Andorra Teil 2 Anreise zur Zwischenübernachtung,

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2 Monate 4 Tage her - 1 Monat 3 Wochen her #1 von Inge Nölke
Andorra Teil 2 Anreise zur Zwischenübernachtung, wurde erstellt von Inge Nölke
10.05.2024
Endlich ist es soweit. 
Noch hätte ich Zeit, die andere Hose doch noch mitzunehmen. Quatsch, jetzt bleibt der Koffer so, wie er ist.

Meiner Nachbarin habe ich Bescheid gegeben, damit mein Briefkasten nicht überquillt. Ich könnte ihr noch schnell eine Mail zur Erinnerung schicken. Nonsens, sie hat mir einen schönen Urlaub gewünscht und gefragt, ob sie auch Blumen giessen soll.
"Nö, die sind abgehärtet."
Gefrühstückt habe ich nicht allzuviel, sitze ja den ganzen Tag nur im Bus.
Den Rest Brot noch schnell eingefroren. 


Den Wecker habe ich abgestellt, damit der nicht jeden Morgen um 3.30 Uhr losplärrt. 
Eigentlich war das eh zu früh, weil ich erst um 6 Uhr abgeholt werde.
Was mache ich, wenn das Taxi nicht rechtzeitig kommt? Notnummer habe ich gespeichert. No Problem. Kein Stress!

Jetzt bleibt viel Zeit zum Überlegen, ob ich an alles gedacht habe.
Für die Zwischenübernachtung reicht frische Unterwäsche. Natürlich Zahnbürste und sowas.
In Gedanken gehe ich alles nochmal durch.

Meine neue Jacke in Barbie-Farbe sollte ich doch noch mitnehmen. Die wird sich gut auf den Fotos machen. Okay, Koffer nochmal auf, Jacke rein.
Gute Entscheidung!

Verdammt! Langsam wird"s Zeit.
Ich sollte mich fertig machen und nach unten gehen.

Der Koffer ist doch ganz schön schwer geworden. Den schleppe ich als erstes runter. Echte Plackerei.
Wie kriege ich den später wieder die Treppe hoch?
Jetzt nicht. Dat kannste überlegen, wenn et soweit is.
Sieh zu, dass du fertig wirst!

Anziehen, restlichen Krempel = Handtasche mit Geld, Papieren, Schirm usw. sowie Reisetasche für Zwischenübernachtung zusammengestellt, damit ich nichts vergesse.
Schuhe vor die Türe.

Nochmal kurz zur Toilette. Wer weiss, wann das wieder möglich sein wird.
Just in diesem Moment ertönt meine Klingel. Jetzt nit hudeln. Erst alles ordnungsgemäß erledigen. Es sind schließlich noch keine 6 Uhr.

Im Flur komme ich schwer ohne Schuhsnzieher in die hohen Turnschuhe und zu allem Überfluss lassen sie sich auch noch schlecht binden. 
Dann nur nochmal ganz schnell nachsehen, ob ich das Licht ausgemacht habe.
Nun wird's doch ein "wenig" stressig.
So ein Mist. Natürlich ist alles ready.
Falls ich doch was übersehen habe, schicke ich halt ne Mail.

Jetzt aber ab nach unten.

Dort erwartet mich ein netter, gut aufgelegter Taxifahrer, nimmt sofort meinen Koffer und verstaut ihn in dem edlen Fahrzeug. Auf meine diesbezügliche Frage erklärt er, öfters Promis zu fahren, daher auch die getönten Scheiben, welche neugierige Blicke in den Wagen verhindern.

Nicht nur das Fahrzeug, auch der kultivierte Fahrer macht einen äußerst angenehmen Eindruck.

So erreichen wir sehr komfortabel unseren Reisebus, natürlich auch mit Stern. Ausserdem erfreulich ist Patrik, der bayrische Busfahrer.
Voll cool, routiniert und gut gelaunt befördert er uns über die schöne, zu beiden Seiten mit viel Grün bewachsene Strecke nach Lyon zur Zwischenübernachtung.
Es geht vorbei an Wiesen, idyllisch gelegenen Gehöften, Viehweiden, kleinen Ortschaften, oft Mischwald, Fischweihern und hübschen Badeseen. Frankreich ist sehr sauber. Eine Augenweide mit weiten Grünflächen.

Unser Busfahrer meinte, Bayern sprechen auch Französisch.
Auf "Au revoir", antworten sie: "Du mi ah".


Bildquellen Inge Nölke
 

 

 

 

 

 

 

- Fortsetzung folgt -
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Letzte Änderung: 1 Monat 3 Wochen her von Inge Nölke.

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