Ente gegen Stromer, Köln - Kufstein, Änderung 07.10.2020,

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3 Monate 1 Woche her - 2 Wochen 1 Tag her #1 von Bernd Offizier
Nach Habecks 130 km/h Forderung, wird der "Stromer" wohl später in Kufstein ankommen, die Strom-Ladung wird bei einem Klein- und Mittelklassefahrzeug (unterem) nicht reichen, es kann nicht durchfahren. Es braucht ja etwas länger an den SPEZIELLEN Zapfsäulen - mit der Ungewissheit, ist eine frei und funktioniert sie?

Quelle: ecomento.de 23.07.2020
Der ADAC hat für populäre Elektroautos die beim Laden anfallenden Verluste ermittelt. Laut der Auswertung des Automobilclubs ergeben sich bei aktuellen Modellen bis zu 25 Prozent mehr an realen Stromkosten.
Natürlich kann es die Ladekapazität nicht ausreizen, der Verkehr bringt ja viele Unbekannte mit sich - u. a. Staus, Unfälle und Wetteränderungen. Auch zur allgemeinen Sicherheit muss es früher aufladen, wieder mit der Ungewissheit, ist eine frei und funktioniert sie?

Eine Übernachtung sollte das Driver-Team schon einplanen, wobei der Stromer über Nacht "die Brust bekommt". Es versteht sich, über Landemöglichkeiten wurde bei der Planung vorher nachgefragt.

Übernachtungen, für Hin- und Rückfahrt= 2 x ca.125.-€ ? Ich gehe nur vom Sommerbetrieb aus mit zwei Personen und Übernachtungsgepäck!

Im Winterbetrieb kommen noch einige "Stromfresser" dazu, die die Reichweite einschränken: (Winterpaket) Beleuchtungsanlage, Scheibenwischer, Frontscheibengebläse, Fahrzeugheizung, Außenspiegelheizung, Heckscheibenheizung, heizbares Lenkrad und Sitzheizungen. Im Stau würde ich verzichtbare Stromfresser ausschalten, man möchte ja mit nur wenigen Ladestopps in Kufstein ankommen.

Nicht nur beim Streckenverlauf über Steigungen, u. a. bei Stuttgart, sondern auch Front- und Seitenwind bringen tiefes Einatmen des Antriebs in Gang und setzen das Display in Bewegung.

Achtung, die Heizung kann man nicht ganz abschalten, sondern nur herunterfahren, sonst kommen Eisblumen auf die Scheiben. Warme Decken, Wärmeflaschen, Skianzug, Mütze, Handschuhe, Schal und Boots sind hierbei angebracht und Kilometerbringer!

Nicht zu vergessen, die Reibung an den Reifen ist bei Schneefall und bei Regen höher, was zusätzliche Energie kostet. Ein SEHR, SEHR großer Stromfresser ist die Kälte, die auch die Ladezeiten deutlich verlängert.
Ferner können die Batterien bei niedrigen Temperaturen weniger Energie speichern. Durch den "Kälteverlust" ist eine tägliche Aufladung empfehlenswert.

Für den Sommerbetrieb ist es wichtig zu wissen, die Klimaanlage ist kein Kostverächter!

Bei weiteren Reisen kommen Ungewissheiten bzgl. der Zapfsäulen dazu. Gibt es welche an der Strecke - von passenden Stromanbietern - und eine Unterkunft in der Nähe?

Zu bedenken ist auch, das nicht einfache Handling an den Zapfsäulen für Gespanne mit Anhänger/Wohnwagen und bei der Mehrbelastung die Reichweite sehr eingeschränkt wird. Wobei zu hoffen ist, dass eine freie und funktionierende Ladestation (in der Urlaubszeit) zur Verfügung steht.

Ach so, die Frage nach der Ökologie. Im Ausland wird der Strom oft aus Atom- und Kohlekraftwerken gewonnen und bei Stromknappheit bei uns müssen wir ihn wohl von dort beziehen, müssen wir wohl, da der Wind nicht immer bläst, die Talsperren nicht immer voll sind, die Sonne nicht immer scheint - und hier mehr und mehr Kraftwerke abgeschaltet werden. Die Aktivisten haben nun steigend wieder mehr Zeit für ihr Studium. Doch halt! Vielleicht werden sie von Papa und Mama unterstützt und können im Ausland weiter "studieren"?

Wissenswert ist auch, für Batterien-Herstellungen werden z. T. Kinder für die Kobalt-Gewinnung eingesetzt!
Frau Baerbocks Bezeichnung "Kobold" passte allerdings besser. Es sind ja (manchmal, oft?) kleine Kobolde, die für die Gewinnung herangezogen werden.

