Grüße aus der verbotenen Stadt,

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1 Monat 1 Tag her - 1 Monat 1 Tag her #1 von Bernd Offizier
Bernd Offizier antwortete auf Grüße aus der verbotenen Stadt,
Liebe Inge,
es ist ein Soll bei Autor*innen, Leser*innen auf Spannung zu halten, was Du immer wieder interessant demonstrierst.

Hau rein.    :-)
Gruß Bernd

Na ja, eines muss man ihnen lassen,
Ideen zur Bezeichnung haben sie ja.
ALT ist die Alternative zum richtigen Bier.
 
Letzte Änderung: 1 Monat 1 Tag her von Inge Nölke.
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1 Monat 2 Tage her - 4 Wochen 32 Minuten her #2 von Inge Nölke
Grüße aus der verbotenen Stadt, wurde erstellt von Inge Nölke
Heute verschickte ich Grüße aus der verbotenen Stadt. 

Schon früh fahren wir los, um möglichst alles besichtigen zu können.
Die Verbindungen klappen bestens, sodass uns ausreichend Zeit zur Verfügung steht.
Der Fluß, den wir überqueren, hat Niedrigwasser; Schiffahrt kann nur noch bedingt stattfinden.

Die Größe des Palastes ist beeindruckend.
Fehlendes Wasser im Springbrunnen, wahrscheinlich aufgrund der anhaltenden Trockenheit, beeinträchtigt leider das Bild. Nunja, der Vorplatz mit den Kunstwerken ist trotzdem imposant.

Hast Du schon erkannt, wo ich mich befinde?

In ester Linie geht es uns um die Scharf Collection, die nur noch bis Ende der Woche zu sehen ist. Monet - Cézanne - Matisse.
Mittag war schon längst vorbei, als wir mit dieser Besichtigung durch waren. 
Hunger und Durst melden sich.

Zumindest das Glasmusum Hentrich wollen wir aber unbedingt noch sehen. Wir folgen dem Hinweisschild.

Die Räumlichkeiten sind weitläufig und so treffen wir auf "Alles Kunst - von Aldi bis Rubens". Hört sich doch interessant an? Müssen wir sehen!

Von pompöser, sakraler Kunst bis zur Moderne lässt sich viel bestaunen. Fast alle Epochen werden eindrucksvoll kommentiert und präsentiert.
Ich bin überwältigt von der Vielfalt. Jeder Raum bietet neue, interessante Exponate und Eindrücke.
Einfach nur toll!

Auch eine Menge Gebrauchskunst mit Kultstatus ist vertreten. Erinnerungen werden wach.
Gespannt warten wir auf die Aldi-Kunst. Unspektakuläre Alltäglichkeit und trotzdem bemerkenswert. Ansichtssache, wie so Vieles.
Uns entlockte "sie" zumindest ein Schmunzeln.
Vielleicht sollte ich Dir die Spannung lassen, wenn Du auch die Ausstellung besuchen willst.
Verschiedene Räume locken mit unerwarteten Entdeckungen.
Ein Durchgang mit "Hindernissen" erweist sich als optische Täuschung.

Die zahlreichen Erlebnisse lassen uns Hunger, Durst, Zeit und schmerzende Beine vergessen.

Geschafft!

Ach nein, wir waren immer noch nicht im Glasmuseum. Eine der bedeutendsten Glassammlungen der Welt müssen wir unbedingt ansehen.
Rückmarsch durch das halbe Gebäude. Unterwegs entdecken wir Räume, die wir vorher übersehen hatten. Nur ein kurzer Blick ...  zu schade zum Vorbeihasten.
Es ist schon spät, wann schließt das Museum?
Dat schaffe mer noch.

Die Zeit rennt, der Hunger brennt.
Ken Zick för Blödsinn!

Jetzt noch die ideenreiche, nützliche, oder nur hübsche, antike, moderne, aus unterschiedlichen Epochen, wunderbar verzierte, filigrane, vor allem umfangreiche Glaskunst aus aller Welt. 

Die Aufzüge sind meist rappelvoll, sodass wir eifrig treppauf, treppab gehen. Davon bekommt man einen schönen Po, meint Ina. Na denn macht's wenigstens etwas Spaß, mit dem Gedanken, dass es hilft. 

Geschafft! Dat war et abber jetzt echt!

Noch ein Souvenir an diese besonderen, interessanten Ausstellungen im Kunstpalast in Düsseldorf? 
Nö, dann muss ich dat schleppen un is auch noch sauteuer. 
Dann lieber:
Jetzt ENDLICH = Altstadt - Brauhaus - essen - trinken!!!
Dat hammer verdient.

Etliche Leute sind in der Düsseldorfer Altstadt unterwegs. Einige tragen Trikots. Ist ein besonderes Fussballspiel? Dat sieht nicht nach FC aus. Wenn schon Fussball, dann FC Kölle. Bin schließlich in Köln geboren. Vielleicht gibt's ja auch andere Vereine?

Vor dem Brauhaus ist alles voll, gehen wir rein. Endlich sitzen: ganz entspannt, ohne Betrachtungszwang, Lesen und Nachdenken.
Der Köbes (heißt er hier auch so?) fragt freundlich: 
"Wollt ihr ein Leckeres?"
Ich wusste gar nicht, dass die hier auch Kölsch haben.
Gebracht bekommen wir anstattdessen kürzere, dafür breitere Gläser mit einer dunklen Flüssigkeit. Andere Länder, andere Sitten. :-)
Schmeckt gar nicht übel, ebenfalls das leckere, reichhaltige Essen.
Im Brauhaus gehen meine "Grüße aus der verbotenen Stadt" nicht ins Netz. (Diaspora?) Erst später, draussen, kann ich die Umwelt über meine Abwege informieren.
  


Etwas groggy, aber bestens gelaunt und gut gestärkt fahren wir zurück, über den Rhein, via Köln nach Brühl.
 
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