Nachdenken.

Zitat: Achte auf Deine Gefühle, denn sie werden zu Gedanken.

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden zu Worten.

Achte auf Deine Worte, denn sie werden zu Handlungen.

Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden zu Gewohnheiten.

Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.

Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

Quelle des Zitats: Chinesisches Sprichwort

 

Mit dem Mietboot auf den Mecklenburger Seen, von Walter Gollhardt

Seit fünf Jahren mache ich mit drei Freunden in jedem Jahr eine einwöchige Hausboottour. Da keiner von uns einen Bootsführerschein besitzt, waren wir bisher immer im Nachbarland Frankreich auf einem der vielen Kanäle unterwegs.

Die Boote sind komplett ausgestattet, verfügen je nach Typ über mehrere Kabinen plus Toiletten und Duschen, einen Salon und eine voll funktionsfähige Küche. Wir haben dort fast jeden Tag die schönsten Gerichte zubereitet.

Die Fahrgeschwindigkeit ist auf 8 bis 10 km/h gedrosselt, man bummelt also gemütlich und ohne Hektik auf dem Wasser dahin.
Sinnvoll ist ein Boot mit zwei Steuerständen, einer in der Kabine und einer für schönes Wetter oben auf dem Sonnendeck.
Die anfallenden Kosten sind je nach Reisemonat unterschiedlich, wenn man sie sich aber wie bei uns zwischen vier Personen aufteilt, erschwinglich.

In diesem Jahr hatten wir uns für die Mecklenburgischen Seen Ende August entschieden, und zwar für die Strecke:
Müritz Hafendorf, (Rechlin), bis Schwerin. 144 Kilometer, acht Schleusen, Dauer sieben Tage.
Die Bootsübernahme im Hafendorf sollte bis sechzehn Uhr erfolgen, d. h. früh aufstehen, denn die fast 700 Kilometer Wesseling - Rechlin wollen erst einmal gefahren sein.

Im Hafendorf gibt es bei der Bootsübergabe eine gründliche Einweisung, und dann kann es auch schon losgehen. Zu unserem Glück hatten wir für jeden ein Fahrrad geordert, so hat man die Möglichkeit die Umgebung zu erkunden, bzw. zum Einkaufen zu fahren.

 Die Mecklenburgischen Seen sind ein in Deutschland wohl einzigartiges Naturparadies, mit einer Tier und Pflanzenwelt, die ihresgleichen sucht. So ist es mir gelungen, den ersten Eisvogel meines Lebens bei der Jagd zu beobachten. Wie ein leuchtender blauer Smaragd schoss der kleine Vogel ins Wasser, um dann mit einem Fisch im Schnabel wieder aufzutauchen.

Spätestens ab dem zweiten Tag fühlt man sich an Bord vollkommen losgelöst von Hektik und Stress des für uns normalen Alltags - bzw. Berufslebens, und in der mecklenburgischen Wildnis gibt es außerhalb der Ortschaften keinen Handyempfang, was ich als sehr wohltuend empfand. Di

es war anfangs für zwei meiner Freunde eine ungewohnte Erfahrung, so abgeschnitten von der Welt und vor allem unerreichbar zu sein.

Man kann an allen Seen an kleinen Fischräuchereien anlegen, auch zum Übernachten. Wir haben dort frischen Fisch aus den Seen in allen möglichen Varianten genossen. Für Großstadtmenschen ist die absolute Ruhe erst einmal gewöhnungsbedürftig, außer dem Plätschern des Wassers oder dem Ruf eines Vogels herrsStille

!

Mit den Fahrrädern haben wir das Schloss Ludwigslust mit seinen schönen Gärten besucht. Für die Biertrinker lohnt sich ein Besuch der Brauerei in Lübz.
Ein weiterer Höhepunkt ist sicherlich das Tourende Schwerin. Für die Stadt sollte man einen ganzen Tag einplanen. Sehenswert ist das Schloss auf einer Insel im See, die Anlegestelle für das Boot ist direkt davor, der Schlosspark, der Backsteindom, das Kunstmuseum und die Stadt selbst.
Anfang September findet im Schlosspark ein Musikfestival statt, ein lohnender Abschluss für diese schöne Reise.

Flugangst?- Von Bernd Offizier (Pilot). 

Vielen habe ich sie schon nehmen können. Das Wichtigste ist, man muss es wollen, zuhören und Erklärtes verinnerlichen. An Beispielen erklärt es sich am besten. Die große Standard-Angst: LUFTLÖCHER.

Nach einer dementsprechenden Frage schaut man sehr ungläubig wenn ich antworte: „Luftlöcher gibt es nicht.“ Bevor nun Eigen-Kompositionen und ein: „JA ABER“ kommt, kommt meine Antwort: „Luft ist überall“.

Genau wie Wasser im Meer und die Wellen im Meer. Dass ist auch bei der Luft, die durch den Wind bewegt wird. Wenn Luft über unebenes Gelände durch den Wind gescheucht wird, entstehen Wellen. Im Weiteren, wenn auf- oder absteigende Luft durch Thermik bewegt wird.

Sehr deutlich wird es, wenn man über ein wärmeabstrahlendes Industriegebiet fliegt, dort ist aufsteigende Tendenz und gleich hinterher über einem trockenen Walgebiet hat man nicht mehr diesen Zusatzauftrieb und es geht etwas abwärts. So wie auf der B.Z.-Grafik kann man sich ein sogenanntes Luftloch vorstellen. Die Maschine fliegt in aufsteigender Warmluft. (Auch bei einer Inversion steigt die Temperatur bis zur Inversion-Schicht, inklusive einem stark unterdrückendem vertikalen Luftmassenaustausch). Wenn dieser Luftstrom plötzlich abbricht - und dazu noch kalte Luft von oben das Flugzeug nach unten drückt - verliert der Jet hierdurch an Höhe, die er mit "Nose up" wieder ändern kann. 

 

Der Laie spricht dann von einem Luftloch. Dies ist die häufigste Variante. Manchmal reicht es auch schon, wenn sich die Windrichtungen ändern.
Also kurz zusammen gefasst: Luft ist so zu betrachten wie Wasser, Luft ist überall, nur Flugzeuge bewegen sich immer noch viel

 ruhiger durch turbulente Luft - als Schiffe durch bewegte See.

Wenn man diese Logik erkennt, dürfte die Angst - vor dem manchmal Steigen, Sinken und etwas rütteln weggeblasen sein und das Wort „Luftloch“ würde aus dem Vokabular gestrichen.

Vielleicht werden Sie schon als bewunderter Kenner, beim nächsten Flug, ganz entspannt, Ihrem Nebenmann/ Frau versuchen, Gelerntes weiterzugeben.

Rentner, schlummerndes Wissen,
von Bernd Offizier.
Schön - manche von Ihnen haben es aus dem Stand-by-Modus schon wieder herausgeholt. Vielleicht hatten sie Glück und wurden zu einer Tätigkeit animiert.

Neue Wege beschreiten kann bereichern und Spaß machen. Schauen Sie sich doch einmal um. Das Wichtigste ist, ohne Wenn und Aber >>>> DER ANFANG <<<<. Der ANFANG ist, sich Gedanken machen und auf die Suche gehen. Ein Satz den viele kennen, jedoch nicht beherzigen "Stillstand ist .....<.

Es ist kaum zu glauben, jedoch immer wieder erlebt man's, in seinem Beruf war er als fortschrittlich denkend und handelnd bekannt und heute...... Meine Empfehlung, weiter neugierig sein - lernen bringt auch Zufriedenheit etwas geschafft zu haben und schützt vor Altersstarrsinn.

