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Advent,
- Inge Nölke
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3 Monate 3 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen her #1
von Inge Nölke
Advent, wurde erstellt von Inge Nölke
Mir ist langweilig. Ich warte auf die anderen, die im Senat-Chor der Fidele Bröhler * Falkenjäger mitsingen.
Hier in der Kapelle vom Johannesstift in Vochem, wo wir uns vor dem Auftritt einsingen, ist kein gutes Netz. Ich muss mich ans Fenster stellen und selbst dann klappt's nicht richtig.
Dat is stressig. Keiner will mit mir spielen.
Doch, jetzt kommen unsere Sängerinnen und Sänger.
Bis später.
Das Singen hat wieder echt Spaß gemacht. Dabei vergisst man alle Widrigkeiten und Wehwehchen.
Wenn Du auch gerne singst, kennst Du das Phänomen.
Wäre ich noch mit zum Singen beim Heimatbund im Festsaal vom Wetterstein gegangen, hätte ich die Probe mit Susanne nicht rechtzeitig geschafft. Ich musste mich für eines entscheiden. Schade. That's life!
So gehe ich zur Probe des Internationalen Chores mit Susanne Riemer, weil wir nächste Woche Auftritt haben.
Allerdings bin ich jetzt zu früh und Hunger habe ich auch.
Advent ist ja eine Art Wartezeit (lat. Adventus = Ankunft) auf Weihnachten bzw. die Geburt Jesu und auch Fastenzeit; irgendwat mit 40 Tagen, ausgenommen Sonntage.
Darüber klärte uns letzte Woche ein Gaukler auf dem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt in Siegburg auf.
Weil wir dort mit einer großen Gruppe, überwiegend aus Kierberg, unterwegs waren, gab es keine Zeit zum Essen, während des informativen Rundganges.
Die auf dem Feuer brutzelnden Schweine sahen echt lecker aus und regen unseren Appetit an.
Da kam dem Schlitzohr die Ausrede "Fastenzeit" sehr gelegen.
Plätzchen und Gebäck könnte man zwischendurch holen, aber kein Fleisch, das sei in der Fastenzeit nicht erlaubt.
Er hat viel Interessntes berichtet, auch Lustiges, z.B. führte er uns zum Medikus, der Salben und nützliche Tinkturen gegen allerlei Unbilden feilbot.
Leise füge er hinzu, dass im Hinterzimmer etwas ganz Besonderes im Angebot sei: Brustvergrößerungen .....durch Handauflegen.
Wir waren alle nass und durchgefroren. Sicher wäre einem bei dieser Brust-Behandlung warm ums Herz geworden. Wärme führt zu Ausdehnungen.
Siehste, klappt doch!
Auch die anschließenden Vorführungen der Gaukler haben echt Spaß gemacht. Jonglieren war nicht einfach bei den kräftigen Windböen, Regen und Kälte. Sauwetter!
Natürlich gab es wieder einiges zum Lachen.
Später habe ich auf dem Markt zum Aufwärmen leckeren Eintopf gegessen, wie zu Omas Zeiten und auch noch was Zünftges im urigen Brauhaus.
Das Fasten im Advent scheint niemand sehr ernst zu nehmen.
Ich auch nicht.
Vorher Fasten, damit man Weihnachten essenstechnisch zuschlagen kann, ist auch dumm, weil man dann nicht nur die Leckereien auf den Weihnachtsmärkten verpasst, sondern auch die frisch gebackenen Plätzchen von Freunden, Nachbarn und Verwandten. Öfters höre ich, dass kurz vor Weihnachten nochmal neu gebacken werden muss. Die ersten Selbstgebackenen schmecken meist am besten und sind schnell vertilgt.
Themenwechsel, sonst hole ich mir noch Marzipan.
Sollte die Adventszeit nicht besinnlich sein? Wenn's nicht in Sentimentalität ausartet.
Wesentliche Dinge sind immer erstrebenswert, am besten nicht nur für einen selbst. Gemeinsam mit liebenswerten Menschen ist alles sinnvoller und somit schöner.
Genau wie ich sind sicher viele Menschen sehr gespannt, was uns nach diesem Advent erwartet. Wünschenswert: Politisches Verhandlungsgeschick, gute Allianzen, Frieden und gesundende Wirtschaft.
Hoffnung, Liebe, Freude, Friede symbolisieren die vier Adventskerzen. Hört sich verdammt gut an.
