Andorra Teil 4 Ausflug La Vella und Likörfabrik,

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2 Monate 2 Tage her - 1 Monat 3 Wochen her #1 von Inge Nölke
Andorra Teil 4 Ausflug La Vella und Likörfabrik, wurde erstellt von Inge Nölke
12.05.2024
Ich hatte gehofft, heute länger schlafen zu könneen. Nix da!
Frühstück 07.30 Uhr. Reichhaltiges. leckeres Buffet. 
08.30 Uhr Abfahrt - meist früher, weil unsere Leute sehr zeitig sind - nach Andorra La Vella, der Hauptstadt des Fürstentums.

Anthony, unser Reiseleiter für die nächsten Tage empfängt uns gut gelaunt. Der gebürtige Franzose hat auch eine Weile in Deutschland gelebt, daher seine sympatisch unvollkommenen Sprachkenntnisse mit reizendem Akzent. Sein Job machte ihm Freude. Er redete fast ununterbrochen. Manchmal bedurfte es einiger Fantasie, um seinen Ausführungen folgen zu können.

Ehe wir Massana durch den Tunnel verlassen zeigt Anthony uns unterhalb der Brücke einen meist über Stege durch das Tal führenden, gut ausgebauten Wanderweg nach Andorra La Vella.
Das sieht schön aus. Den Weg möchte ich gehen. Später. Hoffentlich.

Heute werden wir aber wieder bequem durch die Gegend kutschiert.

Morgens ist es kalt.
Massana liegt 1240 m hoch. Ich weiss nie so richtig, was ich anziehen soll.
Hilft nix, raus aus dem warmen Bus! 
Per Aufzug oder zum Parlament laufen.
Sieben Philosophen auf Pfählen in luftiger Höhe stellen die sieben Bezirke Andorras dar.

Bildquellen Inge Nölke
 


Anthony erklärt wieder ununterbrochen eine Menge, von der ich nicht viel behalte. Kann man ja alles im Internet nachlesen, denke ich.
 


Den Skywalk finde ich nicht so spektakulär, habe interessantere gesehen. Trotzdem konnten viele Leute die Glasplatte nicht betreten.
 

"Bal Pla" das tanzende Paar sehe ich mir genauer an, weil es mir gefällt. Das Denkmal wurde zur Erinnerung an die Einführung des Frauenwahlrechtes in Andorra geschaffen. 

Den historischen Regierungssitz Casa De La Vall möchte ich beim nächsten Mal besichtigen.

Jetzt will ich die moderne, aktuelle Stadt erleben. vielleicht auch was Schönes einkaufen. Parfüm.

Aber vorweg möchte ich das Kunstwerk von Dali sehen. Man erkennt es sofort. Erstaunlich, dass es unbeschadet frei zugänglich steht. Bei uns wäre es sicher längst geklaut worden oder von Ignoranten beschädigt. 
 

Andorra ist überall recht sauber. Eine Wohltat.

Anthony zeigt und erklärt uns natürlich noch andere Denkmäler. Erst die Arbeit......
​​dann haben wir endlich Freizeit.
Als erstes, klar Toilette, dann Parfüm. Die Verkäuferin ist aber komisch und unfreundlich., also nix mit Parfüm.
Ein anderes Geschäft? Nö, keinen Bock mehr. Ich treffe auf andere Leute vom Bus, die einiges gekauft haben, also Pflicht erfüllt und nur noch gemütlich rumlaufen und schauen möchten oder Kaffee trinken.
Gute Idee! Dat machen wir dann auch. Hier glaube ich, die meisten unsere Mannschaft versammelt zu sehen. 
Es wird auch langsam Zeit, zurück zum Bus zu gehen.
 


Von weitem höre ich Musik und folge den Klängen der Band bis zum Volksplatz, geselle mich zu den feiernden Leuten und tanzte mit.
Nach einigen Songs muss ich mich aber auf die Sicken machen zum Bus. Solche Erlebnisse gefallen mir besonders.

Dann ging unsre Fahrt etwas außerhalb der Stadt zu einer Likörfabrik. Da hatte ich überhaupt keine Lust drauf.

 
Mehrere solcher Fässer mit Likörproben laden zum Testen ein. Die deutsche Chefin gab vorab Erklärungen zu ihren Likören und der Motivation, sich mit ihrem Mann in Andorra niederzulassen.

Dann wurde die Likörprobe eröffnet. Zunächst vorsichtig. Aber nach den ersten: "Hmm" und "Ahh, ist das lecker!", wurden alle locker und probierten munter drauf los.

Auf den Fass-Tischen standen mehrere unterschiedliche Flaschen, die nach dem Leeren sofort wieder ergänzt wurden.
Mein Favorit war "Weinbergpfirsich". Es bedurfte allerdings einiger Proben, um zu diesem Ergebnis zu kommen. 
Jetzt reicht es, dachte ich, aber dann kam Bärbel. "Der Whisky schmeckt gut."
​​​​"Ich trinke keinen Whisky."
"Probier erst, dann siehste, wie lecker dat schmeckt!
Ich bin lernfähig. Fazit: Why not.
Boh eh. Whisky mit Ananas, voll lecker. Nochmal, um sicher zu sein. Tatsächlich, hätte nie gedacht,  dat mir dat schmeckt.
Zum Vergleich kostete ich noch einen Weinbergpfirsich. Super, beide Liköre.

​Gekauft habe ich trotdem nichts, nur ein Trinkgeld dagelassen, im wahrsten Sinne.

Im Hotel gab's später noch ein Glas Sekt und Informationen.
Worüber? ...... ehm.... keine Ahnung..... Amthony hat viel gesprochen und wir haben viel gelacht.

- Fortsetzung folgt -
 
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Letzte Änderung: 1 Monat 3 Wochen her von Inge Nölke.
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