Ja es kann sein, dass Sie geil aufs Lernen werden etwas Neues zu erfahren. Ich habe es erfahren.
Erst mit 50 habe ich die Pilotenlizenz gemacht. Die Lektüre wurde regelrecht "verschluckt". Das war jetzt nur "mein" Beispiel.

Neues liegt vor uns. Wenn Sie gerne gelernt haben und Bereitschaft weiter zum Lernen haben, können Sie z. B. übers Internet gezielt über viele Themen sich informieren und weiterbilden. In Büchern stehen meist nur Dinge von "Gestern", die aber auch zum Stöbern und Wissensdurst löschen interessant sein können. Geologie ist dazu auch ein sehr interessantes Thema.

In vielen Vereinen und in der Kommunalpolitik werden Mitstreiter gesucht.

Gerne können Sie auch über verschiedene Dinge des Lebens hier mitschreiben. Erst schreiben und dann erst einsetzen, wobei Sie jederzeit selbst Änderungen vornehmen können. Wir helfen Ihnen gerne beim Einstieg Tel. 01713190200.

Natürlich können Sie auch, so wie ich, sich "selbstständig" machen. Wie? Z. B. ich habe 4 Web-Seiten die der Tat mit Wort und Schrift benötigen. Im Weiteren bin ich Gründer und Leiter eines Gesangs-Chors, dazu gibt es noch weitere Dinge um die ich mich kümmere.

Natürlich alles im Leben soll, wenn eben möglich, Spaß machen und ich wünsche Ihnen viel Spaß.
Schauen Sie doch mal in den Link:
http://www.gesaonline.de/angebote/projekte/perspektive-50/

Der Starenkasten, von Willi Lauffs.

Der Starenkasten hoch im Baum
ist beliebt seit Jahren,
als Nestbau und als Wohnungsraum
und das nicht nur bei Staren.

Für Groß und Klein war‘s ein Vergnügen
Auch viele and‘re Vögel wussten,
dieses sich‘ re kleine Haus
für ihr Brutgeschäft zu nutzen,
flogen fleißig ein und aus.

den Vogeleltern zuzuschau‘n,
wie sie unermüdlich fliegen
um ein weiches Nest zu bau‘n.

So war es früher, liebe Leute,
man kann sich schwach noch dran erinnern,
doch wer bewohnt den Kasten heute,
wie sieht es aus in seinem Innern?

Auch etwas später wenn die Kleinen
ihre dünnen Hälse reckten,
sobald die Eltern dort erscheinen,
die Köpfchen durch die Öffnung steckten.

 

Kein Vöglein fliegt dort ein und aus,
so ändern sich die Zeiten,
nur Technik füllt das Starenhaus,
wird wachsam uns begleiten.

Die Polizei, der man vertraut,
die Freund und Helfer ist,
hat Kameras dort eingebaut,
was man schon mal vergisst.

Besonders peinlich wird es dann
wenn wir im Auto sitzen,
man nicht mehr zeitig bremst, und dann
beginnt das Ding zu blitzen.

Doch sei nicht traurig,
denke dran, man will ja nur dein Bestes,
man will an dein Erspartes ran
und sei es auch dein letztes.

Man sehnt die alte Zeit zurück
als Stare dort noch wohnten,
und mit ihrem Elternglück
unser Konto schonten.

Lebensphilosophie? Oder:Was hat meine Oma mit Sokrates zu tun?

- Gedanken von Dr. Dieter Esser, Erftstadt –

Warum ein solches Thema? So mag der ein oder andere fragen. Und dann in einer Textsammlung wie dieser? Ich will versuchen zu zeigen, dass bestimmte philosophische Einsichten weit tiefer in jedem von uns verankert sind, als man zunächst annehmen könnte.

Die Geschichte der Philosophie beginnt schon im 6. Jahrhundert vor Christus. Da gibt es Namen wie Pythagoras, Thales von Milet, Euklid, Namen, die man vielleicht aus dem Mathematikunterricht kennt. Und da war einer mit Namen Demokrit, der mit seinem Lehrer zusammen die erste Atomtheorie entwickelte: die Welt müsse aus kleinsten unteilbaren Teilchen bestehen, eben dem „a-tomon“ (un – geteilt).

Diese Philosophen aus dem Bereich Griechenland und Kleinasien, der heutigen Türkei, beschäftigten sich mit der Natur, die sie umgab, mit physikalischen Fragen und bildeten Theorien, die erst viele Jahrhunderte später technisch bewiesen werden konnten. Aber es zeigt sich schon hier, wie weit allein die Kraft des Denkens vorstoßen konnte in einer Zeit, in der es weder Mikroskope noch Fernrohre, geschweige denn Kommunikationsmittel wie die unseren gab.

Natur, schön und gut, dachte die nächste Gruppe von Philosophen, angeführt von Sokrates und seinem Schüler Platon. Sie fanden es zwar interessant, über Planeten und Atome nachzudenken, aber viel wichtiger war ihnen: der Mensch. Wie soll der Mensch sich verhalten? Wie kann das Zusammenleben der Menschen funktionieren? Was ist gut, was ist das Böse? Damit war eine Tür aufgestoßen zu einem neuen Denken, einem Denken, das uns als Menschen weiterbringen konnte.

Ich will und kann sie nicht alle nennen, aber über die nächsten Jahrhunderte bis in die Neuzeit bildeten sich Denkschulen, die unser tägliches Leben veränderten.

Die Stoiker – der erste war ein gewisser Zenon um 300 vor Christus – lehrten das, was bis heute als „stoische Gelassenheit“ bekannt ist, eine durch nichts zu erschütternde Haltung, die lehrt, wie man auch mit Schicksalsschlägen umgehen kann, ohne sich von ihnen beherrschen zu lassen. Natürlich müssten jetzt all die christlichen Denker genannt werden, Augustinus oder Thomas von Aquin, dann die Wegbereiter der Moderne, etwa der Franzose Jean Jacques Rousseau, der mit seiner Forderung „zurück zur Natur“ – retour á la nature – das heutige Denken maßgeblich geprägt hat. 

 

Und natürlich Denker, deren beachtenswerte Werke leider merkwürdige Realisierung erfuhren, wie etwa Karl Marx.Was ich aber im Titel angekündigt habe, möchte ich nun einlösen, und komme endlich zu meiner Großmutter.

Was ich aber im Titel angekündigt habe, möchte ich nun einlösen, und komme endlich zu meiner Großmutter.

Stellen Sie sich vor: ein regnerischer Tag in Oberliblar in den 70er Jahren. Meine Großmutter ist auf dem Weg von der Wohnung zur Kirche, im strömenden Regen – ohne Schirm. Dabei kommt sie an meinem Elternhaus vorbei.

Zufällig sieht meine Mutter ihre Mutter, also meine Großmutter, und ruft ihr zu: „Wat es, Mamm? Siehs de nit, dat et am räne es?“ Das brauche ich wohl nicht zu übersetzen. Wohl aber die prompte Antwort meiner Großmutter: „Och, Mädche, dat mietste jeiht doch donevve!“ - „Och, Mädchen, das meiste geht doch daneben!“

Sie können mir glauben, dass meine Großmutter eine einfache Frau war, ohne höhere Bildung, aber vielleicht könnte man sagen, dass sie außer ihrer Herzenswärme etwas hatte, das mehr ausdrückte als Philosophiebücher und Lebensberater es formulieren könnten.

