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Zuerst Karneval ...
- Inge Nölke
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2 Tage 23 Stunden her - 2 Stunden 17 Minuten her #1
von Inge Nölke
Zuerst Karneval ... wurde erstellt von Inge Nölke
Ich setze mich selbst unter Druck, indem ich einfach mal anfange zu schreiben, obwohl das Thema (ursprünglich: Bürokratie verteuert Mieten?) noch etwas unausgegoren ist. Während des Schreibens kommt mir dann - hoffentlich - die Erleuchtung.
Habe in Brühl mal wieder lecker gegessen und mag gar nicht aufstehen, um aus dem gemütlichen Lokal hinaus in den kalten Regen zu gehen. Unaufgefordert gab man mir wieder Kronkorken, die ich jetzt auch noch wegbringen muss.
Okay, noch ein Kaffee und dann geht's los.
Meine Freundinnen sind leider meist Karnevalsflüchtlinge. Muss ich da halt "alleine" durch.
Macht riesig Spaß! Natürlich nicht alleine, sondern im Verein mit vielen netten Leuten in blau-gold, aus Kierberg, in schwatz un rut usw.
In Brühl is et schließlich bunt un et jeht rund.
Hoffentlich läuft auch im Rathaus alles positiv rund. Aber da will ich mir jetzt keinen Kopf drum machen. Dafür haben wir genug kluge Köpfe im Rathaus.
Jetzt sollte ich endlich mal zum Thema kommen.
- Kütt noch, sonst muss ich den Titel ändern und die Mieten neu in Angriff nehmen -
Da ich nun doch das Thema meinem Geschreibsel angepasst habe, bin ich in der falschen Kategorie unterwegs. Karneval bedingt zwar auch Finanzen, aber nicht vordergründig.
15.02.2026
Jetzt fahre ich zum Elias = Karnevalszug in Brühl.
Da gehe ich in der Fußgruppe mit als Fidele Regenbogen. Hoffentlich im Sonnenschein, Hauptsache ohne Regen. Freue mich auf den Zug!!!
Erst hatte ich Bedenken, dass es zu kalt werden könnte in dem Kostüm. War aber kein Problem durch die ständige Bewegung beim Tanzen usw. Der Umzug ist richig toll dank hervorragender Planung!! Petrus ist mit von der Partie und belohnt alle mit Sonnenschein.
Nach den Regentagen in letzter Zeit ist das ein erfreulicher Lichtblick. Macht echt Spaß!
Prima Stimmung, in unserem Team und am Straßenrand unter den vielen, bunt kostümierten, föhlich singenden Menschen. Alles harmoniert hervorragend.
Etliche Zuschauer haben bereits große Tragetaschen voll gesammeltem Wurfmaterial wie Kamelle, Strüsjer, Schokolade usw. Vor allem auf dem Marktplatz und an den Tracks mit Feiernden gleicht das Spektakel einem Hexenkessel und ist schon fast stressig. Schöner Stress, so viel liebenswerte Menschen zu treffen.
Nun bin ich zum dritten Mal dabei. Es ist fantastisch, wie viele Leute ich in dieser Zeit kennengelernt habe.
Da mein Mann kein Karnevalsfan war, sind wir um diese Zeit meist weggefahren. Auf den Kanaren, in der Karibik, in Venedig, Rio usw. feierten wir allerdings mit den Leuten.
Dort ist der Karneval anders als am Rhein. Hier erscheint er mir mehr gefühlsbetont in der Gemeinschaft und sehr heimatverbunden. Dieses Brauchtum vermittelt manchem vielleicht einen Einduck von Plicht und somit einen gewissen Zwang, der abstösst.
Im Anschluss an den langen Zugweg mit viel Hin und Her hatten wir uns ein leckeres Essen verdient.
