Urlaub einmal anders,

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9 Monate 2 Wochen her - 9 Monate 1 Woche her #1 von Bernd Offizier
Urlaub einmal anders, wurde erstellt von Bernd Offizier
Urlaub ist in diesem Jahr kein Urlaub. Was ist es?, ich versuche es zu beantworten.

Schon das Wort Corona vergewaltigt mich/uns. Zusätzlich mit dem Overdrive der Corona-Schützen.
Es sind die Maskenverweigerer, die die Umgebung bei Miniabstand mit den Viren beschießen.
Nur, Corona ist nicht das einzige Übel.

Die Elektrifizierung der Zweiräder stellt ein großes Unfallpotenzial dar. Durch die allgemeinen Einschränkungen wird in diesem Jahr noch einmal Radfahren geübt. Die Fahrrad-Verleiher sind ausgebucht.

An meinem Urlaubsort Westerland huschen die verhinderten E-Rennfahrer auf den schon schmalen Radwegen mit allem, was der aufgemotzte Drahtesel hergibt an einem vorbei. Besonders bei Gegenwind/Böen sind Schlenker nicht immer abzuwenden, wobei zusätzlich die Geschwindigkeitsdifferenz größer ist.

Bei einem Schlenker vom vorausfahrenden, werden sich die weiteren Urlaubsfreuden wohl sehr bedeckt halten.
Quietschende Bremsen gibt es dann nicht, die Geräusche werden anderer Art sein.

Dazu kommen die Leute, die nur im Urlaub in die Pedale treten ja, auch die sind mit Vorsicht zu genießen. Man trifft sich und „parkt“ auf dem Radweg oder fährt nebeneinander.

Ich muss mich revidieren, es ist doch Urlaub, nur kein herkömmlicher Urlaub, es ist ein Erlebnis Urlaub.

Meinen Helm habe ich von zu Hause mitgebracht aber, es gibt ja noch andere wehleidige Körperteile.

Um den Lern- und Rennbetrieb nicht zu stören, schone ich das Fahrrad und hoffe unfallfrei von der Insel zu kommen.

Auch ich, wie alle übrigen Pedaltreter, muss auf die üblichen Angebote und Möglichkeiten verzichten und dass verführt zu Engpässen.

Strandwetter ist nicht, dafür Wind, gepökelt mit Regentropfen, und diese Mischung treibt die Gäste in die Läden und bringt Geld in die leeren Kassen der überlebenden Unternehmer. Man sieht, Schlechtwetter hat auch etwas Gutes, die nächste Miete ist in Kürze wieder fällig.

Natürlich werden auch die eingetretenen Wege zu GOSCH benutzt. Jürgen hat sein, ich sage dazu "Imbissstand" in der Friedrichstraße mit einem Lokal erweitert. Unser erster Besuch dorthin ging leider in die Hose. Wieso? Nach Anstellen und "Einschreiben" hatten wir die nächste Schlange zum Bestellen vor uns. Beim Weiterdenken erfasste ich blitzartig, danach ist ein weiteres Warten bei der Essensausgabe angesagt und wenn danach deine Frau noch Anschlusswünsche hat, gehts auf zur nächsten Runde. Zum Glück konnte ich meine Frau zur Aufgabe überreden, ich hatte noch vor die Spätnachrichten zu sehen.

Jetzt fing es auch noch an zu regnen. Aber, ganz in der Nähe fanden wir einen überdeckten "luftigen" Außenplatz mit einer uns genehmen Speisekarte, dazu eine schnelle Bedienung.

Der Magen war gefüllt - und den Regen auf dem Nachhauseweg haben wir einfach ignoriert. Nun, sie können es sich schon denken. Die Priorität bei den Spätnachrichten war das neue Thema Nr. eins und zwei... Corona und ihre Ignoranten. Jetzt muss ich mich erst einmal Ablenken.
Letzte Änderung: 9 Monate 1 Woche her von Bernd Offizier.
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