„Das meiste geht daneben!“ – damit war natürlich zunächst der Regen gemeint; aber blickt man etwas tiefer, dann wird klar: hier hat eine alte Frau, die ein Kind im Krieg verloren hat, die Armut und Entbehrung erleben musste, die viele Schicksalsschläge hinnehmen musste, einen Satz gesagt, der aus ihrem Inneren kam und der mir 

und vielleicht auch Ihnen, die Sie dies lesen, etwas bedeuten kann, wenn man den Satz auf das gesamte Leben und auf schicksalhafte Situationen überträgt.

Sokrates, Aristoteles, Thomas von Aquin und all die anderen. Schön, dass ihr uns weiter geholfen habt.


 Oma, danke für diesen Satz!

 

Wünsche, von Bernd Offizier
mit zu den gebräuchlichsten Wünschen am Jahresende gehören: „Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr“.

Was soll man sonst schreiben? Schreiben, schreiben....? Oft sehr einfallslos und missachtend agieren Banken, Versicherungen und Firmen mit gedruckten Texten inclusive einer gedruckten und nicht leserlichen Unterschrift von einem modernen „Weihnachtsmann“. Dann besser doch eine Firmenanzeige aufgeben, da muss der „Weihnachtsmann“ nicht mit seiner Unterschrift Rätzel aufgeben.

Ich habe einmal ins Internet geschaut. Ein beeindruckender Satz von Konfuzius ist mir aufgefallen: „Wer ständig glücklich sein möchte, muss sich oft verändern“. Dieser Satz verführt zum Nachdenken, im Weiteren auf einer CD von meiner Tochter „DU“ www.amazon.de/bist-wichtigste-Mensch-Deinem-Leben/dp/3000504931

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Lieber Bernd,
das habe sogar ich verstanden, als nicht Rheinländer!
Sollten sich Alle merken für das neue Jahr, ich auch!!!

Danke, Heidi Engler 

wurde mir bewusst: „ Du bist der wichtigste Mensch in Deinem Leben“. Bewusst ja –aber handeln wir auch danach? - wir wissen es, NEIN. Es fängt schon beim Verhältnis Mutter Kind an. Zu diesen Wünschen und Erkenntnissen noch Wünsche aus einem Kölner Mundart Lied:

Wünsch em Leechterjlanz“ (Wünsche im Lichterglanz)
Hatt Zick för mich han ich Zick för üch!
Ich breng üch e Püngelche Zick! (Ich bringe euch ein Bündchen Zeit)
Hatt Zick för mich, han ich Zick för üch!
Ich breng üch vun Hätze vill Zick!"

Mögen Ihre Wünsche zu den Festtagen und im neuen Jahr in Erfüllung gehen auch mit: „Zick für üch“ (Zeit für Sie). Jetzz - Zick für mich - Bernd Offizier

Erziehung fehlgeschlagen, von Bernd Offizier.
Bei uns an der Ecke steht ein Telefonhäuschen, das Foto spricht Bände.
Sind es nur gewisse Bevölkerungsschichten, die die öffentliche Ordnung so belasten?
Festgestellt habe ich, je weiter man in den Süden Deutschlands kommt, nimmt die Sauberkeit zu. Dort leben auch Ausländer. Es soll mir bloß keiner kommen der sagt: "Das sind nur die Ausländer die für so eine "Ordnung" verantwortlich sind." Beim heutigen Passieren des Telefonhäuschens war wenigstens noch der Hörer am Kabel.

Vielleicht müssen diese SCHWEINE auch einmal ein Telefonhäuschen in so einem Zustand benutzen. Denen wird wohl der Ausdruck von den Lippen kommen: "Welche SCHWEINE haben diese Zelle so missbraucht?"

Die Frage kann man sehr einfach beantworten: "Solche SCHWEINE wie Ihr".

 

Bettler, Obdachlose, Schnorrer......?
Von Walter Gollhardt

Möglicherweise ist es nur ein Gefühl, aber auf meinem täglichen Weg beobachte ich immer mehr Menschen beiderlei Geschlechts, die am Rand des Bürgersteigs sitzen, und die Vorüberhastenden um eine milde Gabe bitten.
Es gibt zu diesem Thema jede Menge Erhebungen, wissenschaftliche Arbeiten, Statistiken und Ähnliches, aber es liegt mir fern, mich da einzureihen.
Mir geht es um meinen persönlichen Eindruck, um mein Gefühl, daß es in den letzten Jahren mehr Menschen geworden sind, die am Rand des Bürgersteigs und damit am Rand unserer Gesellschaft um eine „Milde Gabe“ bitten.
Manche sind sicherlich Mitglieder der südosteuropäischen Bettlerbanden, die straff organisiert nicht auf eigene “Rechnung“, sondern für unsichtbare Hintermänner „arbeiten“, die ein Luxusleben in ihren Villen im Ausland führen.Hinzu kommen die Spendensammler der großen Institutionen, wie z. B. des UN-Flüchtlingshilfswerkes und den vielen anderen Organisationen und NGOs.
Ich beobachte auch immer mehr „Verkäufer“, die Passanten eine Obdachlosenzeitung anbieten.

Auf meinem täglichen Weg begegne ich also sehr vielen Möglichkeiten, die Not von Mitmenschen zu lindern. Ein für mich moralische Dilemma und kaum zu lösen, denn im Hinterkopf lauert ja auch immer der Gedanke, daß die Not möglicherweise nur vorgetäuscht sein könnte, und das angeblich zu unterstützende Projekt für krebskranke Kinder vielmehr die eigene Tasche des eifrigen Sammlers ist.
Nun gibt es da, auch für mich, viele Möglichkeiten, wie ich denn reagieren könnte.

Ich könnte gesenkten Blicks und in einem großen Bogen um die präsentierte Not und das dargebotene Elend herumgehen, vielleicht mit einem schlechten Gewissen, aber hätte ich das nicht auch, da ich nun nicht allen etwas geben kann, ich also jemand auswählen muß?

Da erspähe ich endlich eine Möglichkeit, mich aus dem Dilemma zu befreien.
Da sitzt ein Mann mit zwei großen Hunden bescheiden etwas im Hintergrund, die gepflegt wirkenden Hunde liegen bequem auf einer Decke, er hat den unvermeidlichen Pappbecher für die Spenden vor sich stehen. Sicherlich brauchen die Hunde Futter, also wäre eine Spende von 50 Cent doch angemessen, da der Pappbecher fast leer ist.

Im Geigenkasten des Straßenmusikers ein paar Plätze weiter liegt nach meinem Eindruck doch schon genug Geld.
.

Kurz entschlossen werfe ich das Geldstück in den Becher, ernte ein „Dankeschön“, und setze meinen Weg fort.
Inzwischen ist es mir zur Gewohnheit geworden, jeden Tag an „meinem“ Bettler vorbeizugehen, meine Spende in seinen Pappbecher zu legen, und dafür einen freundlichen Dank zu bekommen.
Natürlich weiß ich nicht, was der Bettler mit meinem und dem Geld der anderen tut, aber muß ich das überhaupt wissen?

An einem schönen sonnigen Morgen gehe ich wieder den gewohnten Weg, und der bzw. sein Platz ist leer. Wo ist er, was kann passiert sein, ist er vielleicht krank geworden, oder ist er nur weitergezogen?
Vielleicht hätte ich ihn ansprechen sollen, nach seinem Namen fragen können, denn dann hätte er für mich ei

n Gesicht bekommen, wäre eine Persönlichkeit geworden.
Ich habe es unterlassen, da ich keine Lust hatte, mir eine jammervolle Geschichte über das Scheitern und die Schuld der Anderen und die widrigen Umstände des bzw. seines Lebens anhören zu müssen.

Ich habe ihn, seine Hunde und den Pappbecher für die milden Gaben nie wieder gesehen. Sehen Sie dazu auch den folgenden Artikel. 