Von da aus ist es nicht weit zum Sudturm in der Giesler-Galerie, dem Treffpunkt der Fidele Bröhler * Falkenjäger, zum Abfeiern. Nach dem gelungenen Karnevalszug ist die Stimmung ausgelassen. Super Musik! Alles singt und tanzt! Viele nette Leute in einem relativ kleinen Raum haben den Vorteil, man kann kaum alleine schunkeln und tanzen, weil man zu dicht zusammen steht, reisst man die Umstehenden mit. All in op et Levve!
Über das Feiern hatte ich den Schneefall nicht bemerkt. Sehr gerne wäre ich länger geblieben.
Später wäre ich aber fast nicht mehr nach Hause gekommen.
Bei der Bestellung einer Taxe erklärte man mir, dass der Wagen vielleicht nicht mehr den Berg zu mir hochkommt.
"Oje, was dann?", schoss es mir durch den Kopf, während ich auf die Taxe warte.
Hotel in der Innenstadt? Ob dafür die 50 € noch ausreichen?
Bei Rosie anklopfen? Vielleicht würde sie sich sogar freuen, aber das wäre zu aufdringlich.
Am besten zu Fuß nach Kierberg hochlaufen. Es ist dunkel und durch die Schneeschicht sieht man keine Unebebheiten auf dem Weg. Also keine gute Idee.
Hoffentlich kommt das Taxi und fährt mich hoch.
Es dauert nicht mehr lange und ich sitze geborgen im Taxi. Der Fahrer macht mir aber ebenfalls klar, dass er nur hochfährt, wenn dies problemlos möglich ist. Nunja, meinem Ziel werde ich auf jeden Fall näher kommen.
Unterwegs treffen wir auf einen Bekannten, der soeben am Bordstein herunterrutscht. Meine Frage, ob alles in Ordnung sei, bejat er. Ich hake nochmals nach. Auch hier sagt er, dass alles okay ist. Also fahren wir weiter.
Später, als ich gut daheim bin, denke ich, ob der Bekannte wohl auch gut nach Hause gekommen ist? Vielleicht hätten wir ihn, wie ich spontan gedacht hatte, einfach mitnehmen sollen. Oder wäre das auch zu aufdringlich gewesen? Aber dann hätte ich wenigstens gewusst, dass er gut heim kommt.
Manchmal weiss ich nicht so recht, what to do.
Habe in Brühl mal wieder lecker gegessen und mag gar nicht aufstehen, um aus dem gemütlichen Lokal hinaus in den kalten Regen zu gehen. Unaufgefordert gab man mir wieder Kronkorken, die ich jetzt auch noch wegbringen muss.
Okay, noch ein Kaffee und dann geht's los.
Meine Freundinnen sind leider meist Karnevalsflüchtlinge. Muss ich da halt "alleine" durch.
Macht riesig Spaß! Natürlich nicht alleine, sondern im Verein mit vielen netten Leuten in blau-gold, aus Kierberg, in schwatz un rut usw.
In Brühl is et schließlich bunt un et jeht rund.
Hoffentlich läuft auch im Rathaus alles positiv rund. Aber da will ich mir jetzt keinen Kopf drum machen. Dafür haben wir genug kluge Köpfe im Rathaus.
Jetzt sollte ich endlich mal zum Thema kommen.
- Kütt noch, sonst muss ich den Titel ändern und die Mieten neu in Angriff nehmen -
Da ich nun doch das Thema meinem Geschreibsel angepasst habe, bin ich in der falschen Kategorie unterwegs. Karneval bedingt zwar auch Finanzen, aber nicht vordergründig.
15.02.2026
Jetzt fahre ich zum Elias = Karnevalszug in Brühl.
Da gehe ich in der Fußgruppe mit als Fidele Regenbogen. Hoffentlich im Sonnenschein, Hauptsache ohne Regen. Freue mich auf den Zug!!!
Erst hatte ich Bedenken, dass es zu kalt werden könnte in dem Kostüm. War aber kein Problem durch die ständige Bewegung beim Tanzen usw. Der Umzug ist richig toll dank hervorragender Planung!! Petrus ist mit von der Partie und belohnt alle mit Sonnenschein.