Wohl denen, die dies in einem humanen Umfeld mit Vielen genießen können und nicht nur zur Weihnachtszeit.
Hier in der Kapelle vom Johannesstift in Vochem, wo wir uns vor dem Auftritt einsingen, ist kein gutes Netz. Ich muss mich ans Fenster stellen und selbst dann klappt's nicht richtig.
Dat is stressig. Keiner will mit mir spielen.
Doch, jetzt kommen unsere Sängerinnen und Sänger.
Bis später.
Das Singen hat wieder echt Spaß gemacht. Dabei vergisst man alle Widrigkeiten und Wehwehchen.
Wenn Du auch gerne singst, kennst Du das Phänomen.
Wäre ich noch mit zum Singen beim Heimatbund im Festsaal vom Wetterstein gegangen, hätte ich die Probe mit Susanne nicht rechtzeitig geschafft. Ich musste mich für eines entscheiden. Schade. That's life!
So gehe ich zur Probe des Internationalen Chores mit Susanne Riemer, weil wir nächste Woche Auftritt haben.
Allerdings bin ich jetzt zu früh und Hunger habe ich auch.
Advent ist ja eine Art Wartezeit (lat. Adventus = Ankunft) auf Weihnachten bzw. die Geburt Jesu und auch Fastenzeit; irgendwat mit 40 Tagen, ausgenommen Sonntage.
Darüber klärte uns letzte Woche ein Gaukler auf dem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt in Siegburg auf.
Weil wir dort mit einer großen Gruppe, überwiegend aus Kierberg, unterwegs waren, gab es keine Zeit zum Essen, während des informativen Rundganges.
Die auf dem Feuer brutzelnden Schweine sahen echt lecker aus und regen unseren Appetit an.
Da kam dem Schlitzohr die Ausrede "Fastenzeit" sehr gelegen.
Plätzchen und Gebäck könnte man zwischendurch holen, aber kein Fleisch, das sei in der Fastenzeit nicht erlaubt.
Er hat viel Interessntes berichtet, auch Lustiges, z.B. führte er uns zum Medikus, der Salben und nützliche Tinkturen gegen allerlei Unbilden feilbot.
Leise füge er hinzu, dass im Hinterzimmer etwas ganz Besonderes im Angebot sei: Brustvergrößerungen .....durch Handauflegen.
Wir waren alle nass und durchgefroren. Sicher wäre einem bei dieser Brust-Behandlung warm ums Herz geworden. Wärme führt zu Ausdehnungen.
Siehste, klappt doch!
Auch die anschließenden Vorführungen der Gaukler haben echt Spaß gemacht. Jonglieren war nicht einfach bei den kräftigen Windböen, Regen und Kälte. Sauwetter!
Natürlich gab es wieder einiges zum Lachen.
Später habe ich auf dem Markt zum Aufwärmen leckeren Eintopf gegessen, wie zu Omas Zeiten und auch noch was Zünftges im urigen Brauhaus.
Das Fasten im Advent scheint niemand sehr ernst zu nehmen.
Ich auch nicht.
Vorher Fasten, damit man Weihnachten essenstechnisch zuschlagen kann, ist auch dumm, weil man dann nicht nur die Leckereien auf den Weihnachtsmärkten verpasst, sondern auch die frisch gebackenen Plätzchen von Freunden, Nachbarn und Verwandten. Öfters höre ich, dass kurz vor Weihnachten nochmal neu gebacken werden muss. Die ersten Selbstgebackenen schmecken meist am besten und sind schnell vertilgt.
Themenwechsel, sonst hole ich mir noch Marzipan.
Sollte die Adventszeit nicht besinnlich sein? Wenn's nicht in Sentimentalität ausartet.
Wesentliche Dinge sind immer erstrebenswert, am besten nicht nur für einen selbst. Gemeinsam mit liebenswerten Menschen ist alles sinnvoller und somit schöner.
Genau wie ich sind sicher viele Menschen sehr gespannt, was uns nach diesem Advent erwartet. Wünschenswert: Politisches Verhandlungsgeschick, gute Allianzen, Frieden und gesundende Wirtschaft.
Hoffnung, Liebe, Freude, Friede symbolisieren die vier Adventskerzen. Hört sich verdammt gut an.
Wohl denen, die dies in einem humanen Umfeld mit Vielen genießen können und nicht nur zur Weihnachtszeit.
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Letzte Änderung: 1 Monat 2 Wochen her von Inge Nölke.
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