Filmstar wagt Selbstversuch in New York Richard Gere verkleidet sich als Obdachloser. Vom Luxusleben auf die Straße:

Richard Gere in seiner Verkleidung als Obdachloser.  
Foto: Facebook/RichardGereFans

Er ist reich, berühmt - ein Hollywood-Star. Jetzt hat Richard Gereausprobiert, wie sich Armut anfühlt. Was der Promi erlebt hat, wie er reagiert. New York - Aufs Kleingeld braucht Filmstar Richard Gere normalerweise nicht schauen, doch jetzt sitzt er in den Straßen New Yorks und bettelt darum.

Unrasiert, in abgewetzten Klamotten, auf einer dünnen Decke auf dem harten Boden der Obdachlosigkeit. 
.

Niemand erkennt ihn, kaum jemand interessiert sich für ihn. Die meisten Menschen, die vorbeigehen, haben nur einen abschätzigen Blick für ihn übrig.
Richard Gere ist nicht verarmt, aber neugierig. Sein Betteln: ein Experiment. Der 66-jährige Schauspieler hat sich als Obdachloser verkleidet in einer New Yorker Straße niedergelassen, um zu erfahren, wie sich Armut anfühlt. Jetzt weiß er: Es fühlt sich schlimm an.

Auf Facebook berichtet er: "Niemand hat mich beachtet. Die Menschen sind einfach nur an mir vorübergelaufen und haben mich ungnädig angeschaut." Lediglich eine Frau habe ihm etwas zu essen geschenkt - "eine Erfahrung, dDanach verschenkt er Geld

Und eine Erfahrung, die Richard Gere handeln lässt: "Als ich genug hatte, bin ich herumgegangen und habe jeder obdachlosen Person, die ich gesehen habe, 100 Dollar und etwas zu essen gegeben", schreibt Gere. "Sie haben geweint und waren so dankbar."
Die ich niemals vergessen werde".

Er habe aus diesem Experiment gelernt, dass man häufig vergesse, wie gut es einem geht. Das solle man nicht als selbstverständlich ansehen, mahnt Gere und fordert seine Fans auf: "Seid die Veränderung, die ihr euch in der Welt wünscht!"

Diese Post einer inoffiziellen Richard-Gere-Fanseite ging um die WeltFoto:facebook/RichardGereFans

Fast zwei Millionen Mal wurde der Schnappschuss aus dem Film "Time out of Mind" geliked, der Gere verwahrlost auf in einer New Yorker Straße zeigt. Nun wolle er mit seinen Fans in einen Dialog über Obdachlosigkeit treten und etwas "Gutes und Bedeutungsvolles für unsere heimatlosen Brüder und Schwester" tun.

 Der Regisseur des Films, Oren Moverman (49), und er selbst stünden live am Mittwoch um 16 Uhr deutscher Zeit für Fragen auf Malones Facebook-Seite zur Verfügung
 Dieser Artikel wurde Zusamengestellt von Bernd Offizier. Die Infos wurden entnommen aus:

Mir, Bernd Offizier, hat die Erfahrung von Richard Gere zu denken gegeben.
Heute, am 27.09.2016 gegen 11,30 Uhr, saß ein gutaussehender junger Mann, mit leicht braunem Teint, im Alter von ca. 30 Jahren gegenüber dem Eingang des Brühler Postgebäudes auf dem Boden. Vor ihm lagen Zeitungen und auch der „Becher“ fehlte nicht.

Ich sprach ihn an und fragte ihn, weshalb er nicht arbeite, ich würde mit meinen 75 Jahren immer noch arbeiten. Zurück kamen ein Lächeln und ein Achselzucken. Zwei junge Männer die mein Ansprechen mit bekommen haben, hatten ihn auch schon angesprochen. Auch sie dachten wie ich.

Allerdings habe ich einen Fehler gemacht. Ich hätte ihn nach seinem Verkäuferausweis fragen müssen. Alle Straßenzeitungs-Verkäufer von Obdachlosenzeitungen sind mit einem so genannten Verkäuferausweis von der Zeitung ausgestattet. Bekannt ist, dass manchmal ein „Kontrolleur" den Geldeingang beobachtet. Achtung: Nur bei der Vorlage einer Zeitung, die auch noch eingeschweißt ist und ohne bezogenen Ausweis - liegt eine andere Struktur vor - sie ist über den Link vom Kölner Stadt-Anzeiger ersichtlich.

Die Endabnehmer bezahlen 1,50 Euro, 90 Cent bleibt dem Verkäufer. Das funktioniert bei allen Straßenzeitungen so oder ähnlich. Sehen Sie mehr dazu auch im Link des Kölner Stadt-Anzeigers http://www.ksta.de/obdachlose-gedraengt-zum--querkopf--kauf-12148650

Ein Bekannter von mir hat immer einzelne Münzen in der Tasche.

 

1. Hilfe, von Bernd Offizier.
Vor mir ist einer umgefallen.....Schreck, was kann ich tun? Mist, mein Erste-Hilfe-Kurs liegt weit, weit zurück. Mein Schreck ist so groß, dass ich selbst 1. Hilfe benötige.

Aber jetzt flott, vielleicht fällt Ihnen das noch ein: Den umgefallenen von vorn Ansprechen, atmet er?   Antwortet er? Über den Kopf streicheln, stabile Seitenlage, warme Unterlage, ist er nur gefallen, ist es eine Kreislaufstörung, eine Unterzuckerung, fragen ob er Diabetiker ist oder hervorgerufen durch Alkohol- oder Drogenkonsum? Sofort einen Passanten bitten er möge die 112 oder 110 anrufen und  zum Empfang des Rettungswagens sich winkend an die Straße stellen.

Jetzt neugierig geworden werden Sie wohl die unteren Links anklicken. Ich denke, Sie können demnächst ohne Schrecksekunden/Schreckminuten in so einem - oder ähnlichem Fall sofort 1. Hilfe leisten. Selbst bei nur Lesen der Links kann man bestimmt so einiges "zurückholen". Helfen kann Jeder.......auch Sie.

http://www.johanniter.de/kurse/erste-hilfe-kurse/tipps-zur-ersten-hilfe/erste-hilfe-tipps/
 
http://www.apotheken-umschau.de/Erste-Hilfe/Herzinfarkt-und-Schlaganfall-32340.html (Bild ist aus diesem Link)

Schlechter Schlaf, von Bernd Offizier

Schlechter Schlaf wird immer wieder unterschätzt. Meine Erfahrung als Rutengänger und Elektrosmog Prüfer - dazu die Kommunikation mit meiner Tochter (Heilpraktiker) deuten auf eine größere gesundheitliche Anfälligkeit hin (Immunschwächung).

Sehen Sie dazu auch:www.ellviva.de/Gesundheit/Immunsystem-Schlafmangel.html 

www.psorinfo.de/Immunsystem.aspx?ID=144 

Die Schuppenflechte ist hiervon nicht ausgeschlossen.
Eine Ursache, schlechter Schlaf kann auch mit Störungen durch Elektrosmog und Erdstrahlen hindeuten.

www.ukaachen.de/kliniken-institute/institut-fuer-arbeitsmedizin-und-sozialmedizin/femu/emf-portal.html 

Leider wird dieser Möglichkeit nicht genug Bedeutung beigemessen.
Mehr dazu und meine Meinung finden Sie in meiner Website: www.strahlensucher-koeln-bonn.de

Der Senat-Chor der Fidelen Bröhler Falkenjäger singt mit seinen Freunden nicht nur zu Karneval - von Bernd Offizier.
Der Unterschied zu den meisten anderen Chören: Der Chor ist nur im geringen Maße "Selbstdarsteller". Im Gegensatz zu anderen Chören, wo die Zuhörer in der Tat zuhören müssen, werden hier die Zuhörer, analog zu den Fischerchören, zum mitzusingen animiert. Seit dem Jahre 2006 ist der Chor übers ganze Jahr bei sozialen Veranstaltungen tätig. Dazu hat er passend zu den Jahreszeiten  - vier selbst zusammengestellte Liederhefte gedruckt, die immer wieder ersetzt werden.