Nach den Regentagen in letzter Zeit ist das ein erfreulicher Lichtblick. Macht echt Spaß!
Prima Stimmung, in unserem Team und am Straßenrand unter den vielen, bunt kostümierten, föhlich singenden Menschen. Alles harmoniert hervorragend.
Etliche Zuschauer haben bereits große Tragetaschen voll gesammeltem Wurfmaterial wie Kamelle, Strüsjer, Schokolade usw. Vor allem auf dem Marktplatz und an den Tracks mit Feiernden gleicht das Spektakel einem Hexenkessel und ist schon fast stressig. Schöner Stress, so viel liebenswerte Menschen zu treffen.
Nun bin ich zum dritten Mal dabei. Es ist fantastisch, wie viele Leute ich in dieser Zeit kennengelernt habe.
Da mein Mann kein Karnevalsfan war, sind wir um diese Zeit meist weggefahren. Auf den Kanaren, in der Karibik, in Venedig, Rio usw. feierten wir allerdings mit den Leuten.
Dort ist der Karneval anders als am Rhein. Hier erscheint er mir mehr gefühlsbetont in der Gemeinschaft und sehr heimatverbunden. Dieses Brauchtum vermittelt manchem vielleicht einen Einduck von Plicht und somit einen gewissen Zwang, der abstösst.
Im Anschluss an den langen Zugweg mit viel Hin und Her hatten wir uns ein leckeres Essen verdient.
Von da aus ist es nicht weit zum Sudturm in der Giesler-Galerie, dem Treffpunkt der Fidele Bröhler * Falkenjäger, zum Abfeiern. Nach dem gelungenen Karnevalszug ist die Stimmung ausgelassen. Super Musik! Alles singt und tanzt! Viele nette Leute in einem relativ kleinen Raum haben den Vorteil, man kann kaum alleine schunkeln und tanzen, weil man zu dicht zusammen steht, reisst man die Umstehenden mit. All in op et Levve!
Über das Feiern hatte ich den Schneefall nicht bemerkt. Sehr gerne wäre ich länger geblieben.
Später wäre ich aber fast nicht mehr nach Hause gekommen.
Bei der Bestellung einer Taxe erklärte man mir, dass der Wagen vielleicht nicht mehr den Berg zu mir hochkommt.
"Oje, was dann?", schoss es mir durch den Kopf, während ich auf die Taxe warte.
Hotel in der Innenstadt? Ob dafür die 50 € noch ausreichen?
Bei Rosie anklopfen? Vielleicht würde sie sich sogar freuen, aber das wäre zu aufdringlich.
Am besten zu Fuß nach Kierberg hochlaufen. Es ist dunkel und durch die Schneeschicht sieht man keine Unebebheiten auf dem Weg. Also keine gute Idee.
Hoffentlich kommt das Taxi und fährt mich hoch.
Es dauert nicht mehr lange und ich sitze geborgen im Taxi. Der Fahrer macht mir aber ebenfalls klar, dass er nur hochfährt, wenn dies problemlos möglich ist. Nunja, meinem Ziel werde ich auf jeden Fall näher kommen.
Unterwegs treffen wir auf einen Bekannten, der soeben am Bordstein herunterrutscht. Meine Frage, ob alles in Ordnung sei, bejat er. Ich hake nochmals nach. Auch hier sagt er, dass alles okay ist. Also fahren wir weiter.
Später, als ich gut daheim bin, denke ich, ob der Bekannte wohl auch gut nach Hause gekommen ist? Vielleicht hätten wir ihn, wie ich spontan gedacht hatte, einfach mitnehmen sollen. Oder wäre das auch zu aufdringlich gewesen? Aber dann hätte ich wenigstens gewusst, dass er gut heim kommt.
Manchmal weiss ich nicht so recht, what to do.
Letzte Änderung: 2 Stunden 17 Minuten her von Inge Nölke.
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