Familientreffen in De Bütt,

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3 Monate 22 Stunden her - 2 Monate 3 Wochen her #1 von Inge Nölke
Familientreffen in De Bütt, wurde erstellt von Inge Nölke
Es ist schon eine Weile her.
Das Wetter war mal wieder besch...

Was machen mit den quirligen Kindern? Zwei Jungs, 5 und 6 Jahre alt, haben einen unbändigen Bewegungsdrang. Gesundes Zeichen, aber nicht den ganzen Tag im Haus zu ertragen.

Drinnen bleiben wäre Stress hoch drei.
Draussen wegen Kälte, Regen, Graupeln und Sturm auch keine Lösung.
Gute Idee: Schwimmbad = viel Bewegung, Wärme und andere Knder.
 

Für mich war es das erste Mal "Bütt". Offensichtlich hatten wir Glück, weil an diesem Tag nicht so viele Leute das Schwimmbad besuchten.

Wegen Personalmangels war der Aussenbereich leider geschlossen. Vielleicht besser bei der Kälte.
No Problem. Drinnen war überall reichlich Platz zum Schwimmen, Spielen usw.

Unser sechsjähriger Glurak (Pokemon) hat bereits das Seepferdchen und benötigt keine Schwimmhilfe mehr. Der fünfjährige Pikachu hat das noch nicht drauf, wollte anfangs aber auch keine Schwimmhilfe.

"Ich kann sehr gut Tauchen", war die Begründung.
"In meinem Kindergarten können fast alle Tauchen. Manche kommen sogar wieder hoch", beteuerte er trotzig.
Ich konnte mir das Lachen nicht verkneifen bei dem Gedanken, wie das Schwimmen wohl ausgehen mag. Sicher ist es gut, manches nicht so genau zu wissen.


Zum Auftakt gingen wir alle ins Kinderbecken. Die Kleinen konnten hier allerdings nur am Rand stehen. Mit Spielgeräten, quasi große Schwimmhilfen haben wir uns die Zeit vertrieben. Es war nicht einfach, die Teile zu erklimmen oder gar darauf zu sitzen. Man landete immer wieder im Wasser.
Trotzdem schaffte ich es, meine Haare fast trocken zu halten.

Natürlich wollte Glurak uns seine Schwimmkünste vorführen. Dazu mussten wir ins große Becken wechseln.
Die Wasser-Temperatur war hier viel kälter. Morgens dusche ich warm und dann kalt, so war die Überwindung nicht ganz so groß. Ausserdem wollte ich mir keine Blöße geben und hinter dem Kind zurückstehen.
Man musste sich bewegen, um nicht zu frieren. Kein Wunder, dass dieses Becken fast leer war. Wir schwammen unsere Runden und waren bald wieder raus.

Die Kinder liefen zu den Kleinkinder-Becken zum Aufwärmen, ich hinterher. Nach der Kälte war es echt angenehm, in dem warmen Wasser zu liegen und die Seele baumeln zu lassen.


Mein Bruder kam vorbei und lachte. Ich freute mich über seine gute Laune und fragte, warum er sich nicht zu uns legen wollte.
"Was glaubst Du, warum das Wasser so warm ist?"
"Weil die Kleinen viel Wärme brauchen", antworte ich.
"Daher ist das Wasser pisswarm, im wahrsten Sinne, schätzungseise zu fünfzig Prozent."
Ziemlich schnell stand ich auf und wollte über meine Situation nicht weiter nachdenken. Es freute mich aber, meinen Bruder so belustigt zu sehen und lachte dann mit ihm.

Die Kinder drängten dann zur Rutsche. Selbst Pikachu rutschte immer wieder ohne Schwimmhilfe. Ich wurde auch mitgezogen. Wenn die kleinen Kinder da draufgehen, kann das nicht schlimm werden. Spaß muss sein.
Meine Haare waren noch trocken. Den Kopf konnte ich ja hoch halten.


Und ... Action!  Los ging's. Ich bekam Schwung, gutes Tempo und .... schwupp.... weg war ich.... unter Wasser.
Verdammt, hätte nicht gedacht, dass das so tief ist.
Wie schaffen die Pänz das, obwohl die teils nicht mal richtig schwimmen können? Wahrscheinlich bis zum Rand tauchen, dann raus und von neuem rutschen.
Machte ich dann auch, bekam Wasser in die Nase und hatte neben patschnassen Haaren auch die Schnauze voll.

 


Jetz besuchten wir das interessanteste Becken mit Massage-Düsen und Strudel. Im starken Strudel bekamen unsere Beiden Schwimmhilfen an. Es erschien mir gar nicht so einfach, da wieder rauszukommen. Die Kinder hatten ihren Spaß und machten darin sogar noch Wettrennen.

Anschließend sind die sicher platt, dachte ich. Waren sie aber keineswegs. Sie wollten immer weiter spielen und schwimmen.

Ich nahm mir eine entspannende Auszeit an den Düsen, freute mich aber, wenn die Kinder zu mir kamen und mit mir Blödsinn machten.

Die abwechslungsreichen drei Stunden im Schwimmbad gingen schnell vorbei.

Weil ich noch die Haare trocknen musste, beeilte ich mich und vergass meinen Ship. Doof, ohne das Ding konnte ich nicht aus dem Schwimmbad. Auf den letzten Drücker musste ich nochmal zurück zum Spind. Zum Glück fand ich den Ship auf Anhieb, damit wir die schöne Bütt rechtzeitig, ohne Nachzahlung verlassen konnten.

Alle waren nun hungrig. Das leckere Essen hatten wir uns redlich verdient.
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Letzte Änderung: 2 Monate 3 Wochen her von Inge Nölke.
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