Oft werde ich gefragt: „ Wie kann es zu der Chor-Gründung?“
In der Tat, „wie die Mutter zum Kinde“. Der Brühler Heinz Bergerhausen, ehemaliger Marketing Direktor der Citroën Deutschland AG, und Ehrensenator der Karnevalsgesellschaft „Alt Köln“, feierte seinen Geburtstag auf Sylt. Im Einladungs-Telefonat sagte meine Frau unser Kommen ab. Wir hatten eine neue Katze bekommen und wir konnten sie nicht alleine lassen.

Aber aufgegeben hatte ich noch nicht. Ich rief Franz Murkowski an, ob er nicht noch heute mit mir und seinem Akkordeon nach Sylt fliegen möchte. Seine Antwort: „Ich bin gerade mit dem Motorrad in Luxemburg, morgen ja.“ Passend für ein Geburtstagsständchen kopierte ich Lieder aus dem Internet.

Am nächsten Tag flogen Franz mit seiner „Quetsch“ und ich mit 30 Einheiten von zusammengehefteten Liedertext-Blättern nach Sylt. Bei schönem Oktoberwetter und Rückenwind „schlugen wir mit der Piper nach 1,30 Std. in Sylt auf“.

Bei Schorch Kuhlmann, einem Brühler, der mittlerweile auf Sylt wohnte, haben wir abends mit dem Berliner Citroen-Depot-Händler und seiner Frau Jutta die Lieder geprobt und am nächsten Morgen ein Bild von einem Kölner Reiter-Chor einrahmen lassen.

                                                                                          >>

 Werner Sonntag, Schatzmeister der Fidelen Böhler Karnevalsgesellschaft, hatte mir für den Gönner der Fidelen, Heinz Bergerhausen, einen Orden mitgegeben. Neben unseren Liedern waren wir nun ausreichend mit Geburtstagsgeschenken eingedeckt.Schorsch fuhr uns dann nach Rantum zu der (Citroën) Geburtstagsfeier. Bewusst kamen wir 30 Minuten zu spät. Jutta hatte schon die Liedertexte, mit den Texten nach unten, auf den Tischen ausgelegt. Wir kamen genau zur rechten Zeit. Franz ging singend und akkordeonspielend voran und ich gesichtsabdeckend mit dem Großen Bild hinterher. 

 

Jutta gab Kommando: „ Blätter umdrehen.“ Unvorstellbar, die anwesenden Citroën - Händler, aus verschiedenen deutschen Landen, sangen die meist kölschen Lieder einwandfrei mit.
Zwischendurch hing Jutta Heinz den Fidelen-Orden um und drückte ihm eine Flasche Kölsch in eine Hand und ich das Reiter-Chor-Bild in die Andere.

Es war ein sehr gelungener Auftritt.
Nach der Feier fragte mich Franz: „Wo treten wir dann jetzt auf?“ Das war der Gedankenanstoß für weitere Auftritte. Wir brauchten nicht lange zu überlegen. Wenn, dann nur im sozialen Bereich.

Mit Abstimmung des damaligen Senatspräsidenten Udo Pauck haben wir den Senats-Chor gegründet und später noch mit Freunden erweitert. Obwohl Mitgründer Franz (+) mittlerweile ausgeschieden ist, hat der Chor auch nunmehr 12 Jahren mit vielen Auftritten weiter Bestand . (Bild von unserem 1. Sommer-Auftritt im Senioren-Wohnheim Brühl).

Sehr ungewöhnliche Sammlungen von Erlebnissen und Erfahrungen meiner Tochter, von Bernd Offizier.

Eine, nein sehr viele Erlebnisse/Erfahrungen hat meine Tochter über eine etwas ungewöhnliche Art gesammelt. Wie? In dem sie - ohne Geld - ein Land besucht hat, dessen Muttersprache sie nicht versteht.

Natürlich wurde der Trip durch ihre 'Mehrsprachigkeit' erleichtert.

 


In ihrem Englisch verfassten Blog hat sie ihre Erlebnisse geschildert.
Dazu, über ein integriertes Video berichtet sie
in Deutsch über Ihre Erlebnisse.

Durch Anklicken des unten stehenden Wortes "Blog" gelangen sie in ihren Reisebericht.Über die eingesetzten Bilder kann Geschriebenes sehr gut nachvollzogen werden.

Blog  

Beleidigung, von Bernd Offizier. Kinder im Kindergarten werden wohl schneller ins Himmelreich eingehen. Weshalb? Ganz einfach. Gezänk und Beleidigungen werden, gegenüber Erwachsenen, meist schneller vom Tisch gewischt. Oft nach wenigen Minuten spielen sie wieder miteinander.

Bei Erwachsenen kann sie unvergessen für die Ewigkeit sein, dazu mit einer Untermauerung durch Anwälte und Gerichte.
Es geht aber auch anders. Kürzlich wurde ich gebeten eine Laudatio zu halten.

Sehr erstaunt war ich, wie langjährig verkrachte Personen mit am Tisch saßen. Wunderbar, es passte, in meinem Thema waren eingebunden: Freunde - sowie Lebensträume und Realität.

Das Geburtstagskind hat sie einfach angerufen und sie eingeladen. Freudig wurde das Wiedersehen gefeiert. Es ist gelacht worden und alte Zeiten lebten wieder auf.Deutlich kam zum Vorschein: „Freundschaft ist Arbeit“, man muss selbst seinen Beitrag dazu leisten - wenn einer über seinen Schatten springt - ist vieles möglich. >>                                                                                                                                                                                                 

 

 Die dickfelligen Rats- Landtags- und Bundestagsmitglieder kann man bewundern, nein, ich bin enttäuscht mit welcher Wortwahl unsere Vertreter sich öffentlich „beharken“.
Bestimmt sind Druck und Erwartungshaltung die Auslöser für dieses, oft nicht jugendfreies, Verhalten.
Allerdings, es ist ein Schaugeschäft. Wenn man hier diese Vorgehensweise kürzt, indem man Zähler und Nenner durch dieselbe Zahl dividiert, wird wohl das Ergebnis “0“ sein.
Somit ist nach der „Schau“ auch ein kollegialer Umgang möglich. 
 

Ich denke, wenn wir diesen Maßstab der Kürzung verwenden, wird ein auf einander Zugehen deutlich erleichtert.

Natürlich muss jeder selbst entscheiden ob er einer Freundschaft, die in eine bloße Bekanntschaft abgesunken ist, noch mal Auftrieb geben möchte.

Andererseits, wer kennt es nicht, dass man auf einmal eine „ nur“ Bekanntschaft mit anderen Augen sieht und sie hierdurch Auftrieb in den Freundeskreis erhält.

Eingeschlossen in den Lebensträumen wird wohl bei Allen der Wunsch sein, dass die Freundschaften in der Realität Bestand haben und neue dazu kommen.
In der Hoffnung, wenn beim Abenteuer Leben, unsere Wünsche, begleitet mit unserm Handeln, kein Traum bleiben.