Aktuell enthalten nahezu alle Elektro-Auto-Batterien Kobalt.
Kobalt ist das teuerste Material in der Fahrzeugbatterie. Oft wird totgeschwiegen, dass das Material toxisch ist und wie im Bild sichtbar ist, wird es mit „günstigen Methoden“ abgebaut.

Quelle: "Bild", 30.10.2019

Für die Batterien-Entsorgungen wird Energie benötigt und wenn Fahrzeuge abfackeln, können die Entsorgungskosten, bei nicht rechtzeitigem Verlassen der Insassen (Hinterbänkler), mit den gesparten Krematoriums-Kosten aufgerechnet werden. Es hört sich nicht gut an, ist aber zum Nachdenken gedacht!

(Quelle: "Bild" Hamburg und der Norden, 29. und 30.06.2020, 19-Jährige kam nach einem Unfall nicht mehr aus ihrem E-Auto. Es gab immer wieder Explosionen, erst nach zwei Stunden konnte der Brand von der Feuerwehr gelöscht werden).
Um die Fahrzeuge komplett zu löschen, müssen sie einige Tage in einen mit Wasser gefüllten Container gestellt werden, bis sie abgekühlt sind. Ergebnis: Ein ganz spezieller toxischer Sondermüll und toxisches Wasser fällt an!
Zwangsläufig entsteht hierfür ein neuer Geschäftszweig.




Enten-Infos: Im Sommer und im Winter ein einfach zu bedienendes, problemloses, sparsames, frontgetriebenes, viertüriges, viersitziges, luftgekühltes, mit Rolldach versehendes Sonnenanbeter-Liebhaber-Fahrzeug. Aber, es ist ein unehrliches Fahrzeug! Warum? Durch ihre Hängemattenbestuhlung werden nicht alle Fahrbahnunebenheiten in die Gesäße der Nutzer befördert!

Ein Nachteil ist, der Vogel ist ein absoluter "Hingucker", Du sitzt dauernd "im Rampenlicht"! :-)

Ein Vorteil ist, man kann mit Reservekanistern "Power" mitnehmen. Somit wäre zur Not - der Entenkutscher auf keine Tankstelle angewiesen also, er ist flexibler!
Mehr noch, Mann/Frau kann sie auch andrehen (André Citroën) :-)


Dann auf nach Kufstein
mit der Habecks geforderten Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h.
Höchstgeschwindigkeit "Ente" 115 km/h.
(Quakt noch immer - als Autobahnschreck, demnächst mit Konkurrenz!)
Bei Habecks 130 km/h werden die Autobahnen voller sein, da der einzelne länger auf der Autobahn ist und die 130 km/h werden durch Zähflüssigkeit auf einen kleineren Wert schrumpfen. Wobei bei niedrigeren Geschwindigkeiten, die km-langen Lkw-Überholmanöver (tote Rennen) ihr Übriges tun, wie schon bekannt.

Zur Info: Wenn auch viele Fahrzeuge mit "H"- Kennzeichen schadstoffarm gemacht wurden und nun sind, so dürfen auch welche ohne Katalysator durch Umweltschutzzonen fahren - kann man ja nach Möglichkeit auch vermeiden.

(Die Offizier-Zwillings-Enten sind nicht käuflich)

Noch zur Info.
GLEICHSTROM-SCHNELLLADER:
Maingau erhöht Preise für Ionity deutlich
Der Strompreis an Säulen des Ladenetzwerks Ionity steigt nun auch für Maingau-Kunden um mehr als das Doppelte.
Quelle: Golem.de
Golem Media GmbH
Artikelveröffentlicht am
19. August 2020, 18:11 Uhr
,
Friedhelm Greis

Durch das Ionity-Preismodell können hohe Kosten beim Laden an Autobahnen entstehen. So berechnet Plugsurfing beispielsweise 86 Cent pro kWh. Bei einem Durchschnittsverbrauch von 19,5 kWh/100 km auf einer Testfahrt mit einem Opel Corsa-e ergab das Stromkosten von fast 17 Euro pro 100 km. Mehr als 14 Liter Sprit könnte man bei einem Benzinpreis von 1,20 Euro pro Liter dafür tanken. Der vergleichbar motorisierte Turbo-Corsa würde laut Opel damit 300 km weit kommen.


Urlaubserlebnisse:
Quelle: erfahrer.chip.de
Familie fährt im E-Auto nach Frankreich: Ladehölle zerstörte ihnen den Urlaub
von Moritz Diethelm am 22.08.2020

efahrer.chip.de/news/familie-faehrt-im-e-auto-nach-frankreich-ladehoelle-zerstoert-ihren-urlaub_102873

Seit der Jahrtausendwende 19/20 haben sich die Kilowattstunden-Kosten hierzulande auf im Schnitt 32,10 Cent mehr als verdoppelt.
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