Denkzeit, 28 Stundenwoche? (Gewerkschaft/Frau Nahles) Ergänzt, 06.11.2017

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3 Jahre 6 Monate her - 2 Jahre 3 Monate her #1 von Bernd Offizier
Dieses ist ein privates Blog mit unterschiedlichen Inhalten. Die Beiträge darin stellen meine persönlichen Fragen, Gedanken, Meinungen, Ansichten, Erlebtem und Erfahrungen dar.
Zusätzlich auch die Beziehung und Wiedergabe von veröffentlichen Gesetzestexten, Berichten, Texten und die Kommentierung von Interviews, Presseberichten, sowie weiteren Medieninfos.
Aufgeführte Einsätze dienen lediglich als Basis zur Verständlichmachung der Kommentierung, schließen jedoch eine Deckungsgleichheit meiner Meinung von den Veröffentlichungen aus.
Im Weiteren beachten ich den Artikel 5 im Grundgesetz, der sich auf die Meinungsfreiheit bezieht.

Zur Erklärung: Die IG Metall will kürzere Arbeitszeiten in der Metallbranche durchsetzen -
mit einer 28-Stundenwoche - mit Lohnausgleich und Lohnerhöhung, zum Teil inklusive, die Frau Nahles, ehemalige Angestellte der Gewerkschaft, befürwortet.
Es wird wohl wie so oft sein; die IGM macht das Vorspiel für die anderen Gewerkschaften.
Veröffendlicht, Janson-Karikatur.
Abzüglich zu den 28 Stunden kommen ja noch die Fehlzeiten hinzu mit: Urlaub, Krankenstand und Zuspätkommen durch: Stau und Zug/Bus-Ausfälle, wetterbedingte Störungen, Unfälle, Baustellen, Umleitungen, Wartezeiten beim Auf- und Abladen und an den Grenzen mit Zollpapierkram (Brexit).
Im Weiteren:
Mutterschutzurlaub (Mutterschutzdauer 6 Wochen vor der errechneten Entbindung; 8 Wochen nach der Geburt. Während der Mutterschutz-Zeit mit vollem Gehaltsanspruch - dazu muss die Stelle freigehalten werden! Es ist doch so, dass dann die übrigen Beschäftigten durch längere Arbeitszeit diese Möglichkeit schaffen müssen, um den Betrieb am Laufen zu halten. Stressig wird es, wenn mehre Damen betroffen sind. Erschwerend, wenn sie in einem anderen/speziellen Fachgebiet des Betriebes tätig sind.

Die Stelle freigehalten, in Klein- und Mittelbetrieben, wo die Stelle nur einmal besetzt ist, geht überhaupt nicht!
Zu beobachten ist, dass vorwiegend Damen über 40 gesucht und eingestellt werden.
Wie soll das gehen? Weiterführend noch mit dem Einstieg in die DREITAGE-Woche?
Wie steht es dann mit unserer Wettbewerbsfähigkeit gegenüber dem Ausland?

Wurden die Mittel- und Kleinbetriebe dazu befragt? Z. b. Außendienst-Service-Leister, Busunternehmen, Straßen/Autobahn- und Gleisbau, Ärzte, Notdienste, Feuerwehr, Rechtsanwälte, Versicherungsagenturen, Dachdecker, Installateure, Tiefbauer, Metallbaubetriebe, Gerüstinstallierer, Bauunternehmer, Schreiner, Kfz-Werkstätten, Elektrobetriebe, Aggregatebauer, Frisöre, Gastronomen - und der Einzel/Großhandel mit den Auslieferungen/Aufsteller, kehren sie bei Stau/Unfällen auf 1/2 Strecke um?
In den Verwaltungen werden die entsprechen Leute oft nicht anwesend sein. Der Lehrer- Polizei-
und Krankenschwester-Pflegepersonal-Mangel wird bzgl. der Abwesenheit ausgedehnt.

23.09.2016, 17:18 Uhr | dpa, Aufstockung gewünscht- Millionen Deutsche wollen mehr arbeiten.

8. August 2017, 12:08 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, Reuters, AFP, sre Die Zahl der bundesweit offenen Stellen hat einen neuen Höchststand erreicht. Zwischen Ost- und Westdeutschland gibt es große Unterschiede.

Quelle "WELT 24": Schulen vor dem Kollaps: Lehrer verzweifeln an Flüchtlings-Willkommensklassen!

Die Großbetriebe werden noch mehr Aushilfskräfte einstellen. Amazon sucht z. Zt. 200 Aushilfskräfte.
Man macht den Bock zum Gärtner. Ähnlich wie in der USA haben dann viele einen Zweit- und Drittjob.

Zu berücksichtigen ist auch die Zeit zwischen den Firmen hin- und herzufahren, dazu die Sicherheit- Vorbereitung- und Umkleide-Zeit vor und nach Antritt der nächsten Arbeitsstelle - dazu die erhöhten Fahrt-und Verschleißkosten. Ohne "Wenn und Aber" wird so die Abwesenheitszeit von Zuhause verlängert. Also, der Arbeit muss mehr Zeit zur Verfügung gestellt werden. Das wird jedoch den Schaffenden/Wählern vorenthalten. Mit den Forderungen setzen sich die Vorderer, gegenüber den Arbeitnehmern, mit viel Getöse und Föderalismusgetue ins Rampenlicht.