 <  Aus meinem Schatzkasten

 

Liebe Michèle, wunderbar, ein leuchtendes Beispiel für Integration. Interessant, wie Du sie über den Weg des Lebens in der Region noch unterstreichst. Herzlichen Gruß, Bernd

 Warum ich positiv denken will...Von Michèle Mazagol.
Viele unter uns sind sehr unglücklich und sehr unzufrieden, sie sind in hohem Maße pessimistisch und wirken sehr negativ auf andere Menschen. Sie befinden sich in einemfurchtbaren Teufelskreis!

Es gibt aber, meiner Meinung nach, Möglichkeiten, diesen Teufelskreis erfolgreich zu brechen.
Solche Leute sollten sich zunächst mit ihrer Art zu denken ernsthaft beschäftigen.

Ich bin überzeugt, dass die Art und Weise, wie wir denken, einen enormen Einfluss auf unser Leben und auf unser persönliches Wohlbefinden hat.

Aus Erfahrung wissen wir alle, dass unsere Gedanken, die uns den ganzen Tag ständig durch den Kopf gehen, unsere Gefühlswelt und unser Verhalten bestimmen.

Diese Gedanken stellen also den größten Einfluss dafür dar, wie zufrieden, glücklich und erfolgreich wir in unserem Leben sind. 

Daher müssen wir darauf achten, dass der unbewusste ununterbrochene Gedankenstrom unser Leben nicht unnötig negativ einfärbt!Meine Empfehlung ist, dass wir uns viel mehr auf alles Positive in unserem Leben fokussieren.
Sobald wir an etwas Schönes denken, werden wir unmittelbar die damit verbundenen traumhaft schönen Emotionen wie Glück, Freude, Liebe, Erfolg spüren.

Wenn man sich die meiste Zeit seines Lebens mit problematischen und negativen Gedanken beschäftigt und die damit verbundenen negativen Emotionen erlebt, ist sicherlich etwas aus dem Lot geraten.

Jeder von uns hat schon vom " Positiven Denken " gehört, nicht wahr. „Positives Denken" beschreibt sozusagen eine Methode der Aufmerksamkeitssteuerung, die dieses Ungleichgewicht wieder ins Gleichgewicht bringen soll.

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Und letztlich zeigt die Erfahrung ganz eindeutig, dass wir damit auch viel effektiver, einfallsreicher und erfolgreicher darin sind, Probleme zu lösen und in unserem Leben das zu erreichen, was wir uns wünschen, wenn wir mit positiven Gedanken und Gefühlen an die Sache herangehen.

Wir gewinnen also mit positivem Denken letztlich an beiden Enden: Wir fühlen uns umgehend besser und erreichen auch gleichzeitig mehr in unserem Leben, was sehr wünschenswert ist.

Trotzdem haben viele unter uns enorme Schwierigkeiten damit, ihre Aufmerksamkeit verstärkt auf die positiven Aspekte zu richten.

Sie vermuten, dass eben gerade die negativen Aspekte des Lebens besonderer Aufmerksamkeit bedürfen, da man diese nur durch ein hohes Maß an Aufmerksamkeit kontrollieren bzw. verbessern kann.

"Positiv denken" würde in diesem Kontext bedeuten, dass man lediglich alle vorhandenen Probleme ausblendet oder gar ignoriert.

Genau das ist damit jedoch nicht gemeint.

Es geht vielmehr darum, die Konzentration auf die negativen Aspekte auf ein gesundes Maß zurückzuschrauben.

                                                                                                     

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 Denn auch wenn wir positiv denken und ein zufriedenes, glückliches und erfülltes Leben führen, werden wir uns
nochausreichend mit vorhandenen Problemen beschäftigen können und Lösungen dafür finden.

 Aber wir werden davon nicht mehr unser allgemeines Wohlbefinden beeinträchtigen lassen.

 In diesem Sinne, liebe Leute, denkt positiv! Ich wünsche Euch von Herzen erfolgreiches Gelingen und viel Glück bei der Umsetzung dieser Methode...
Alles Gute!
MICHÈLE MAZAGOL

   

Liebe Michèle,
so einfach und doch so schwierig, lach. Aber ich arbeite daran.
Schönen Sonntag,
herzlichen Gruß
Heidi                                                                                            >>> 

                                                                                                                                                              

 

 

 Liebe Heidi,

ich arbeite auch seit Jahren daran. Aber zum Erfolg gibt es , meiner Erfahrung nach,
keinen Aufzug. Man muss die Treppe -step by step- benutzen ...
Mit einem herzlichen Gruss aus der Schlossstadt Brühl
M I C H È L E

Von Walter Gollhardt, Blaudruck, ein altes Handwerk!

Auf unserer diesjährigen Herbstreise haben wir auch Station in Jever/Ostfriesland gemacht.

Bei einem ersten Bummel durch die Altstadt stießen wir auf die kleine Blaudruckerei in einer schmalen Seitengasse. Da es sich auch um ein Museum handelt, wird hier noch nach dem alten seit vierhundert Jahren in Westeuropa bekannten Verfahren mit Indigo gefärbt, denn der Begriff „Drucken“ ist falsch, aber er hat sich nun einmal über die Jahrhunderte eingebürgert.
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Blaudruckerei Jever

Das Färben mit Indigo kam mit dem damals stark wachsenden Fernhandel aus Südostasien nach Europa.

Indigo kommt heute fast ausschließlich aus Pakistan, so bezieht Jever auch sein Indigo von dort aus kleinen Familienbetrieben, die durch den Export nach Deutschland inzwischen gut davon leben können.

Übrigens, die letzte von vielen Blaudruckereien in Jever hat vor 100 Jahren den Betrieb eingestellt, umso erfreulicher finde ich, daß es diese alte Tradition inzwischen wieder gibt.

Der erste Blaudruck mit Indigo als Färbemittel wurde in Deutschland 1689 oder 1690 in Augsburg hergestellt, die Technik verbreitete sich jedoch schnell.
Zuvor wurde zum Färben der sog. Färberwaid verwendet, allerdings braucht man zum Färben sehr große Mengen davon, und der erzielte blaue Farbton ist doch im Vergleich zum Indigo sehr schwach.

Anfangs wurden nur Leinenstoffe bedruckt, seit dem 18. Jahrhundert auch Halbleinen- und Baumwollstoffe, vor allem für Bettwäsche, Tischdecken, Vorhänge und Frauenkleidung. 

Inzwischen wird auch Seide im Blaudruckverfahren verwandt.

Doch nun zum eigentlichen Verfahren, daß Besuchern in dem kleinen Museum an einem Beispiel demonstriert wird. Dabei wird schnell klar, daß es sich ausschließlich um ein Handwerk handelt.Beim „Blaudruck“ entsteht das charakteristische weiße Muster auf blauem Grund.
Das sog. Chassi, ein mit dem grünlichen Papp gefüllter Kasten, und die Model zum Bedrucken werden vorbereitet. Papp wird unter anderem aus Gummi arabicum, weißer Tabakspfeifenerde, Kupfersulfat, Kupferacetat und anderen chemischen Substanzen hergestellt.  
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Papp nennt man in der Fachsprache der Blaudrucker diese farbabweisende Substanz, die von einer Art großem „Stempelkissen“ auf die unterschiedlichsten Model und damit auf das zu bedruckende Tuch aufgetragen wird.Diese Model sind handwerklich gestaltete kleine Kunstwerke aus 30 Jahre gelagertem Birnbaumholz, die nur noch und wenn überhaupt antiquarisch zu beschaffen sind. So sind z. B. die 460 verwendeten Model in Jever bis zu 350 Jahre alt.Die Modellhersteller gehörten früher zu einem geachteten Handwerksberuf, denn zur Herstellung eines Models benötigte der Handwerker bis zu einem Jahr, und in der Zeit mußte der auftraggebende Blaudrucker die Familie des Handwerkers mitversorgen!

