Wetter und Fußball

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1 Monat 1 Tag her #1 von Walter Gollhardt
Walter Gollhardt antwortete auf Wetter und Fußball
Nun hatte die deutsche Mannschaft ja einen von vielen nicht erwarteten guten Start.
Das könnte bedeuten, dass wieder Optimismus in weiten Kreisen entstehen kann.

Wirtschaft ist auch ganz viel Psychologie, und die könnte speziell die Deutsche gut gebrauchen, obwohl die tatsächlichen Effekte als eher gering einzuschätzen sind.
Der private Konsum hat im Gegensatz zu früher viel an Bedeutug gewonnen, und da gibt es ja schon einige Lichtblicke.
Lediglich die eMobilität geht nur langsam voran, und bei vielen wird der gescholtene "Verbrenner" weiter gefahren, bzw. sogar neu gekauft.
Bedenkt man, dass so ein PKW im Schnitt 15 Jahre auf der Straße ist, dann wird diese Antriebsart noch lange das Bild im Land bestimmen.
Was nun kommen muss, sind Investitionen. Hier erweist sich die "Schuldenbremse", von der FDP inzwischen zum unantastbaren Fetisch erhoben, als ein entscheidendes Hindernis.
Es gibt Zeiten, da muss der Staat lenkend eingreifen, und ein Weg wären günstige Kedite.
Die für Deutschland wichtige Übernahme des niederländischen Stromnetzes ist am Geld gescheitert. Das wird uns langfristig noch weh tun.
In dieser Situation ist die laufende Debatte um weitere Arbeitszeitverkürzungen fehl am Platze. Deutschland rangiert im Vergleich zur Konkurrenz sowieso ganz weit hinten.

 

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1 Monat 1 Woche her - 1 Monat 1 Woche her #2 von Walter Gollhardt
Wetter und Fußball wurde erstellt von Walter Gollhardt
Alle reden nun über das Wetter und die Fußball-Europameisterschaft im eigenen Land.
Das Wetter, und es ist in diesem Jahr überwiegend schlecht, das drückt zuätzlich auf die überwiegend miese Stimmung im Land, aber die tatsächliche Lage ist wesentlich besser, als öffentlich und in den Medien dargestellt.
Viele Menschen machen sich große Sorgen um die Zukunft, und ganz speziell um ihre eigene. Klimawandel, die Renten, politische Instabilität im Land, das Erstarken rechts- und linksextremer Kräfte, die zunehmende Gewalt in der politischen Auseinandersetzung und in unseren Städten. Verunsicherung allenthalben.
Nun soll die Europameisterschaft als Stimmungsaufheller herhalten.
Als Vorbild wird immer das vermeintliche "Sommermärchen" aus 2006 angeführt, dabei ist die Ausgangssituation damals mit heute nicht vergleichbar.
Das Land besteht nicht nur aus Fußballfans, und lt. Umfragen glauben nur 16 Prozent der Deutschen an einen Erfolg der Nationalelf im eigenen Land.
2006 herrschte Aufbruchstimmung, wir hatten keinen Krieg in der Nachbarschaft, die Finanzkrise 2008 konnte kaum einer vorhersehen, das Wetter war top, politisch herrschte Stabilität, also wie schon gesagt, alles war anders als heute.
Ich bin kein Fußballfan, es wäre dem Land aber zu wünschen, dass wieder Zuversicht mit dem Blick auf die Zukunft im Land einkehrt, und dafür könnte eine erfolgreiche Europameisterschaft möglicherweise sorgen.


 
Letzte Änderung: 1 Monat 1 Woche her von Walter Gollhardt.
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