Dass dieses viel aufwendiger ist, dürfte den Gewerkschaftlern und/mit Frau Nahles bekannt sein. Es bleibt nur zu hoffen, dass es den Wählern auffällt, was hier verzapft wird. Die Kosten zahlen die Betriebe und die Lohnempfänger. Logisch, es fallen ja auch noch für jeden Job Anlernzeiten und Schulungen an.

Bevor man versucht in die Marktwirtschaft einzugreifen, wäre wohl ein Wirtschafts-Studium und praktische Erfahrung angebracht dazu einige Zeit in einem Betrieb Verantwortung incl. der Gewinn- und Verlustrechnung zu übernehmen dazu, die Abdeckung des Service-Bereiches sicherzustellen, was allerdings mit einer 28-Stundenwoche, in manchen Bereichen, nicht einfach sein wird. Mögen sie doch dazu ebenfalls mit viel Getöse - jedoch praxisorientierte Lösungen - posaunen!

Ein Germanistik- und ein Politikwissenschaften-Studium passt nicht ganz hierzu. Mein Anspruch ist, dass die Volks- und Gewerkschaftsvertreter, wenn sie meinungsbildend in Wirtschaftsbereiche eingreifen, die Qualifikation durch entsprechendes Studium und Praktikum mitbringen.

Wenn sie selbst privat die Hausgemeinschaft an die Wand fahren, ist es Privatsache - nur Bundesweit bitte nicht!!! Ich sehe es als sehr leichtfertig an, wenn ohne wirtschaftliches Hintergrundwissen, wie zuvor beschrieben, Forderungen gestellt werden, die Bundesweit wirtschaftlichen Schaden anrichten können. Ich sehe es vergleichbar und passend zum Kommentar von Frau Nahles Nahles selbst zu den Jamaika-Gesprächen: „Die Jamaikaner schippern ohne Kompass auf der See“.
Quelle: Epoch Times, 3. November 2017
In der Bibel steht schon - man soll nicht auf Sand bauen - dieses dürfte der Messdienerin Nahles doch bekannt sein!
(Die Bibel Matthäus 7, 24-27)
Wie überall, mit einer fundierten Grundlage braucht man weniger Versuche, die zu Lasten anderer (Steuerzahler) gehen, vielleicht bleibt die Handlung auch nur Stückwerk, weil das Zu-ende-denken mit dem Wissen/Praxis nicht reichen.

Wir stehen im weltweiten Wettbewerb, eine Instabilisierung unserer Wirtschaft können wir nicht gebrauchen!!!
Quelle: SPIEGEL ONLINE-Die deutsche Metall- und Elektroindustrie habe weltweit schon die kürzeste tarifliche Arbeitszeit, der Stundenlohn sei in Westdeutschland mit fast 43 Euro so teuer wie kaum woanders weltweit.

In jedem Fall wurde beim Vorschlag der Rentenreform nicht bis zu Ende gedacht.
Ich erinnere an an einen Artikel aus: WELT N24 DIGITAL ZEITUNG, von Dorothea Siems veröffentlicht am 25.11.2016, Die Opfer der Nahles-Reform dürfen noch nicht wählen.

Zweifelsfrei hat der Brühler Bürgermeister Dieter Freytag (SPD) und ehemaliger Kämmerer, mit abgeschlossenem Wirtschaftsstudium, der hier von anderen Parteien mitgetragen wurde, die Qualifikation wirtschaftsbezogene Äußerungen zu tätigen! Er hat einen "Igel in der Tasche", was man von vielen Entscheidungsträgern/Beeinflussern nicht behaupten kann, siehe TV-Sendung "Mario Barth".

Schauen Sie doch einmal wo die Leute herkommen, die so etwas verzapfen und mit welcher Wortwahl, ob sie schon einmal verantwortlich, wirtschaftlich mit zählbarem Erfolg tätig waren. Partei/Gewerkschaft-Mitglied und Messdiener-Unterricht reichen nicht, nein, reichen offenbar doch!

Nun, wie soll's denn geh'n in der Praxis:
Einer fängt die Arbeit im Service an und andere sollen sie fortführen, die gerade vom Zweit- oder Drittjob kommen, es wird wohl keinen geben, der das gerne tut, es kostet Zusatzzeit- mit Fehlermöglichkeiten, es ist wirklichkeitsfremd! Passend zu Denjenigen, die es verlangen!!!
Ohne "Wenn und Aber", kürzere Arbeitszeit = bei uns noch mehr offene Stellen!
Ich bin gespannt darauf, ob sie auch mit viel Getöse - praxisorientierte Lösungen - posaunen!
Die Hoffnung stirbt zuletzt!
Letzte Änderung: 2 Jahre 3 Monate her von Bernd Offizier.

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