 

Die Konturen vieler Formen und Ornamente werden auf dem Model u. A. durch tausende kleine Messingstifte dargestellt, die mühsam in von Hand vorgebohrte kleine Löcher getrieben wurden. Ohne elektrische Bohrmaschine eine komplizierte und zeitaufwendige Arbeit.
Der Papp muß eingetrocknet sein, bevor die Stoffe gefärbt werden können.

Dazu wird der Stoff auf ein Trockenreck gespannt.
Die genauen Rezepturen des Papps werden gut gehütet und sind zum Teil seit Jahrhunderten überliefert. Nach dem Färben wird der Papp mit verdünnter Schwefelsäure entfernt. Doch nun zur Prozedur des Färbens.

Dazu wird der Stoff in Lagen auf einen Kronreifen genannten Eisenrahmen gehängt, dabei wird mit Hilfe von kleinen Gewichten dafür gesorgt, daß er faltenfrei hängt, und in die in Jever 3 Meter tiefen Färbeküpen mit der Hilfe eines kleinen Flaschenzuges mit Kurbel getaucht.
Je öfter er getaucht wird, desto dunkler und kräftiger wird die Farbe.

Nach jedem Tauchgang muß der Färber ca. 20 Minuten warten, bis der nächste erfolgen kann. Da in Jever bis zu 25 Tauchgänge erfolgen können, kann man sich gut vorstellen, wir lange der Färber für ein einzelnes Stück braucht.

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Wenn der Stoff das erste Mal aus der Küpe auftaucht, kann man das in der Färbersprache so bezeichnete „Blaue Wunder“ erleben, denn Indigo ist während des Färbevorgangs zu Beginn gelbgrün und erhält erst bei der Oxidation an der Luft seinen blauen Farbton.
Das Mischverfahren der Farben und des Entwicklungsbades sind wie der gesamte Blaudruck handwerkliche Arbeiten. Die Rezepte sind Betriebsgeheimnisse, die von einer Generation an die nächste weitergegeben werden.
Nach dem Färben wird der Stoff mehrfach gespült und gekocht, um den Papp restlos zu entfernen.
In Jever wird wie früher in einem Trockenraum oberhalb der Blaudruckerei schonend an der Luft getrocknet, d. h. dieser Raum besitzt nach allen Seiten mit Luftschlitzen versehene Wände. Insofern kann je nach Wetterlage der Trocknungsprozeß mehrere Tage dauern.

Eine Geschichte zum Nachdenken, von Michèle Mazagol.

Diese Geschichte, die euch eventuell schon bekannt ist, sollte man immer wieder durchlesen.
Wir vergessen so oft, dass das Leben eine kurze Reise ist...
Stell dir vor..
du hast bei einem Wettbewerb den folgenden Preis gewonnen:
Jeden Morgen stellt dir die Bank 86.400 Euro auf deinem Bankkonto zur Verfügung.

Doch dieses Spiel hat gewisse Regeln. Die erste Regel lautet: Alles, was du im Laufe des Tages nicht ausgegeben hast, wird dir wieder weggenommen, du kannst das Geld nicht einfach auf ein anderes Konto überweisen, du kannst das Geld nur ausgeben.

Aber jeden Morgen, wenn du erwachst, stellt dir die Bank erneut 86.400 Euro für den kommenden Tag auf deinem Konto zur Verfügung.

Die zweite Regel ist: Die Bank kann das Spiel ohne Vorwarnung beenden, zu jeder Zeit kann sie sagen: Es ist vorbei, das Spiel ist aus. Sie kann das Konto schließen, und du bekommst kein neues mehr.

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Was würdest du tun? Du würdest dir alles kaufen, was du möchtest? Nicht nur für dich selbst, auch für alle anderen Menschen, die du liebst? In jedem Fall aber würdest du versuchen, jeden Cent so auszugeben, dass du ihn bestmöglich nutzt und so viele Menschen die du liebst mit glücklich zu machen, oder? Weißt du, dieses Spiel ist die Realität.

Jeder von uns hat so eine Bank. Wir sehen sie nur nicht, denn die Bank ist die Zeit. Es ist die Lebensbank. Jeden Morgen, wenn wir aufwachen, bekommen wir 86.400 Sekunden Leben für den Tag geschenkt, und wenn wir am Abend einschlafen, wird uns die übrige Zeit nicht gut geschrieben.

Was wir an diesem Tag nicht gelebt haben, ist verloren. Gestern ist vergangen.

Jeden Morgen beginnt sich das Konto neu zu füllen, aber die Bank kann das Konto jederzeit auflösen, ohne Vorwarnung.

Also Lebe dein Leben, trage deine Werte in Dir und gib anderen so viel Liebe wie du nur kannst ...

 

In welcher Realität leben wir? Von Walter Gollhardt.
Wieso stimmen die Realität in unserem Land und die „Gefühlte Realität“ bei vielen Menschen nicht mehr überein? Ich habe inzwischen das Gefühl, daß in unserem Land immer mehr Menschen in zwei Welten leben.

Wir leben nun seit über siebzig Jahren friedlich und ohne kriegerische Auseinandersetzungen mit unseren Nachbarn in Europa zusammen.
Nach dem von Deutschland angezettelten Zweiten Weltkrieg wurde von den Menschen ein total zerstörtes Land wieder aufgebaut, es kam zu einem beispiellosen wirtschaftlichen Aufschwung, zu einem Wohlstand für breite Schichten der Bevölkerung, also einer Entwicklung, die so nur wenige für möglich gehalten hatten.Inzwischen hat sich das vormals in vier Besatzungszonen aufgeteilte Land zu einem der reichsten Länder dieser Erde entwickelt, das so für viele Menschen weltweit das Ziel ihrer Träume geworden ist.Wir haben eine vergleichsweise niedrige Arbeitslosenquote, es gibt die Sozialsysteme und die Grundsicherung, eine gesetzliche Krankenkasse, wir alle leben also verglichen mit anderen Regionen auf dieser Erde in fast „Paradiesischen Zuständen“.

Wenn man den Wasserhahn öffnet, kommt zuverlässig Trinkwasser aus der Leitung, für Menschen in sehr vielen Regionen auf dieser Erde unvorstellbar. Elektrischer Strom ist immer und zu jeder Zeit verfügbar. Es gibt die Pressefreiheit und eine Gewaltenteilung. Wir leben in einem Rechts

staat! Die Geschäfte quellen vom weltweiten Warenangebot über, wir leben in einer „Schmeiß weg, kauf neu“ Überflussgesellschaft.
Doch nun komme ich zu der „Gefühlten Realität“.
*Es geht uns immer schlechter! Früher war alles besser
*Man kann abends nicht mehr auf die Straße gehen, ohne überfallen zu werden.
*Die sog. Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich immer weiter.
*Wir werden von Flüchtlingen, also Fremden überrollt.
*Der Islam ist eine Bedrohung für unser Land!
*Es wird alles ständig teurer!
*Überall wird in Wohnungen und Häuser eingebrochen, und der Staat tut nichts dagegen.
*Unsere gewählten Volksvertreter haben nur ihren eigenen Vorteil im Blick, der Wählerwille ist für sie uninteressant

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Ich habe sicherlich nur einen kleinen Teil dieser negativen Sichtweise aufgeführt, sie alle aufzuzählen würde den Rahmen hier sprengen!
Wie kommt es nun zu der in meinen Augen mit der Wirklichkeit in unserem Land unvereinbaren Betrachtungsweise inzwischen weiter Teile der Bevölkerung?
Wieso fühlen sich Menschen in Gegenden in unserem Land auf der ganzen Linie bedroht oder abgehängt, obwohl es objektiv nicht so ist?
Ein Blick in unsere Medienlandschaft ist dabei schon einmal für einen großen Teil dieser negativen Sichtweise verantwortlich, wobei ganz besonders das Internet zu nennen ist.

