Druckfrisch, Dreigestirn und fringsen,

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7 Monate 4 Wochen her - 7 Monate 4 Wochen her #1 von Bernd Offizier
Druckfrisch, Dreigestirn und fringsen, wurde erstellt von Bernd Offizier
 Satire? Nicht alles.
Nur die Tinte von der heutigen Zeitung ist druckfrisch, allerdings was drinsteht, ist bereits von gestern.

Oh, mit dem ersten Satz habe ich mich in eine Sackgasse begeben. Wieso? Mittlerweile ist es Abend und ich bin dabei zu überlegen, was stand denn heute in der Zeitung? In der Tat, ich muss ich überlegen.

Allerdings sind die Zeitungen von gestern und vorgestern unter meiner Mütze entschwunden. Aber halt, da scheint sich eine Fortsetzungsserie zu etablieren.
 
Die Schirmmütze heißt nicht umsonst Schirmmütze. Den möglichen Start zu einer Fortsetzungsserie hat sie unter meiner "Haarpracht" warm gehalten.
Um ihre Neugier nicht länger auf die Folter zu spannen.

Es handelt sich um ein Dreigestirn, was allerdings nicht farblich wie im Karneval einheitlich auftritt.

Okay, der 11. im 11. hat gerade den Karneval eingeläutet, deswegen denkt man zuerst an eine Karnevalsdreigestirn, ist ja verständlich.

Jedoch ist eine gewisse Artverwandtschaft erkennbar. Ähnlich wie die im Karneval versuchten auch sie, sich "Wurfmaterial" zu besorgen, um das wohltätig einzusetzen/verteilen.
Sie kennen doch das Wort BESORGEN.
 
Im Karnevalslied wird u. a. Besorgen verniedlicht: Wir sind alles kleine Sünderlein, es war immer so, es war immer so.

Unter dem Kardinal Frings hieß es im Volksmund "fringsen". Der Kardinal sah Mundraub in der Not nicht als Sünde an.
Vielleicht dachte man, angelehnt an "fringsen", dass es auch in ihrem Fall als fingsen angesehen wird.
Mein Opa war Küster und sang A Capella in der Fühlinger Kirche.
Die Proben mit Pfarr-Rektor Frings fanden auf Opas Bauernhof in Feldkassel statt.
Meine Mutter hatte Religionsunterricht bei ihm und war später bei seinen Eltern in Neuss als Gehilfin.
 
Bildquelle: Wikipedia. Gedenktafel für Josef Kardinal Frings an der Pfarrkirche von  Köln-Fühlingen
Sie waren guter Dinge, dass es höchstens als lässliche Sünde angesehen wird, also nicht zum Beichten erforderlich ist.
Das siebte Gebot auf Kölsch: Man tauscht mit den Nachbarn die neusten Neuigkeiten aus, "Mut zu Taten" heißt jetzt "frings"


Leider hat der Elferrat Rat, wenn ich das mal vom Karneval übernehmen darf, sie falsch beraten. Wer versteht es?

Doch, nach näherem Hinsehen sehe ich nur wenige Juristen mit Studienabbrechern und Nichtjuristen, die auch im Elferrat sind. Was ein juristisches Nachspiel zur Folge hatte.

Halte Rat vor der Tat, was bei uns über der Rathaustür steht, führte vom Dreigestirn, inklusive dem Elferrat zu einem nicht haltbaren Ergebnis beim Bundesverfassungsgericht.
Der Austausch mit den "Schwarz Gekleideten" hat offenbar hier nicht stattgefunden.

Jetzt sind sie vorerst ratlos.

Somit ist eine druckfrische Fortsetzungsserie an den Start gegangen.

In "Bild": 24.11.2023 Druckfrisch

 
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Letzte Änderung: 7 Monate 4 Wochen her von Bernd Offizier.

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