Das altbekannte Sprichwort, daß nur eine schlechte Nachricht eben eine gute Nachricht ist, erweist sich immer noch als zutreffend.

Wenn es gut läuft, so ist das keine Nachricht oder eine Meldung wert. Dabei sind die guten Meldungen oder Nachrichten ganz eindeutig in der Überzahl.
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Über den „Chem Trails“ muß die Dummheit wohl grenzenlos sein, hat letztens ein Kabarettist gesagt, wie wahr, und wie gefährlich für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft!
Aufmacher in Nachrichtensendungen sind in der Regel immer irgendwelche Katastrophen, und die gibt es auf unserer vernetzten Welt immer gerade irgendwo.
Hinzu kommen irgendwelche Statistiken, mit deren Hilfe man alles und jedes beweisen kann.
Und nun komme ich zu den Populisten in vielen Ländern, die diese „Gefühlte Realität“ der Menschen für ihre Zwecke ausnutzen, bzw. sie auch noch befördern. Es gibt sie in Westeuropa, und hautnah können wir das Agieren dieser Spezies von Politikern in den USA erleben.
Mit Schwarzmalerei und teils bewußten Lügen sind sie inzwischen sehr erfolgreich in allen gesellschaftlichen Schichten.

So scharen sie von vermeintlichen Abstiegsängsten geplagte und gebildete Menschen aus dem Mittelstand hinter sich, dazu Menschen, die durch den Strukturwandel arbeitslos sind und sich damit abgehängt fühlen, oder eben auch Menschen, die einfach dagegen und von einer diffusen Unzufriedenheit mit allem angetrieben werden.

Was sollte oder könnte man also gegen diesen negativen und meist realitätsfernen „Mainstream“ tun?

Eine Lösung, wie die auch immer aussehen könnte, habe ich nicht anzubieten, aber vielleicht ist mit ja durch diesen Beitrag bei manch einem ein Denkanstoß gelungen.

Jupp Jülichs Odyssee !
Ich habe zwar keine einäugige Zyklonen, und schon gar nicht die Insel der Sirenen gefunden, obwohl ich, zugegeben, danach Ausschau hielt. Meine Bootsfahrt dürfte aber um einiges abenteuerlicher gewesen sein als die des großen Griechen, allerdings dauerte sie auch nicht 10 Jahre, sie war um Einiges kürzer, genauer waren es 9 Stunden.
Nussschale von JuppAber mal von vorne. Sonntagmorgen 5.00 h. Hafen Samos/Kokkari. Ich stand gerade am Kay, als Kosta, (Er hatte mir das Boot für eine Woche geliehen), dort ankam. Wir luden schnell aus seinem Wagen die 5 Kisten Bier, ein 20 l Bierfässchen, und den Reservekanister mit 10 l Diesel in das Boot um. Kosta sagte noch zum Abschied: „Jupp gute Fahrt und immer eine Handvoll Wasser unter dem Kiel“. (Das muß Er wohl damals in Deutschland gelernt haben).

Dann war ich alleine. Schwimmweste anziehen, Starter drücken Anker hieven, alles Papalapap 5.50 h. ich fuhr langsam Richtung Hafenausfahrt, als aus dem Wachturm ein freundlicher Helene mir mit beiden Händen zuwinkte.

Ich verstand das als ein Zuprosten von Ihm. Ich wollte natürlich jetzt auch nicht unhöflich sein, darum machte ich eine Flasche Bier auf, hielt Sie in die Höhe, und riefIhm laut zu: „Jamas“. Er muß sich wohl noch Einen eingeschüttet haben, denn Er war plötzlich verschwunden. 

 

Dafür tauchte aber ein riesiges Motorboot vor mir auf, und ein Mann in Uniform rief zu mir herüber: „Aleman ?“ Worauf ich antwortete: “Nix Aleman, I'm alone“. Wie kann ich denn hier noch Leute unterbringen?? Seine nächsten Worte waren jetzt nicht mehr so freundlich. Ich verstand nach einiger Zeit auch was die Beamten wollten, ich hatte glatt vergessen die Positionslichter einzuschalten.

 Nach einigem Suchen und Wegräumen von ein paar Bierkästen fand ich dann auch den Schalter, und die Fahrt konnte weiter gehen. Nach meiner Karte und dem Kompass richtete ich das Boot aus, und band das Ruder mit einer Schnur fest. In etwa 4 Stunden sollte ich mein Ziel erreicht haben. Ich nahm noch etwas von meinem Vorrat zu mir.

Muß wohl kurz danach eingeschlafen sein. Nach meiner Uhr hatte
ich 6 Stunden geschlafen als ich wieder wach wurde, kein Land in Sicht!!! Beim Blick auf meine Karte
das Entsetzen, ich hatte eine Karte von der Nachbarinsel Patmos gekauft. Was nun, ich brauchte Hilfe. Die Hilfe kam dann auch, nachdem ich einige Zeit auf der Stelle dahin gedümpelt war.

 In der Ferne erkannte ich ein großes Schiff das mit hoher Geschwindigkeit auf mich zu raste.

 

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Ich zog meine Badehose aus, (Marke Zelte Weber) und winkte meinen Rettern zu. Als ich das Schiff neben mir sah, hätte ich fast in Diese gemacht, war aber nicht möglich, weil ich Sie immer noch über meinem Kopf hielt, und ich auch nicht meine Hände herunter nehmen wollte, da 2 riesige Kanonenrohre auf mich zielten. Dann sah ich die türkische Flagge.     Jemand ließ eine Steigleiter herab, und man befahl mir an Bord zu kommen. Meine ersten Worte an Deck waren dann, um die Lage zu entschärfen: „Erdogan Arkadas'im“, Übersetzt, (Erdogan ist mein Freund). Ich warf noch ein paar Kusshändchen in Richtung Ankara und zeigte mein freundlichstes Gesicht, das ich jemals aufgesetzt hatte.

Dann kletterte jemand zu der kleinen Nussschale hinunter, und untersuchte jeden Zentimeter. Als Er plötzlich das Bierfass hochhielt, schrie die gesamte Mannschaft auf und warf sich aufs Deck. Nach einiger Zeit, als sich Alle wieder beruhigt hatten, gab der Oberste den Befehl, die vermeintliche Bombe ins Wasser zu schmeißen.

 Man band die Nussschale an, und fuhr etwa 100 m Richtung Küste. Dann stoppte der Motor, und ein riesiges Rohr wurde auf das Fass gerichtet. Mir stockte der Atem als eine 8 m lange Stichflamme aus Diesem schoss, und eine Rakete das Fass im wahrsten Sinne des Wortes zum Überlaufen brachte.

Das Wasser spritzte bis zum Schiff. Ich konnte nichts mehr hören. Wie soll ich Kosta erklären: „Ich kann dir das leere Fass nicht wiedergeben es wurde von einer türkischen Rakete getroffen“. Das glaubt Der mir doch nie. Das Pfand 40 € Inhalt 30 €,  mir brach das Herz. Schadenersatz von den Türken zu fordern wäre wohl im Moment auch keine allzu gute Idee gewesen. Nach einer Weile setzten wir die Fahrt Richtung Küste fort.

Ich mußte im Moment seltsamerweise an meine Freunde in Brühl denken, die jetzt beim Türken sitzen und einen Döner mamften. Vieleicht sollte ich mal fragen....

Fortsetzung folgt.

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